Luka Duric sichert sich nach seinem Debüt für die TSG Hoffenheim das Trikot von Jamal Musiala.

Foto: © imago images / Eibner
An dieser Stelle präsentieren wir jede Woche einen Spieler, der unter dem Radar läuft, ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat und seinen Marktwert schnell steigern könnte. Diesmal mit Luka Duric von der TSG Hoffenheim.

Marktwert: 310.000 (Stand 18. Februar)
Punkte: 0
Punkte pro Spiel: 0

Duric debütiert für Hoffenheim

Bereits Anfang August hat es Luka Duric schon einmal in diese Rubrik geschafft, als er noch ein möglicher Kandidat für die Rechtsverteidiger-Position war. Letztlich verpflichtete die TSG Hoffenheim dann allerdings mit Vladimir Coufal einen Leistungsträger und Dauerbrenner, sodass sich auf dieser Position keine Einsatzzeit für Duric ergab.

Neuerdings hat es der 22-Jährige aber geschafft, sich eine wichtigere Rolle bei der TSG Hoffenheim zu erspielen. TSG-Trainer Christian Ilzer nahm Duric in den vergangenen drei Partien jeweils in seinen Kader auf und verhalf ihm bei der 1:5-Niederlage gegen den FC Bayern München auch zu seinem Bundesliga-Debüt.

TSG-Eigengewächs Duric im Aufwind

Luka Duric ist ein waschechtes Eigengewächs der TSG. Er wurde in Sinsheim geboren und durchlief die gesamte Jugendabteilung der Elf aus dem Kraichgau. Im vergangenen Sommer unterschrieb er seinen ersten Profivertrag und wurde seitdem Stück für Stück ans Bundesliga-Team herangeführt.

Die meiste Zeit spielte Duric im Laufe dieser Saison für die zweite Mannschaft der TSG in der 3. Liga. Dort zeigte er überzeugende Auftritte im zentralen Mittelfeld, erzielte sechs Tore selbst und gab sieben Vorlagen. Das ist auch Ilzer nicht verborgen geblieben. Er nennt ihn seit Monaten in einem Atemzug mit den anderen Mittelfeldspielern. Alle seien „für die Startelf bereit“.

 

Große Konkurrenz im Hoffenheim-Mittelfeld

Natürlich ist die Konkurrenz in der Zentrale groß: Wouter Burger, Leon Avdullahu und Grischa Prömel sind gesetzt, auch Andrej Kramaric kann zurückgezogen im Mittelfeld spielen und mit Muhammed Damar sitzt weitere Konkurrenz auf der Bank. Einwechslungen sind für Luka Duric trotzdem jederzeit möglich.

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Ein kleiner Vorteil für Duric: Burger und Avdullahu stehen beide bei jeweils vier Gelben Karten und werden wohl schon bald Sperren absetzen müssen. Wenigstens als Einwechselspieler könnte das Eigengewächs also wieder gefragt sein. Prömel verlässt den Verein zudem wahrscheinlich im Sommer. Es könnte sich lohnen, einen Nachfolger aus dem eigenen Stall weiter aufzubauen.