Der HSV und der VfB Stuttgart haben mit Sambi Lokonga und Nicolas Nartey zwei interessante Comunio-Alternativen in ihren Reihen

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VfB, HSV, TSG und Effzeh: Wie jede Woche präsentieren wir in der Viererkette einen Preis-Leistungs-König, eine Zukunftsinvestition, einen günstigen großen Namen und eine Verkaufsempfehlung.

Stand der Marktwerte: 18.02.2026

Der Preis-Leistungs-König: Kristoffer Lund (1. FC Köln, Abwehr, 2.660.000)

Dieser Spieler ist gemessen an seiner Punkteausbeute einfach viel zu günstig.

Schaut man sich die besten Akteure der letzten drei Spieltage an, sticht Kristoffer ins Auge. Zum einen sammelte der Linksverteidiger durchschnittlich 6 Punkte. Und das trotz zweier Niederlagen seines 1. FC Köln. Zum anderen kostet er nur 2,66 Millionen.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt also zurzeit beim Dänen, der zuletzt beim 1. FC Köln gesetzt war. Wie es weitergeht, muss natürlich beobachtet werden. Mindestens kurzfristig darf aber auf Lund gesetzt werden.

 

Die Zukunftsinvestition: Nicolas Nartey (VfB Stuttgart, Mittelfeld, 3.300.000)

Dieser Spieler spielte zuletzt keine Rolle, wird aber bald durchstarten.

Die letzten beiden Partien verpasste Nicolas Nartey angeschlagen. Bereits in Heidenheim könnte der Mittelfeldspieler, der sich vor seinem Ausfall in den Vordergrund gespielt hatte, beim VfB Stuttgart wieder einsatzbereit sein.

5,4 Punkte im Schnitt in 2026 sprechen für den Dänen, der am kommenden Sonntag 26 Jahre alt wird. Hinzu kommt, dass beim VfB Stuttgart aufgrund der Mehrfachbelastung rotiert werden dürfte. Mit Wolfsburg und Mainz warten nach dem 23. Spieltag außerdem weitere machbare Aufgaben auf Nartey und seinen VfB.

Großer Name, kleiner Preis: Sambi Lokonga (HSV, Mittelfeld, 2.960.000)

Ein Topstar, der aber verhältnismäßig günstig zu haben ist.

Mit Sambi Lokonga gelang dem HSV vor der Saison ein richtiger Coup. Nach mehreren Leihstationen lotsten die Norddeutschen den Mittelfeldspieler vom FC Arsenal in die Hansestadt – für schlappe 300.000 Euro. Der 26-Jährige bestätigte das Vertrauen prompt und sammelte bei Comunio 4,69 Punkte pro Partie.

Jüngst musste Lokonga dann jedoch mit einem Außenbandriss im Sprunggelenk passen. Eine unangenehme Verletzung, die im Profibereich aber keine lange Pause nach sich ziehen muss. Beim HSV geht man von einer Rückkehr Anfang Mörz aus. Möglicherweise steht der Belgier also bereits am 24. Spieltag oder auch im Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen drei Tage später wieder zur Verfügung.

Die Verkaufsempfehlung: Grischa Prömel (TSG Hoffenheim, Mittelfeld, 8.940.000)

Dieser Spieler hat einen Marktwert, dem er nicht gerecht wird.

Grischa Prömel ist zu teuer! Was erstmal aussieht wie ein „hot take‟, lässt sich anhand von Fakten ziemlich gut begründen. Der Mittelfeldspieler von der TSG Hoffenheim ist einer dieser Spieler, die eigentlich nur mit eigenen Treffern gut punkten. Ganze sechs waren es in dieser Saison, was Prömel auf 108 Zähler kommen lässt.

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RB Leipzig, Eintracht Frankfurt und viele Comunio-Manager freuen sich über die Rückkehr von Topspielern. Beim BVB und der TSG Hoffenheim platzten zwei Knoten.

Im neuen Jahr konnte sich der 31-Jährige allerdings erst einmal in die Torschützenliste eintragen. Abseits dessen kamen nur 3 Punkte pro Spiel zustande. Ein bisschen dürften auch die Gerüchte um einen Wechsel innerhalb der Liga zu Prömels Attraktivität bei Comunio beitragen. Wir würden ihn abgeben. Außer ihr rechnet mit einem zeitnahen siebten Treffer für die TSG Hoffenheim.