Oscar Hojlund bejubelt seinen Treffer in Wolfsburg.

Foto: © imago images / Jan Huebner
In der Endphase der Saison gibt es einige Baustellen bei Eintracht Frankfurt. Ein Lichtblick ist derzeit allerdings Oscar Hojlund, der in Wolfsburg einen bärenstarken Auftritt hinlegte. Wir sagen euch, wer sich neben dem Dänen lohnt.

Stand der Marktwerte: 14.04.2026

Unbedingt kaufen

Oscar Hojlund (1.970.000)

Er ist einer der Gewinner unter Trainer Albert Riera: Oscar Hojlund erhält mehr Spielzeit als unter Vorgänger Dino Toppmöller, stand in sechs von neun Partien in der Startelf. Beim 2:1 in Wolfsburg war Hojlund einer der Besten – nicht nur wegen seines tollen Führungstores. Der Däne überzeugte mit Ruhe, Übersicht und defensiver Stabilität.

Der Marktwert des U21-Nationalspielers zeigt derzeit klar nach oben, ist aber mit knapp zwei Millionen immer noch sehr erschwinglich. An den letzten beiden Spieltagen sammelte der Achter insgesamt 14 Punkte. Auch beim 2:2 gegen Köln war Hojlund schon einer der Auffälligsten. Kann der 21-Jährige seine Torgefahr beibehalten, könnte er sich als echtes Schnäppchen erweisen.

Aktuell gute Anlagen bei Eintracht Frankfurt

Jonathan Burkardt (11.550.000), Arnaud Kalimuendo (11.990.000), Ritsu Doan (5.820.000), Fares Chaibi (5.620.000), Jean-Matteo Bahoya (4.800.000), Ayoube Amaimouni-Echghouyab (3.250.00)

Nach seiner mehrmonatigen Verletzungspause stabilisieren sich die Einsatzzeiten von Jonathan Burkardt: In den vergangenen drei Partien spielte der fünffache deutsche Nationalspieler nahezu immer durch. Beim 2:2 gegen Köln schoss Burkardt sein zehntes Saisontor, in Wolfsburg hätte er das zwischenzeitliche 2:0 beinahe selbst erzielt.

Flankiert von zwei Flügelstürmern kommt der Mittelstürmer in den letzten Wochen wiederholt zu Torchancen. In der vergangenen Saison traf Burkardt an den drei letzten Spieltagen jeweils einmal. Der 25-Jährige ist bei Comunio derzeit im Trend und angesichts seiner Knipserqualitäten und durchschnittlichen Punkten (5,65) noch verhältnismäßig günstig zu haben.

 

Preis-Punkte-Potenzial in Ordnung

Can Uzun (6.920.000), Robin Koch (6.650.000), Hugo Larsson (2.770.000)

Zugegeben: Riera ist aktuell nicht von Can Uzun begeistert, bemängelt dessen Arbeit gegen den Ball. „Du kannst mit dem Ball so gut sein, wie du willst. Wenn du es aber nicht ohne Ball bist, wirst du bei mir nicht spielen“, richtete sich der Spanier nach dem Köln-Spiel wohl auch an das 20-jährige Top-Talent. Nach seiner Rückkehr stand Uzun in den letzten drei Spielen nur 16 Minuten auf dem Rasen.

Laut Sky soll ein Abgang des offensiven Mittelfeldspielers nicht mehr ausgeschlossen sein. Bei den Frankfurter Verantwortlichen weiß man allerdings um die Fähigkeiten und das Potenzial des Deutsch-Türken. Insbesondere in der Anfangsphase der Saison stellte er sein Können mit fünf Toren und drei Assists unter Beweis. Riera wird Uzun allein wegen seines hohen realen Marktwertes in den verbleibenden Wochen eine Chance geben (müssen). 

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Eher nicht kaufen bei Eintracht Frankfurt

Younes Ebnoutalib (5.310.000), Ansgar Knauff (2.490.000), Michael Zetterer (1.810.000), Mario Götze (840.000), Ellyes Skhiri (740.000), Mo Dahoud (530.000)

Ähnlich wenig zum Einsatz kommt derzeit Mario Götze: 23 Minuten waren es insgesamt in den vergangenen fünf Spielen. Vor dem 1:2 gegen Mainz hatte ihn Riera aus dem Kader gestrichen. Derzeit haben andere Spieler wie Oscar Hojlund auf der Acht oder Fares Chaibi auf der Zehn die Nase vorne. 

Unbedingt verkaufen

Nnamdi Collins (1.500.000), Rasmus Kristensen (1.320.000), Elias Baum (550.000), Michy Batshuayi (280.000), Kaua Santos (200.000), Keita Kosugi (190.000), Keito Kumashiro (180.000), Timothy Chandler (170.000), Love Arrhov (170.000), Nils Neuendorff (170.000), Jens Grahl (160.000), Amil Siljevic (160.000), Doumbia (160.000)

Klare Verkaufskandidaten sind Nnamdi Collins (Sprunggelenks-OP) und Rasmus Kristensen (Syndesmoseverletzung). Bei Collins ist ein Saisonaus laut Medienberichten sehr wahrscheinlich, Kristensen hofft auf eine Rückkehr für die letzten drei, vier Wochen. Fraglich jedoch, ob der Verteidiger in der heißen Phase noch mal eine wichtige Rolle einnehmen kann.