Samuel Mbangula vom SV Werder Bremen

Foto: © imago images / DeFodi Images 
Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter ein Werder-Neuzugang und ein Gladbach-Regisseur mit zu wenig Spielzeit.

Johan Bakayoko (RB Leipzig, 6.370.000, Sturm):

Auf den Flügeln von RB Leipzig kämpfen drei Spieler um zwei Positionen. Zu Saisonbeginn waren die Rollen klar verteilt: Johan Bakayoko war auf der rechten Seite gesetzt, Antonio Nusa hatte auf links die Nase vor Yan Diomande. Dann folgte der 8. Spieltag, und damit ein Einschnitt in die bisherige Hierarchie.

Bakayoko fiel aus, Diomande übernahm die rechte Seite und performte überragend. Seither hat der Youngster drei Tore geschossen, drei vorbereitet und 46 Comunio-Punkte gesammelt. Für Bakayoko kamen in den letzten vier Partien durch Einwechslungen nur zehn Zähler heraus. Auch gegen Gladbach war er nur Joker.

Aktuell sieht es nicht danach aus, als würde Bakayoko über den Status der Nummer drei auf dem Flügel hinauskommen, und dafür sind fast sechseinhalb Millionen zu viel.

Kevin Stöger (Borussia Mönchengladbach, 2.320.000, Mittelfeld):

Kurzzeitig sah es danach aus, als hätte Kevin Stöger Chancen, sich unter Eugen Polanski in den Stammkreis zu spielen. Gegen die Bayern spielte er am 8, Spieltag von Beginn an, seither ist der Trend jedoch alles andere als sein Freund. Gladbach hat sich in den letzten vier Spielen gefangen, drei davon gewonnen und nur ein Gegentor kassiert. Stöger stand dabei nur 13 Minuten lang auf dem Feld.

Im Spiel gegen RB Leipzig blieb Stöger über volle 90 Minuten auf der Bank. Während sich das Lazarett in der Offensive lichtet, wird es noch unwahrscheinlicher, dass der Stratege seinen Platz findet. Es bleibt dabei: In Gladbach ist Stöger kein sicherer Stammspieler, in der Zeit nach Gerardo Seoane sogar noch weiter davon entfernt.

 

Samuel Mbangula (SV Werder Bremen, 5.810.000, Sturm):

Stammplatz weg? Samuel Mbangula kam schon am 10. Spieltag überraschend als Joker, traf dabei jedoch – und es sah danach aus, als würde er bald wieder in die Startelf kommen. Doch auch gegen RB Leipzig wurde der Werder-Neuzugang nur eingewechselt und erhielt diesmal lediglich zwei Zähler. Am 12. Spieltag folgte keine Trendwende.

Im Spiel von Werder Bremen gegen den 1. FC Köln setzte Trainer Horst Steffen erneut nicht von Beginn an auf Mbangula. Diesmal kam der Linksaußen erst in den letzten zehn Minuten aufs Feld. Aktuell sieht es danach aus, als hätten andere die Nasen vorne – und für Comunio-Manager ist Mbangula mit seinem aktuellen Marktwert ein zu großes Risiko.