Mattias Svanberg (rechts im Bild) bejubelt sein Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 in Leipzig.

Foto: © imago images / Darius Simka
Beim VfL Wolfsburg deutet sich eine Kehrtwende an, den prominentesten Dauerjoker gibt es beim 1. FC Köln und beim 1. FC Heidenheim ist der beste Knipser günstig zu haben.

Stand der Marktwerte: 19.02.2026

Mattias Svanberg (VfL Wolfsburg, 1.560.000, Mittelfeld) 

Im Winter galt Mattias Svanberg noch als Abgangskandidat beim VfL Wolfsburg. Der Hintergrund: Nach der Entlassung von Paul Simonis und der Einstellung von Daniel Bauer waren seine Einsatzminuten noch mal gesunken. In 2026 stand er erst einmal in der Startelf und spielte nur 114 Minuten. Das ist zu wenig für den schwedischen Nationalspieler. Doch jetzt sendet Svanberg ein wichtiges Signal.

Gegenüber der Bild öffnete Svanberg die Tür für eine Zusammenarbeit über 2027 hinaus: „Theoretisch ist alles möglich, auch eine Verlängerung. Alle wollen von Anfang an spielen, ich natürlich auch. Ich muss weiter arbeiten und nicht negativ sein. Ich fokussiere mich voll auf den VfL.“ Zuvor hatte er in Leipzig (2:2) das zwischenzeitliche 2:1 erzielt (acht Comunio-Punkte) und sich so bei Bauer empfohlen. Gegen Augsburg könnte er an die Leistung anknüpfen. Svanbergs Marktwert-Trend zeigt klar nach oben.

Said El Mala (1. FC Köln, 8.080.000, Sturm)

Er ist wohl der prominenteste Dauerjoker der Bundesliga: Said El Mala. Das Juwel des 1. FC Köln stand in dieser Spielzeit erst neunmal unter Trainer Lukas Kwasniok in der Startelf. In den letzten vier Ligaspielen durfte er dreimal nur weniger als eine halbe Stunde ran. Kwasniok ist offenbar der Meinung, dass El Mala als Joker wertvoller ist, wenn der Gegner müde Beine bekommt. Als Einwechselspieler gelangen El Mala vier Tore und drei Vorlagen – eine starke Bilanz.

Der 19-Jährige wartet seit dem 16. Spieltag auf ein Tor. Am 23. Spieltag erwartet Köln die TSG Hoffenheim, bei der El Mala im Hinspiel bei seiner Startelfpremiere das 1:0-Siegtor schoss. Gut möglich, dass ihn Kwasniok diesmal wieder starten lässt und El Mala dem FC erneut wichtige Punkte im Abstiegskampf beschert. Druck ist bei den Rheinländern in jedem Fall auf dem Kessel. Vier Punkte sind es nur auf Platz 16.

 

Tiago Tomas (VfB Stuttgart, 3.310.000, Sturm)

Tiago Tomas hat schwierige Wochen hinter sich: Anfang des Jahres verstarb sein Vater Jorge. Zudem fehlte der 23-Jährige vom 16. bis 21. Spieltag wegen einer Muskelverletzung. Zuvor kam Tomas nicht über die Rolle des Rotationsspielers hinaus. Nun ist der Portugiese wieder fit und könnte rund um das Europa-League-Spiel bei Celtic Glasgow in der Bundesliga zum Einsatz kommen. Am Sonntag geht es zum 1. FC Heidenheim.

Danach warten Spiele gegen Wolfsburg, Mainz und Leipzig. Bei den Wölfen und in Leipzig trug sich Tomas in der Hinrunde einfach in die Torschützenliste ein. Der flexibel einsetzbare Angreifer kommt trotz der Rolle des Dauerjokers in dieser Saison auf 4,00 Comunio-Punkte pro Spiel, sein Marktwert steigt. Angesichts der Dreifachbelastung der Schwaben könnte er zeitnah wieder mehr Spielminuten sammeln.

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Der FC Augsburg und sein bester Spieler befinden sich im Aufwind. Auch ein Abwehrspieler von Eintracht Frankfurt macht mit Punkten auf sich aufmerksam. Bei Bayer Leverkusen winken zusätzliche Punkte.

Stefan Schimmer, 1. FC Heidenheim, 1.950.000, Sturm)

Bei Stuttgarts nächstem Gegner Heidenheim steht Stefan Schimmer im Kader. Er ist der beste Torjäger des Teams von der Ostalb (fünf Tore). Und so wundert es schon, dass der 31-Jährige erst zweimal in dieser Saison von Beginn an auflief. Bei 19 Kadernominierungen wurde er somit 15 Mal eingewechselt. Vier seiner fünf Treffer erzielte er nach einer Einwechslung.

Sein Marktwert-Trend zeigt derzeit leicht nach unten, Schimmer ist ein Schnäppchen. Mit knapp zwei Millionen und einem Punkteschnitt von 3,94 (drittbester Wert beim FCH) lohnt es sich, über den Stürmer nachzudenken. Zumal die Heidenheimer als fast schon abgeschlagener Tabellenletzter zum Punkten verdammt sind und Tore brauchen.