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Kann Heidenheim mit Neuzugängen aus Stuttgart und Freiburg den Abstieg verhindern und welcher Keeper nutzt die „Gunst der Stunde“ bei Leverkusen? Wir blicken auf drei Bundesliga-Transfers und schätzen ein, ob sie sich bei Comunio lohnen.
Heidenheim holt „beachtliche Erfahrung“ vom VfB Stuttgart
Mit Leonidas Stergiou hat der 1. FC Heidenheim seine rechte Abwehrseite neu justiert. Der 23-Jährige, der laut dem FCH-Vorstandsvorsitzenden Holger Sanwald „trotz seines nach wie vor jungen Alters schon über beachtliche Erfahrung verfügt“, kommt auf Leihbasis bis Saisonende.
In der Hinrunde stand er bei den Schwaben nur sechsmal im Bundesliga-Kader, beim FCH will Stergiou „wieder regelmäßig Spielpraxis sammeln“. Seinen ersten Einsatz feierte er beim 1:1 gegen Wolfsburg (13 Minuten, ein Comunio-Punkt) und ließ 90 Minuten beim 0:3 gegen RB Leipzig folgen (vier Comunio-Punkte). In der letzten Saison steuerte er im VfB-Trikot bei elf Startelfeinsätzen immerhin ein Tor und zwei Assists in der Liga bei.
Nun muss Stergiou wieder pausieren: Gegen Dortmund wird er aufgrund einer Adduktorenverletzung fehlen. Die Ausfallzeit ist noch offen. Ist der ehemalige Schweizer Nationalspieler fit, ist er unter Trainer Frank Schmidt gesetzt. Aktuell liegt sein Marktwert bei 1.530.000. Frühestens in der Woche nach dem BVB-Spiel könnte sich diese Investition lohnen, sofern er nicht weiter ausfällt.
Kann Eren Dinkci bei seinem Ex-Klub zu alter Form finden?
„Eren hat bei uns bekanntlich schon unter Beweis gestellt, was für außergewöhnliche fußballerische Qualitäten er in der Offensive besitzt“, sagte Sanwald über die zeitweise Rückholaktion von Eren Dinkci. In der Saison 2023/24 war der 1,88-Meter-Mann bereits von Bremen an den 1. FC Heidenheim ausgeliehen, kam damals auf 15 Scorerpunkte (zehn Tore, fünf Assists).
Der Auftrag ist klar: Dinkci soll der schwachen Heidenheimer Offensive neue Impulse geben. Mit 17 Toren stellt der FCH den geteilt drittschlechtesten Angriff der Liga. Der 24-Jährige kommt per Leihe bis Saisonende vom SC Freiburg, bei dem er in der Hinrunde – auch verletzungsbedingt – nur achtmal im Bundesliga-Kader und dreimal in der Startelf stand.
Ob Dinkci bereits beim Auswärtsspiel in Dortmund dem Kader angehört, scheint angesichts der kurzen Trainingszeit fraglich. Spätestens in der Woche darauf, im Heimspiel gegen den HSV, das der Tabellenachzehnte gewinnen muss, dürfte Dinkci ein Kandidat für die Startelf sein. Bei einem Marktwert von knapp drei Millionen sollte man den Rechtsaußen bei Comunio mehr als nur im Auge haben.
Sitzt Jonas Omlin auch in Leverkusen auf der Bank?
Ob sich Jonas Omlin das so vorgestellt hat? Der Schweizer wechselte als Nummer 2 von Borussia Mönchengladbach zu Rivale Bayer 04 Leverkusen, will dort sicherlich wieder zwischen den Pfosten stehen. „Mit ihm, Janis Blaswich und Niklas Lomb sind wir nun wieder gerüstet für die Herausforderungen der kommenden Wochen und Monate“, erklärte die Werkself auf ihrer Homepage.
Doch im ersten Spiel nach Omlins Ankunft (3:0 gegen Villarreal) spielte Janis Blaswich, und zwar zu Null. So auch im Bundesliga-Spiel zuvor gegen Bremen (1:0). Trainer Kasper Hjulmand ließ sich zuletzt nicht in die Karten schauen, wer mittelfristig in der Rückrunde den Kasten hütet.
Derzeit sieht es so aus, als müsste sich Omlin erneut hinten anstellen. Leverkusen hat Vertrauen in Blaswich, der im Sommer von RB Leipzig kam. Beide Comunio-Marktwerte steigen zwar derzeit, doch sollte Blaswich mit Leverkusen weiter die Null halten, stabil spielen und gewinnen, wird Omlin wohl vorerst mit der Bank vorliebnehmen müssen.






























