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Patrick Wimmer kommt wieder in Form, Stürmer vom HSV und Union Berlin werden unverhofft noch einmal wichtig und die Rotation verhilft einem Bayern-Star zu Einsatzzeit. Vier Kaufempfehlungen für den Sturm!
Stand der Marktwerte: 20. April 2026
Patrick Wimmer (VfL Wolfsburg, 2.860.000):
Die Saison von Patrick Wimmer hat Höhen und Tiefen. Verletzungen hemmten den Österreicher mehrfach, nach einer starken Phase im Herbst war der Januar zudem durchwachsen. Nach längerer Pause ist Wimmer seit drei Spielen wieder Stammkraft und hat in diesem Zeitraum 21 Comunio-Punkte gesammelt. Das kann sich sehen lassen.
Elf davon erhielt der 24-Jährige für einen starken Auftritt inklusive Tor gegen Union Berlin. Dabei gewann Wimmer auch stolze neun Zweikämpfe. Für den VfL Wolfsburg geht es jetzt darum, gegen Borussia Mönchengladbach und den SC Freiburg nachzulegen – und Wimmer wird dabei besonders gefragt sein.
Robert Glatzel (HSV, 1.660.000):
Unter den HSV-Fans ist Robert Glatzel in dieser Saison ein viel diskutiertes Thema. Einige würden den Mittelstürmer gerne öfter in der Startelf stehen, doch Trainer Merlin Polzin bevorzugt zumeist andere Stürmertypen. Phasenweise fehlt Glatzel sogar komplett im Kader oder versauert über volle 90 Minuten auf der Bank.
Im Derby gegen Werder Bremen stand Glatzel erst zum fünften Mal in dieser Saison von Beginn an auf dem Platz und spielte zum ersten Mal durch. Dabei erzielte er sein zweites Saisontor. Es sieht so aus, als würde Glatzel für den HSV im Saisonendspurt noch zu einem Schlüsselspieler werden. Ändert Polzin seine Meinung nicht noch einmal, ist der Mittelstürmer für weniger als zwei Millionen eine der günstigsten Anlagen mit dem Potenzial, noch mehrere Tore zu erzielen.
Oliver Burke (1. FC Union Berlin, 1.670.000):
Wir bleiben im niedrigen Preisregal und landen bei einem Spieler, der in der vergangenen Saison bereits zum Schlussspurt seine beste Form erreichte. Das könnte bei Oliver Burke erneut der Fall sein. Der Angreifer von Union Berlin scheint unter Trainerin Marie-Louise Eta eine wichtige Rolle zu spielen. Gegen den VfL Wolfsburg stand er 90 Minuten lang auf dem Platz, erst zum zweiten Mal in dieser Saison.
Burke erzielte in der Drangphase den Anschlusstreffer und nahm neun Comunio-Punkte mit. Es war sein erstes Tor seit dem 14. Spieltag. Sein Debüt unter Eta ist gelungen, Burke könnte im Endspurt wieder zu den Stützpfeilern von Union Berlin gehören.
Nicolas Jackson (FC Bayern München, 7.480.000):
Schon Uli Hoeneß kündigte im vergangenen Sommer mehr oder weniger an, dass Nicolas Jackson beim FC Bayern München nicht als Platzhirsch im Sturm eingeplant war. Hinter Harry Kane hat ein zweiter Angreifer immer automatisch einen schweren Stand. Im Saisonendspurt wird Jackson umso wichtiger – aus einem einfachen Grund.
Der FC Bayern ist bereits Deutscher Meister, kämpft aber noch in zwei Pokalwettbewerben um weitere Titel. Dort wird Harry Kane gefragt sein – und dadurch hat Jackson in der Bundesliga die Möglichkeit, den Top-Star zu entlasten. Das macht der Nigerianer inzwischen außerordentlich gut, gegen St. Pauli und Stuttgart erzielte er seine Saisontore Nummer fünf und sechs. Weitere dürften folgen.































