Patrik Schick beim 4:0-Heimsieg von Bayer 04 Leverkusen über den FC St. Pauli.

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Bayer-04-Stürmer hat sein Pulver längst nicht verschossen, zwei Nationalspieler von VfB und SGE wollen zur WM und ein Werder-Leader könnte besonders wichtig werden – vier Kaufempfehlungen!

Patrik Schick (Bayer 04 Leverkusen, 12.510.000, Sturm):

Am 22. Spieltag sammelte Patrik Schick neun Comunio-Punkte beim 4:0 gegen St. Pauli. Der Tscheche hatte seit dem 15. Spieltag auf einen Treffer in der Bundesliga gewartet. Mit insgesamt sieben Toren ist der Mittelstürmer bester Torschütze der Werkself. In der letzten Saison unter Trainer Xabi Alonso schoss er 21 Tore in der Liga. Zum vergleichbaren Zeitpunkt waren es bereits doppelt so viele.

Zur Wahrheit gehört: In dieser Spielzeit musste er in vier Partien verletzungsbedingt aussetzen. Bei fünf Comunio-Punkten pro Spiel zählt Schick trotz allem zur Top 100 (Platz 48). Wie Bayer 04 werden sich auch die Leistungen von Schick weiter stabilisieren, und der 30-Jährige wird in der heißen Phase noch wichtige Tore im Kampf um die Champions League erzielen. Bei dem Marktwert sollte man Schick in Betracht ziehen.

Jamie Leweling (VfB Stuttgart, 11.860.000, Mittelfeld/Sturm):

Jamie Leweling hat in dieser Saison wieder einen großen Schritt gemacht. Schon jetzt steht er bei fünf Toren und sechs Assists. Zum vergleichbaren Zeitpunkt waren es letzte Spielzeit ein Tor und drei Assists in der Liga. „Dass er Waffen hat, wussten wir schon. Jetzt ist auch der Faktor Konstanz dazu gekommen“, sagte Trainer Sebastian Hoeneß erst Mitte Januar über den deutschen Nationalspieler.

Leweling steht auf Platz 38 der punktbesten Spieler, holt pro Spiel im Schnitt 5,29 Comunio-Punkte. Gerade in den letzten beiden Auswärtsspielen sammelte er elf und zehn Punkte ein. Mit rund zwölf Millionen ist er etwa günstiger als Mittelstürmer Ermedin Demirovic, der bei acht Scorerpunkten steht. Leweling hat das klare Ziel, mit Deutschland zur WM zu fahren. Das wird er innerhalb eines offensivstarken Teams auf dem Platz zeigen.

 

Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt, 13.710.000, Sturm):

Drei Monate musste Eintracht Frankfurt auf Torjäger Jonathan Burkardt wegen einer Wadenverletzung verzichten. Nun befindet sich der 25-Jährige wieder im Mannschaftstraining und könnte im Auswärtsspiel in München sein Comeback geben. Seine Rückkehr ist besonders wichtig, da Ansgar Knauff, Can Uzun, Younes Ebnoutalib, Michy Batshuayi und womöglich auch Arnaud Kalimuendo verletzt fehlen werden.

Vor seiner Verletzung knipste Burkardt in der Bundesliga achtmal, sammelte an zehn bewerteten Spieltagen 7,30 Punkte pro Spiel. Die Verletzungssorgen bei der SGE könnten Burkardt den Weg zurück in die Startelf erleichtern. Zudem will Burkardt, der unmittelbar vor seiner Verletzung im DFB-Kader gestanden hatte, wie Leweling mit zur WM im Sommer. Dafür muss der erfahrene Bundesliga-Stürmer schnell zu alter Form finden.  

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Der FC Augsburg und sein bester Spieler befinden sich im Aufwind. Auch ein Abwehrspieler von Eintracht Frankfurt macht mit Punkten auf sich aufmerksam. Bei Bayer Leverkusen winken zusätzliche Punkte.

Jens Stage (SV Werder Bremen, 10.170.000, Mittelfeld):

Diese Empfehlung ist angesichts der Leistungen Werder Bremens in dieser Saison durchaus diskutabel: Die Grün-Weißen stehen auf dem Abstiegsrelegationsplatz. Und auch die ersten zwei Spiele unter Neu-Trainer Daniel Thioune konnten nicht gewonnen werden. Doch einer, der konstant punktet, ist Jens Stage. Unter anderem seine sechs Tore und ein Assist brachten ihm insgesamt 121 Comunio-Punkte ein (6,05 pro Spiel).

Nun warten vier Spiele auf Werder, in denen es zu punkten gilt. Drei gegen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf (St. Pauli, Heidenheim, Mainz) und eine Partie beim Tabellenzehnten Union Berlin. Gegen den FCH gelangen Stage in der letzten Saison ein Tor und ein Assist, gegen Union drei Tore – zwei davon auswärts! Vizekapitän und Leistungsträger Stage wird im Kampf um den Ligaverbleib noch wichtig werden.