Jamie Leweling und Maximilian Mittelstädt vom VfB Stuttgart

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Beim VfB Stuttgart verliert ein Nationalspieler deutlich. Drei Hochkaräter von Bayern München lassen ebenfalls Federn. Das größte Minus macht ein Topneuzugang der TSG Hoffenheim.

5. Hiroki Ito (Bayern München, 3.760.000, Abwehr, Verlust gegenüber Vorwoche: 1.200.000)

Kurz vor dem Jahreswechsel kletterte Hiroki Ito noch mal über die 5-Millionen-Marke. Der Grund für die Steigerungen im Dezember: Ito gab am 13. Spieltag sein Comeback und durfte anschließend bei den Bayern sogar zweimal von Beginn an ran. Am 15. Spieltag sprangen dabei starke 8 Punkte heraus.

Nicht überraschend also, dass der Japaner das Interesse der Comunio-Manager weckte. Gleichzeitig bleibt klar: Die Stamminnenverteidiger heißen Jonathan Tah und Dayot Upamecano. Links hinten hat Josip Stanisic noch die Nase vorn.

Zudem kehrt mit Alphonso Davies ein weiterer Konkurrent zurück (siehe unten). Die Rotation dürfte trotzdem für einige Einsätze sorgen. Konstant verlassen kann man sich auf Ito bei Comunio jedoch nicht. Der Grund für die sinkende Nachfrage im traditionell eher flauen Comunio-Winter.

 

4. Jamie Leweling (VfB Stuttgart, 4.800.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 1.240.000)

Überdurchschnittlich gut in die Saison gestartet, folgte bei Jamie Leweling nach dem verletzungsbedingt verpassten 7. Spieltag wenig Zählbares. Marktwerthöhen um die 8 Millionen gehören beim Außenbahnspieler vom VfB Stuttgart deshalb der Vergangenheit an.

Kurz vor Jahresfrist ging es dann aber doch noch mal nach oben. Und zwar, weil der viermalige deutsche Nationalspieler beim 4:0 des VfB Stuttgart in Bremen sein erstes Saisontor erzielte und zwei Treffer einleitete (16 Punkte). In der Winterpause pendelt sich der Mindestpreis des 25-Jährigen nun wieder auf Normalniveau ein.

3. Leon Goretzka (Bayern München, 5.330.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 1.270.000)

Als Großverdiener ohne Perspektive schienen die Tage von Leon Goretzka bei den Bayern schon länger gezählt. Weil der Vertrag des Sechsers ausläuft, ranken sich naturgemäß bereits jetzt Transfergerüchte um den 30-Jährigen. Zumal dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft.

Weil in der Zentrale Joshua Kimmich und ein fitter Aleksandar Pavlovic die Nase vorn haben, könnte dem in dieser Saison in der Bundesliga zwölfmal von Beginn an eingesetzten Goretzka demnächst wieder die Bank drohen.

Auf der anderen Seite könnte er die Bundesligavariante verkörpern, während Pavlovic in der Champions League zur ersten Garde gehört. Wir würden den nun wieder günstigen Antreiber deshalb nicht abschreiben. Gegen ihn spricht die generell eher durchschnittliche Punkteausbeute von 4,14. Zudem schart der im Sommer verpflichtete Tom Bischof immer mehr mit den Hufen.

2. Alphonso Davies (Bayern München, 8.580.000, Abwehr, Verlust gegenüber Vorwoche: 1.410.000)

Über zwei Jokereinsätze durfte sich Alphonso Davies bereits am 14. und 15. Spieltag freuen. Damit ist der Linksverteidiger deutlich weiter, als ein Mannschaftskollege und Marktwertgewinner des Monats. Dennoch weist der Kanadier in dieser Woche die zweitgrößten Verluste auf.

Der Grund für das Minus: Zwischenzeitlich war der Marktwert des 25-Jährigen in den achtstelligen Bereich vorgedrungen – zu viel für den gerade erst zurückgekehrten Linksfüßer.

1. Wouter Burger (TSG Hoffenheim, 6.720.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 2.110.000)

Dass die TSG Hoffenheim auf dem fünften Tabellenplatz überwinterte, ist auch Sommerneuzugang Wouter Burger zuzuschreiben. Der Niederländer spielte sich in der Zentrale der Kraichgauer direkt fest und überzeugte mit Einsatz und einigen Highlights.

Rückrundenvorschau Gladbach: Comebacks, Knipser und eine Knobelaufgabe
Leistungsträger bei Gladbach: Haris Tabakovic und Franck Honorat

Gladbach besitzt weiterhin viel Potenzial und möchte an den zwischenzeitlichen Aufschwung anknüpfen. Interessant zu sehen, welchen Einfluss die teuren Schlüsselspieler in der Rückrunde nehmen können.

5,21 Punkte im Schnitt ließen Burger unter die besten Mittelfeldspieler bei Comunio aufsteigen. Die Manager scheinen ihm die ganz große Ausbeute langfristig allerdings noch nicht zuzutrauen. Im Winter wurde jedenfalls auf andere Kräfte gesetzt, was den Marktwert des Hoffenheimer in den vergangenen sieben Tagen um 2,11 Millionen absinken ließ.