Olivier Deman und Jovan Milosevic von Werder Bremen

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Mit einem 2:0 über den 1. FC Heidenheim hat der SV Werder Bremen seinen ersten Sieg unter Daniel Thioune gefeiert. Wer sind die Gewinner und Verlierer des Wochenendes? Wir checken alle Mannschaftsteile.

Sugawara und Deman in der Werder-Abwehr wieder gefragt

Die Formation gegen den FC St. Pauli funktionierte nicht, die Viererkette gegen den 1. FC Heidenheim schon. Yukinari Sugawara und Olivier Deman rückten nach 90 Minuten Bank in die Startelf, beide machten ihre Sache gut. Die Außenverteidiger des SV Werder Bremen sind aktuell für weniger als zwei Millionen zu haben – und damit Kaufempfehlungen.

Im Zentrum verteidigten Niklas Stark und Dauerbrenner Marco Friedl. Das erfahrene Duo hat ebenfalls ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, zumal mit Amos Pieper, Karim Coulibaly und Maximilian Wöber drei Konkurrenten verletzt sind. Im Abstiegskampf könnte die Erfahrung von Stark und Pieper ohnehin mehr gefragt sein als das Potenzial des 18-jährigen Coulibaly. Julian Malatini bleibt Backup für die Innenverteidigung.

Für Isaac Schmidt ging es am 24. Spieltag zurück auf die Bank, nachdem er seine Startelf-Chance gegen St. Pauli nicht nutzen konnte. Die Rückkehr von Felix Agu und Mitchell Weiser dürfte noch auf sich warten lassen. Vieles spricht somit dafür, dass sich die Viererkette Sugawara-Stark-Friedl-Deman nun festspielen wird. 

Stage muss sich steigern, Schmid legt einen Zahn zu

Eigentlich ist Jens Stage der Star im Mittelfeld von Werder Bremen und mit 125 Punkten auch der beste Punktelieferant, sieben Zähler aus den letzten drei Partien können aber niemanden zufriedenstellen. Stage muss wieder seine Torgefahr auspacken, um Comunio-Manager zu erfreuen. Die Spielzeit dafür bekommt er natürlich.

Dieser Tage schließt Romano Schmid auf, der schon 112 Punkte gesammelt hat – neun davon gegen Heidenheim. Der Österreicher spielt aktuell auf dem Flügel, wodurch an Stages Seite Platz für Cameron Puertas ist. Puertas mutiert mit 14 Zählern aus den letzten drei Spielen zum günstigen Punktehamster. Damit kann Sechser Senne Lynen nicht mithalten – trotz Stammplatz lohnt er sich eher nicht.

Leonardo Bittencourt und Patrice Covic sind bei Comunio indes nicht wirklich interessant. Beide kosten zwar weniger als eine Million, bekommen aber viel zu wenig Spielzeit, um ihr Potenzial in Punkte umzumünzen.

 

Milosevic soll Werder Bremen zum Klassenerhalt schießen

Neben Schmid ist auf dem Flügel Platz für einen weiteren Spieler. Für diese Position kommen drei Akteure infrage: Justin Njinmah, Marco Grüll, Samuel Mbangula. Letzterer fällt allerdings aufgrund eines Faserrisses im Oberschenkel aktuell aus – und hatte sich in den letzten Monaten nur selten in guter Form gezeigt.

Grüll erhielt gegen Heidenheim den Vorzug vor Njinmah, blieb aber bei nur einem Comunio-Punkt. Njinmah wurde erst für die letzten zehn Minuten eingewechselt, nachdem er zuvor zehnmal nacheinander in der Startelf gestanden hatte. Beiden fehlt die Konstanz, um im Managerspiel wirklich interessant zu sein.

Indes ruhen die größten Hoffnungen im Sturm von Werder Bremen in Jovan Milosevic. Der Winterneuzugang erzielte gegen Heidenheim sein drittes Saisontor, er dürfte nun die Nase vor Keke Topp haben. Zwar wurde er am Samstag angeschlagen ausgewechselt, doch er gab anschließend Entwarnung. Milosevic ist auch bei Comunio jetzt eine starke Anlage.