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Gladbach und der 1. FC Köln haben günstige Leistungsträger in ihren Reihen. Bei Bayern könnte die Stunde eines Nachrückers geschlagen haben. Auch ein Bundesliga-Comeback rückt in den Fokus.
Joe Scally (Borussia M’gladbach, Abwehr, 2.470.000)
Mit dem 4:0 gegen Augsburg meldete sich Gladbach beeindruckend aus der Winterpause zurück. Neben der Offensivabteilung um Haris Tabakovic zeigte sich dabei auch die Abwehrreihe sehr agil. Joe Scally jedenfalls war überall zu finden, erzielte einen Treffer und sammelte 11 Comunio-Punkte.
Immer wieder als Rotationskandidat gehandelt, blieb Scally in dieser Saison dann doch meist gesetzt und überzeugte dabei mit einem Punkteschnitt von 4. Gepaart mit dem grundsätzlichen Momentan von Gladbach eine gute Basis, um für schlappe 2,47 Millionen zuzuschlagen.
Eric Martel (1. FC Köln, Mittelfeld, 3.000.000)
Etwas teurer als sein Kollege aus Gladbach kommt Eric Martel daher. Wie Scally erzielte der Kapitän des 1. FC Köln gerade sein erstes Saisontor. Gleichzeitig handelte sich der 23-Jährige am 16. Spieltag eine Gelbsperre ein und verpasste nun den Hinrundenabschluss gegen Bayern München. Ein Ausfall, der sowohl den 1. FC Köln als auch den Spieler schmerzen dürfte.
Für Comunio und Martels Punkteschnitt allerdings dürfte sein Fehlen nicht unbedingt von Nachteil sein. Bislang fuhr der Mittelfeldspieler 4,13 Zähler pro Spiel ein. In den letzten fünf Partien waren es 5,2. Für den Effzeh geht es nach dem Aufeinandertreffen mit dem Rekordmeister gegen Mainz und nach Freiburg. Hier sind naturgemäß mehr Punkte drin.
Hiroki Ito (Bayern München, Abwehr, 3.920.000)
Nach zwei Mittelfußbrüchen soll Hiroki Ito im neuen Jahr endlich wieder zur vollwertigen Option für Bayern München und Trainer Vincent Kompany werden. Wie viele Einsätze dabei mittelfristig herausspringen, bleibt natürlich offen. Die Verletzung von Josip Stanisic erhöht nun aber die Wahrscheinlichkeit, für weitere Einsätze.
Zum einen wird Ito hinten links gebraucht, wo er natürlich nicht die einzige Alternative darstellt. Zum anderen kommt der Japaner als Ersatz für die Stamminnenverteidigung infrage – besonders in den anstehenden Englischen Wochen.
Michael Gregoritsch (FC Augsburg, Sturm, 3.020.000)
Mit einem Startplatz zum Auftakt wurde es dann doch nichts. Hier wurde der altbekannte Wintertransfer erst in der 85. Minute eingewechselt. Allerdings dürften die Verantwortlichen des FC Augsburg größere Hoffnungen in Michael Gregoritsch setzen.
Mit seiner Bundesligaerfahrung ist der Mittelstürmer immer für Tore gut. 59 waren es bislang in 271 Spielen in der höchsten deutschen Spielklasse. Motivation dürfte der 31 Jahre alte Österreicher auch daraus ziehen, dass mit seinem Heimatland nach langer Zeit mal wieder eine Weltmeisterschaft ansteht. Gute Leistungen dürften die Grundlage für eine Kadernominierung durch Ralf Rangnick sein.





























