Max Hopp und Michael van Gerwen

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Am heutigen Freitag, 13. Dezember, startet die Darts-WM 2020. Verteidigt Michael van Gerwen seinen Titel? Wie schneidet Raymond van Barneveld in seinem letzten Turnier ab? Und was reißen die Deutschen? Unsere Kompakt-Vorschau.

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Die Top-Favoriten

Seit Januar 2014 ist Michael van Gerwen die Nummer eins der Welt – mit seinem ersten WM-Titel holte er sich den Platz an der Sonne und gab ihn nicht mehr her. Aber: Bislang konnte der Niederländer seinen Titel noch nie verteidigen. 2017 und 2019 holte er sich die Krone. Für 2020 ist er wieder der Topfavorit.

Sein formstärkster Konkurrent ist der Waliser Gerwyn Price. Im Grand Slam of Darts im November bezwang Price van Gerwen im Halbfinale und holte sich seinen zweiten Major-Titel. Die beiden könnten im WM-Finale aufeinandertreffen, was nicht wenige erwarten.

Zu den Top-Favoriten gehört auch der Weltmeister von 2018, Rob Cross, der in diesem Jahr das World Matchplay und das European Championship gewann. Mit dem zweimaligen Weltmeister Gary Anderson ist immer zu rechnen, gesundheitliche Probleme warfen den Schotten aber in diesem Jahr deutlich zurück. Peter Wright und Michael Smith werden bessere Chancen ausgerechnet.

Raymond van Barneveld zählt dagegen nicht zu den Favoriten. Die niederländische Darts-Legende geht in ihr letztes Turnier als Profi. Für Barney wäre ein frühes Ausscheiden eine Enttäuschung, alles ab dem Achtelfinale realistisch gesehen aber ein Bonus.

Darts-WM 2020: Die Favoriten

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Michael van Gerwen | Platz 1 der Weltrangliste | Weltmeister 2014, 2017, 2019 | Bildquelle: imago images / Future Image - zu unserem Darts-Managerspiel

Die deutschen Spieler

Der erst 23-jährige Max Hopp geht bereits in seine siebte Weltmeisterschaft – und ist zum zweiten Mal in Folge ein gesetzter Spieler, überspringt also Runde eins. Pikant: In Runde zwei kommt es zum deutschen Duell mit Gabriel Clemens, wenn dieser sein Auftaktspiel gegen Benito van de Pas gewinnt. Für viele wäre das ein Spiel um den Status der deutschen Nummer eins.

Clemens hat in den letzten Monaten vor allem mit starken Leistungen beim Grand Slam auf sich aufmerksam gemacht, ihm werden aufgrund seiner Form sogar bessere Chancen ausgerechnet als Hopp. Bislang schaffte es kein Deutscher über die Runde der letzten 32 hinaus. Mit dem gesetzten Hopp und dem formstarken Clemens ist die Chance darauf so gut wie nie.

Weniger Druck lastet auf Nico Kurz, der zu seiner ersten Weltmeisterschaft fährt. Der 22-Jährige bekommt es in Runde eins mit dem erfahrenen James Wilson zu tun, der Sieger der Partie trifft auf Joe Cullen. Wenn Kurz durch dieses Segment kommt, hat er die Erwartungen bereits übertroffen.

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Die Frauen

Seit der WM 2019 sind zwei Qualifikationsplätze für Damen reserviert. Was nicht bedeutet, dass nicht auch mehr Damen mitspielen könnten. Der übliche Qualifikationsweg ist für alle Geschlechter offen, die beiden Extraplätze alleine für Frauen. In diesem Jahr sind zwei neue Gesichter dabei: Mikuru Suzuki und Fallon Sherrock haben sich die Plätze von Lisa Ashton und Anastasia Dobromyslova geschnappt.

Suzuki, die Damen-Weltmeisterin, trifft auf James Richardson. Die Japanerin hat schon gezeigt, dass ihr A-Game mit den Männern mithalten kann. Sie kann für Richardson ein schwieriger Gegner sein, muss aber einen Sahnetag erwischen. Sherrock ist gegen Youngster Ted Evetts der klare Underdog.

Realistisch gesehen wird der erste Sieg einer Dame bei der PDC-WM bereits ein Meilenstein sein, noch zeichnet sich ein solcher Erfolg nicht ab. Dass Lisa Ashton im letzten Jahr Jan Dekker ein Set abnahm, war der erste Schritt, auf dem Suzuki und Sherrock aufbauen wollen.

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Michael van Gerwen

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Die Geheimfavoriten

Wirklich geheim sind die Namen Glen Durrant und Nathan Aspinall nicht mehr. „Duzza“ gewann in den letzten drei Jahren die WM des Konkurrenzverbandes BDO, der vom Niveau her aber schon lange nicht mehr mithalten kann. Drei Halbfinals in PDC-Majors sind Erfolge, für die Durrant seit seinem Wechsel zur PDC im Januar mehr Respekt verdient. Er bezwang im World Matchplay sogar Michael van Gerwen.

Aspinall ist mit 28 Jahren einer der jüngeren Spieler. Erst vor zwölf Monaten gelang dem Mann aus Stockport der Durchbruch, als er sich ins WM-Halbfinale durchspielte. 2019 gewann er zwei TV-Titel, er geht nun als Nummer zwölf der Setzliste ins Turnier.

Jeder Spieler aus den Top 32 hat nachweislich das Potenzial, an einem sehr guten Tag mit den besten Spielern mithalten zu können. Der große Unterschied zu den Spitzenleuten ist die Konstanz. Außerhalb der Top 16 sind vor allem der Pole Krzysztof Ratajski und der Engländer Chris Dobey gefährliche Gegner.

Ab Freitag, 13. Dezember finden an jedem Abend um 20 Uhr vier WM-Spiele statt. Ab Samstag wird auch nachmittags gespielt, fast täglich, immer um 14 Uhr. Nach einer Weihnachtspause vom 24.-26. Dezember geht es vom 27.-30. Dezember im selben Takt weiter. Das Finale folgt an Neujahr um 21 Uhr.

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