Profidebüt: Luca Reggiani wird beim BVB für Maximilian Beier eingewechselt.

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An dieser Stelle präsentieren wir jede Woche einen Spieler, der unter dem Radar läuft, ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat und seinen Marktwert schnell steigern könnte. Diesmal mit Luca Reggiani vom BVB.

Marktwert: 300.000 (Stand 10. Februar)
Punkte: 0
Punkte pro Spiel: 0

Reggiani gibt sein BVB-Debüt

Kurz vor dem Ende des Spiels VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund leuchtete eine ungewohnte Rückennummer auf der Wechseltafel auf: Die 49 kam beim BVB ins Spiel. Sie gehört Luca Reggiani, einem 18-Jährigen, der selbst den meisten Fans der Schwarzgelben noch kein Begriff sein dürfte. Der Italiener gab sein Bundesliga-Debüt, könnte aber schon bald erneut gefordert sein.

Reggiani zeigte sich im Anschluss an die Partie hocherfreut: „Ich bin sehr glücklich. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen“, betonte er und fuhr fort: „Gestern hat der Coach zu mir gesagt: Du bist im Kader. Und heute habe ich mein Debüt gegeben.“ Ein schneller Aufstieg für den Innenverteidiger, der vom kleinen Kader des BVB profitiert.

BVB-Youngster steigen auf

Die Dortmunder haben im Winter vier Spieler abgegeben: Pascal Groß (Brighton & Hove Albion), Julien Duranville (FC Basel, Leihe), Cole Campbell (TSG Hoffenheim, Leihe) sowie Aaron Anselmino, der vom FC Chelsea kurz vor dem Ende der Transferperiode zurückbeordert und nach Straßburg weiterverliehen wurde.

Externe Zugänge gab es nicht. BVB-Trainer Niko Kovac reagierte stattdessen, indem er gleich drei Talente zu den Profis beförderte. Neben Luca Reggiani standen gegen Wolfsburg auch die Offensivspieler Mathis Albert und Samuele Inacio im Profikader. Reggianis Vorteil gegenüber den beiden anderen Youngstern: Auf seiner Position herrscht akuter Bedarf.

 

Reggiani ist einer für die Zukunft

Das gilt besonders mit Blick aufs nächste Wochenende. Nach dem Abgang von Anselmino hat der BVB keinen neuen Innenverteidiger verpflichtet. Da jetzt auch noch Filippo Mane und Emre Can wochenlang ausfallen und Nico Schlotterbeck eine Gelbsperre absitzen muss, ist Reggiani am Freitagabend der einzige gelernte Innenverteidiger auf der BVB-Bank.

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Je nach Spielverlauf ist es durchaus möglich, dass Kovac seinen Youngstern erneut Einsatzzeit schenken wird. Es ist zwar nicht wahrscheinlich, dass sich der 18-Jährige in der Rückrunde einen Stammplatz erkämpfen wird, aber weitere Einwechslungen sollten folgen. Erst recht, sollte der BVB frühzeitig die Champions-League-Qualifikation sichern.