Jonathan Burkardt von Eintracht Frankfurt

Foto: © imago images / Jan Huebner 
Ein Stürmer von Eintracht Frankfurt meldet sich von einer langen Durststrecke zurück, ein Allrounder des 1. FC Köln beendet eine lange Serie ohne Torbeteiligung. Die Gewinner des 23. Spieltags – und Kauftipps bei Comunio!

Stand der Marktwerte: 21. Februar 2026

Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt, 13.730.000, Sturm):

Auf dieses Comeback haben die Fans von Eintracht Frankfurt lange gewartet! Jonathan Burkardt, achtfacher Torschütze in seinen erstehn zehn Spielen (drei Doppelpacks!), stand seit dem 11. Spieltag nicht auf dem Feld. Nach elf Spielen Pause konnte der Angreifer beim Auswärtsspiel in München endlich wieder eine halbe Stunde auf dem Rasen absolvieren.

Nach 0:3-Rückstand kam Eintracht Frankfurt noch auf ein 2:3 heran, Burkardt holte sich mit einem Elfmetertor gleich Selbstvertrauen. Der ehemalige Mainzer wird nun im Kampf um die europäischen Plätze eine Hauptrolle einnehmen. 7,27 Punkte pro Spiel toppen nur die absoluten Big Guns Kane, Olise, Diaz – und Nadiem Amiri.

Jakub Kaminski (1. FC Köln, 5.960.000, Mittelfeld):

Die Durststrecke von Jakub Kaminski im Managerspiel hat nichts mit einer Verletzung zu tun. Vielmehr konnte der variabel einsetzbare Mittelfeldmann des 1. FC Köln nicht an sein herausragendes erstes Saisondrittel anknüpfen. Das hängt sicher auch an den vielen Positionswechseln, insbesondere das zentrale Mittelfeld ist für ihn nicht optimal.

Im Spiel gegen die TSG Hoffenheim musste Lukas Kwasniok kurzfristig umbauen, sodass Kaminski als Thielmann-Vertreter auf dem Flügel gefragt war. Das tat dem Polen sichtlich gut: Zum 2:2 steuerte er einen Assist bei, seine erste direkte Torbeteiligung seit dem 11. Spieltag, und hatte in vielen Offensivaktionen seine Füße im Spiel. Seine beste Leistung der Rückrunde! Und ein Lerneffekt für Kwasniok: Mit Kaminski in der Offensive ist der 1. FC Köln umso gefährlicher.

 

Warmed Omari (HSV, 1.520.000, Abwehr):

Noch länger als Eintracht-Stürmer Jonathan Burkardt fehlte Warmed Omari dem HSV. Der Innenverteidiger musste vom 6. bis zum 19. Spieltag passen und stand seither zweimal von Beginn an auf dem Feld. Beim 2:0-Sieg in Heidenheim nahm er drei Comunio-Punkte mit, nach Gesundheitspause gegen Union Berlin sackte Omari fünf Zähler in Mainz ein.

Dabei spielte er in einer Dreierkette mit Jordan Torunarigha und Nicolas Capaldo. Mit der Rückkehr von Luka Vuskovic wird es natürlich eng, doch Omari hat durchaus Chancen, sich zu behaupten. Capaldo kann auch auf der halblinken Position spielen, Torunarigha erhält beim HSV nicht immer den Vorzug. Für 1,5 Millionen ist Omari potenziell ein Schnäppchen.

Alle Spieler des 1. FSV Mainz 05 einsortiert: Amiri gefragt - wer lohnt sich nicht?
Nadiem Amiri und Phillip Tietz vom 1. FSV Mainz 05

Der 1. FSV Mainz 05 hat sich unter Urs Fischer stabilisiert und ist damit auch bei Comunio interessanter geworden. Nadiem Amiri überragt - aber wer lohnt sich noch? Wir sortieren alle Spieler in fünf Kategorien ein.

Yannick Gerhardt (VfL Wolfsburg, 710.000, Mittelfeld):

In den Spielen gegen den BVB und Leipzig saß Yannick Gerhardt überraschend zweimal über die volle Spieldauer auf der Bank. Dadurch crashte sein Marktwert auf unter eine Million! Durch die Verletzung von Maximilian Arnold rückte der Routinier im Spiel gegen den FC Augsburg wieder auf die Doppelsechs – und erzielte seinen ersten Saisontreffer.

Alleine deshalb wird sein Marktwert nun steigen, zudem ist der Einsatz von Arnold am 24. Spieltag noch nicht gesichert. Außerdem ist denkbar, dass Christian Eriksen wieder auf die Zehn rückt und Gerhardt an der Seite von Arnold auf der Doppelsechs spielt. Als risikofreie Spekulationsanlage kann man den ehemaligen Spieler des 1. FC Köln auf jeden Fall einpacken.