Kaufempfehlungen beim SC Freiburg: Cyriaque Irié und Philipp Lienhart

Foto: © imago images / HMB-Media
Der SC Freiburg kämpft weiter um die erneute Europapokal-Teilnahme – und in der Europa League bald um das Halbfinale. Welche Freiburger lohnen sich momentan bei Comunio? Und welche nicht? Wir sortieren alle Spieler ein!

Stand der Marktwerte: 24. März

Vom SC Freiburg unbedingt kaufen

Maximilian Eggestein (3.350.000), Cyriaque Irié (1.530.000)

Im Sommer für kolportierte achteinhalb Millionen Euro gekommen, konnte Cyriaque Irié beim SC noch keinen großen Eindruck hinterlassen. Am letzten Spieltag aber sammelte der 20-Jährige mit einer Torvorlage endlich seinen ersten Scorerpunkt für Freiburg – und könnte Niklas Beste, auch rotationsbedingt wegen der weiter vorhandenen Breisgauer Dreifachbelastung, einige Spielminuten auf dem rechten Flügel abnehmen.

Maximilian Eggestein hingegen dürfte kaum Minuten einbüßen, kaum ein Akteur kommt beim SC so gesetzt daher wie er. Unter den Mittelfeldspielern, die durchschnittlich über vier Punkte holen, weist ligaweit kein anderer ein so gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auf wie der zentrale Mann im Freiburger Spiel.

Aktuell gute Anlagen

Philipp Lienhart (2.760.000), Niklas Beste (2.630.000), Max Rosenfelder* (310.000)

*verletzt

Während Philipp Lienhart nach verletzungsbedingter Stammelf-Auszeit wieder in der Anfangsformation auftauchen dürfte, könnte sich Max Rosenfelder in der Länderspielpause zumindest seinem Mannschaftstrainings-Comeback nähern. Ob der 23-Jährige dann zumindest Lienharts erste Rotationsoption darstellt, muss sich zeigen.

Spielt bereits genannter Irié nicht plötzlich ganz groß auf, bringt Beste auf der rechten Seite bei 3,4 Zählern je Spiel ein Eggestein-ähnliches Verhältnis zwischen Kosten und Punkten mit.

Preis-Punktepotenzial in Ordnung

Yuito Suzuki (4.940.000), Matthias Ginter (4.580.000), Philipp Treu (2.780.000), Noah Atubolu (2.010.000), Lukas Kübler (1.280.000), Jordy Makengo (870.000), Christian Günter (720.000), Florian Müller (160.000)

Die Stammmänner Yuito Suzuki, Matthias Ginter, Philipp Treu und Noah Atubolu lassen sich alle aufstellen – bei ihren Preisen geringfügig mehr oder weniger entsprechenden Zählerausbeuten. Ginter – als einziger dieses Quartetts, der im Durchschnitt mehr als vier Punkte sammelt – ragt hier möglicherweise etwas heraus.

Lukas Kübler bringt mit nahezu Ginter’schen 4,19 Punkten pro Partie großes Comunio-Potenzial mit, muss sich jedoch erst erneut in die erste Elf arbeiten. Links duellieren sich Jordy Makengo und Christian Günter um den Platz in der Viererkette, holen aber wenige Zähler – bei ebenfalls geringen Kosten. Ersatztorhüter wie Florian Müller gehen für den Mindestpreis von 160.000 immer.

Eher nicht kaufen

Vincenzo Grifo (8.770.000), Johan Manzambi (8.340.000), Igor Matanovic (7.190.000), Derry Scherhant (2.120.000), Lucas Höler (1.670.000), Bruno Ogbus (1.170.000), Patrick Osterhage (1.140.000), Nicolas Höfler (170.000), Jannik Huth (160.000), Daniel-Kofi Kyereh* (160.000)

Vincenzo Grifo, Johan Manzambi und Igor Matanovic – der zuletzt auftrumpfte – könnten durchaus auch eine Kategorie weiter oben auftauchen, sind mir persönlich – gerade hinsichtlich des anstehenden Spiels gegen keinen Geringeren als den FC Bayern München – allerdings zu teuer. Derry Scherhant, Lucas Höler und Patrick Osterhage bekommen es derweil nicht mehr regelmäßig hin, von Beginn an aufzulaufen.

Bruno Ogbus sollte bald wieder Lienhart den Vorzug in der Innenvertieidung lassen. Nicolas Höfler spielt keine nennenswerte Rolle mehr, bei Jannik Huth und dem langzeitverletzten Daniel-Kofi-Kyereh lassen sich lediglich die fünf Prozent Aufpreis seitens des Computers an seinen guten Tagen auf die 160.000 mitnehmen.

Comunio-Geheimtipp: Schlägt beim 1. FC Köln jetzt die große Talentstunde?
Setzt Trainer René Wagner beim 1. FC Köln auf Felipe Chávez?

An dieser Stelle präsentieren wir jede Woche einen Spieler, der unter dem Radar läuft. Diesmal mit Feliße Chávez vom 1. FC Köln.

Unbedingt verkaufen

Anthony Jung (320.000), Maximilian Philipp (170.000)

Keine Rolle hat ebenfalls Anthony Jung, der aber dennoch das Doppelte des Mindestpreises an Budget beansprucht. Maximilian Philipp spielte in dieser Saison noch keine Minute, rechtfertigt also selbst 10.000 mehr als die 160.000 nicht.