Christian Kofane von Bayer Leverkusen

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Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter Angreifer von Bayer Leverkusen und dem BVB.

Christian Kofane (Bayer 04 Leverkusen, 4.960.000, Sturm):

Als Vertreter von Patrik Schick geholt, spielte Christian Kofane ein starkes erstes Saisondrittel. Drei Tore in der Bundesliga, je drei Torbeteiligungen in der Champions League und im DFB-Pokal! Mit nur 19 Jahren fasste der Angreifer bei Bayer Leverkusen schnell Fuß.

Allerdings ist der Trend überhaupt nicht Kofanes Freund. Sein letztes Pflichtspieltor erzielte er Ende November, seither kam auch nur ein Assist dazu. Das liegt natürlich auch daran, dass seine Einsatzzeit geschrumpft ist. Patrik Schick ist aktuell fit und beansprucht seinen Platz in der Sturmspitze.

So spielte Bayer Leverkusen auch gegen den FC St. Pauli mit Schick als einzigem Angreifer, Kofane musste einmal mehr auf der Bank Platz nehmen. Rotation kann ihn gelegentlich mal in die Startelf spülen, aber zu selten, um einen Comunio-Marktwert von rund fünf Millionen zu rechtfertigen. Über die Joker-Einsätze kommen insgesamt zu wenig Punkte zusammen.

Karim Adeyemi (BVB, 6.870.000, Sturm):

Schon in der letzten Woche gehörte Karim Adeyemi zu den Marktwertverlierern der Woche. Dieser Trend dürfte nach dem Freitagsspiel anhalten. Der BVB zerlegte den 1. FSV Mainz 05 nach allen Regeln der Kunst mit 4:0, die Hauptrollen spielten jedoch andere. Serhou Guirassy traf doppelt, auch Maximilian Beier trug sich in die Torschützenliste ein.

Adeyemi kam dabei einmal mehr nur von der Bank, für die Schlussviertelstunde, und blieb bei einem Comunio-Punkt. In der BVB-Offensive sind Guirassy, Beier und Brandt aktuell die Protagonisten. Für Adeyemi, der in dieser Saison einmal mehr zu oft im Formtief steckt, bleibt in seiner aktuellen Verfassung kein Platz.

 

Gesperrte Spieler: Halten oder verkaufen?

Luka Vuskovic (HSV): Mit einem Marktwert von elf Millionen ist Luka Vuskovic nicht gerade günstig, klar über 100 Comunio-Punkte rechtfertigen diesen Preis aber klar. Seine fünfte Gelbe Karte sollten Manager nicht zum Anlass nehmen, das Abwehr-Juwel des HSV zu verkaufen. Schließlich haben die Hamburger Anfang März auch noch ein Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen, sodass Vuskovic im Vergleich zu Spielern von 16 Teams trotzdem die gleiche Anzahl an Partien noch vor der Brust hat.

Silvan Widmer (1. FSV Mainz 05): Unter Urs Fischer ist Silvan Widmer absoluter Stammspieler des 1. FSV Mainz 05. Nach seiner fünften Gelben Karte fehlt der Außenverteidiger aber im Spiel gegen den HSV. In den letzten drei Partien konnte er zudem nur sechs Comunio-Punkte zusammentragen – das ist nicht wirklich genug, um im Comunio-Meisterschaftskampf einen Unterschied zu machen.

Teure BVB-Stars: Von heißen Anlagen und Trademinen - wer lohnt sich?
BVB: Guirassy, Beier, Adeyemi & Brandt feiern

Der BVB bleibt den Bayern auf der Spur, einige Stars sind wieder in Top-Form. Allerdings gibt es auch teure Spieler, die mäßig performen - oder auf der Bank versauern. Wer lohnt sich bei Comunio, wer nicht? Ein Überblick.

Rocco Reitz (Borussia Mönchengladbach): Die fünfte Gelbe Karte erhielt auch Rocco Reitz, der außerdem zuletzt nicht in Form war. Einmal vier Punkte, sonst immer einen bis drei seit dem 15. Spieltag! Dieses Formtief brauchen Comunio-Manager eher nicht durch eine Gelbsperre durchzuschleppen – lieber die 4,5 Millionen mitnehmen und reinvestieren.