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Raphael Onyedika ist der Königstransfer von Eintracht Frankfurt, zudem kommt mit Otavio ein Top-Talent für die Innenverteidigung. Lohnen sich die Transfers auch bei Comunio? Wir stellen die beiden Neuzugänge vor.
Raphael Onyedika: Chef im Eintracht-Mittelfeld
Position und bisherige Karriere: Raphael Onyedika ist ein defensiver Mittelfeldspieler. Der 26-malige nigerianische Nationalspieler wagte im Sommer 2019 als 18-Jähriger den Schritt nach Europa und landete in der Jugend des FC Midtjylland.
Als Leihspieler des FC Fredericia ging er in der Saison 2020/21 in der zweiten dänischen Liga seine ersten Schritte als Profi. Im Jahr darauf war er auch im Oberhaus bei Midtjylland gesetzt und sammelte erste Erfahrungen in der Europa League und der Conference League.
Im Sommer 2022 bezahlte der FC Brügge 9,5 Millionen Euro, um Onyedika an Land zu ziehen. Auch in Belgien entwickelte sich der Sechser zum Stammspieler, wurde zweimal Meister und ebenso wie in Dänemark einmal Pokalsieger. Insgesamt kommt Onyedika auf 183 Pflichtspiele für Brügge, darunter auch 24 in der Champions League. Nun lässt sich Eintracht Frankfurt den 25-Jährigen dem Vernehman nach bis zu zehn Millionen Euro kosten.
Situation: Onyedika ist das Ergebnis einer langen Suche nach dem neuen SGE-Sechser Nummer eins. Er wird sich aller Voraussicht nach schnell einen Stammplatz sichern, Noel Aseko und Hugo Larsson dürften die Haupt-Anwärter auf den Platz neben ihm sein. Alles andere als eine Hauptrolle im Mittelfeld von Eintracht Frankfurt wäre für Onyedika zu wenig.
Marktwert und Entwicklung: Sein Einstiegspreis von fünf Millionen hat es in sich, ist aber auch gerechtfertigt. Onyedika wird seinen Marktwert zunächst etwas steigern können, sich letztlich zum Saisonstart wohl im Bereich zwischen fünf und sechs Millionen bewegen.
Otavio: Top-Talent für Eintracht Frankfurt
Position und bisherige Karriere: Otavio ist ein Innenverteidiger, 1,93 Meter groß, mit starkem linken Fuß. Er kann auch als linker Verteidiger agieren. SGE-Sportdirektor Timmo Hardung attestiert ihm eine „ausgeprägte Verteidigungsmentalität“, zudem sei Otavio „schnell und athletisch“.
Der 20-Jährige wechselte im September 2024 in die U23 von Estrela Amadora nach Portugal und wurde in der vergangenen Saison zum Profi. 22 Einsätze in der Liga Portugal standen am Ende zu Buche. Eintracht Frankfurt legte für Otavio rund viereinhalb Millionen Euro auf den Tisch, der Youngster will nun „hart arbeiten“ und sich „jeden Tag weiterentwickeln“.
Situation: Während Onyedika als gestandener Spieler nach Frankfurt kommt, hat Otavio zunächst den Talentstatus. Somit ist ihm die Rolle des Herausforderers zugedacht. Sollte Arthur Theate gehen, würde wohl noch ein anderer namhafter Konkurrent dazukommen. So schnell, wie Otavio in Portugal Fuß fassen konnte, ist ihm aber auch in der Bundesliga einiges zuzutrauen.
Marktwert und Entwicklung: Von drei Millionen ausgehend geht es aktuell in Richtung knapp vier Millionen, was für Otavio realistischerweise noch etwas zu viel ist. Wir rechnen eher damit, dass der Innenverteidiger bis zum Saisonstart unter seinen Ausgangswert zurückfällt. Nach oben geht es erst dann wieder, wenn er tatsächlich auf Einsätze kommt und eine greifbare Chance auf einen Stammplatz hat.






























