Foto: © imago images / STEINSIEK.CH
Stammplatzverlust bei RB Leipzig, Bayer Leverkusen und dem VfL Wolfsburg! Die Verlierer des 27. Spieltags sind jetzt bei Comunio zu teuer und riskant, was Manager über einen Verkauf nachdenken lassen sollte.
Antonio Nusa (RB Leipzig, 9.340.000, Sturm):
Stammplatz futsch? In der Offensive von RB Leipzig zeigte Antonio Nusa schon in den letzten Wochen eher durchwachsene Leistungen. Am 27. Spieltag saß der Flügelspieler nur auf der Bank. Brajan Gruda wurde dabei vom Halbraum auf die Außenbahn gezogen – und machte seine Sache mit zwei Toren und einem Assist überragend.
Leipzig-Trainer Ole Werner erklärte nach dem Spiel bei sky, dass er unter der Woche besonders mit Gruda gearbeitet hatte, um dessen Rolle zu optimieren.“Heute hat er gezeigt, dass er es kann. Jetzt geht es darum, es zu wiederholen“, so Werner. In anderen Worten: Gruda wird wohl auf dem Flügel bleiben.
Für Nusa bedeutet das, dass er wohl vorerst in der Jokerrolle bleibt – sofern bei Yan Diomande keine schwerere Schulterverletzung festgestellt wird. Die Länderspielpause gibt dem Youngster etwas Zeit zur Regeneration. Nachdem RB Leipzig mit Gruda auf dem Flügel mit 5:0 gegen Hoffenheim gewann, wird Werner wieder auf dieselbe Startelf setzen wollen.
Janis Blaswich (Bayer 04 Leverkusen, 2.210.000, Tor):
Aktuell ist Janis Blaswich der zweitteuerste Torhüter bei Comunio. Angesichts seines starken Punkteschnitts von 4,8 – Bestwert in der Bundesliga – ist das auch gerechtfertigt. Allerdings darf man nicht vergessen, dass der ehemalige Leipziger bei Bayer Leverkusen nur die Nummer zwei ist. Seine Spielzeit war immer auf die Zeit beschränkt, die Mark Flekken zur Regeneration benötigte.
Schon vor der Länderspielpause war es soweit: Flekken feierte im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim sein Comeback. Von hier an wird Flekken aller Voraussicht nach für den Rest der Saison das Tor von Bayer Leverkusen hüten. Da helfen Comunio-Managern auch die starken Leistungen von Blaswich nicht mehr: Wenn er nicht spielt, kann er nicht weiter punkten.
Dzenan Pejcinovic (VfL Wolfsburg, 3.280.000, Sturm):
Das Zwischenhoch im Winter ist verpufft! Dzenan Pejcinovic hat seit dem 17. Spieltag nicht mehr getroffen und in keinem Spiel mehr als vier Comunio-Punkte mitgenommen. Unter Dieter Hecking scheint der Angreifer des VfL Wolfsburg nun umso mehr um seinen Platz kämpfen zu müssen.
Gegen Hoffenheim wurde Pejcinovic nach einer blassen Vorstellung ausgewechselt und blieb ohne Punkte. Anschließend stellte Hecking Jonas Wind eine wichtige Rolle in Aussicht, was auf Kosten von Pejcinovic gehen würde – und gegen Bremen bereits umgesetzt wurde.
Pejcinovic saß nicht nur auf der Bank, sondern musste volle 90 Minuten lang zusehen, obwohl der VfL Wolfsburg in Rückstand lag. Ein klares Indiz dafür, dass der Angreifer unter Hecking ins Hintertreffen geraten ist. Sein Marktwert wird in der Länderspielpause fallen.






























