Nadiem Amiri (Mainz 05) und Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt) besitzen unterschiedliche Perspektiven

Foto: © imago images / Jan Huebner
Eintracht Frankfurt und Mainz 05 haben Toppunkter mit unterschiedlichen Perspektiven in ihren Reihen. Wir sagen euch, warum sie und drei weitere Topspieler ihre Marktwerte nicht halten konnten – und wer sich jetzt lohnt.

Gesperrte und verletzte Spieler wurden außen vor gelassen. 

5. Nicolas Seiwald (RB Leipzig, 4.010.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 1.910.000)

Als ganz großer Punktehamster war Nicolas Seiwald nie bekannt. 139 in der letzten Spielzeit ließen die Comunio-Manager aber dann doch einiges erwarten. Und so stieg der Marktwert des Sechsers von RB Leipzig dann vor Saisonbeginn dann auch in Richtung 6 Millionen an.

Bislang konnte Seiwald allerdings nicht überzeugen. 5 Zähler zum Start lasen sich noch. Es folgten 2 und ein 90-minütiger Bankplatz beim 5:0 gegen den HSV. Vorerst scheinen andere Spieler im Mittelfeld von RB Leipzig die Nase vorn zu haben. 4,01 Millionen lassen je nach Ausbeute am 4. Spieltag immer noch Luft nach unten.

 

4. Nadiem Amiri (Mainz 05, 10.590.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 2.600.000)

In der folgenden dreiwöchigen Länderspielpause wieder lohnen könnte sich im Gegensatz zu Seiwald Nadiem Amiri. Beim 1:3 von Mainz 05 gegen Eintracht Frankfurt erwischte der Dreh- und Angelpunkt zuletzt einen gebrauchten Tag und scheiterte zudem an Elfmeterkiller Noah Atubolu.

Grundsätzlich jedoch gehört Amiri bei Comunio zur absoluten Topklasse. Durch die starke Einbindung ins Offensivspiel von Mainz 05, seine Torgefahr sowie die normalerweise sicheren Strafstöße kann bei ihm wieder ein hoher dreistelliger Wert (2024/25: 178, 2025/26: 196 Punkte) erwartet werden. Nach dem großen Verlust dürfen Comunio-Manager nun günstig zuschlagen.

3. Moussa Diaby (Bayer Leverkusen, 11.790.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 3.010.000)

Letzteres könnte auch bald wieder für Moussa Diaby gelten. Zuvor muss der Franzose aber erstmal zu alter Klasse zurückfinden. Nach seiner Rückkehr zu Bayer Leverkusen stehen bisher zweimal 3 Punkte zu Buche – zu wenig, um einen achtstelligen Mindestpreis zu rechtfertigen.

Aus diesem Grund empfahlen wir auch bereits den Verkauf von Diaby. Eine Topleistung gegen RB Leipzig kann den Trend natürlich schnell umkehren. Nach der Bundesliga-Unterbrechung geht es dann am 10. Oktober gegen Amiri und Mainz 05.

2. Ismael Saibari (Bayern München, 15.240.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 3.100.000)

Ebenfalls neu in der Liga, fügte sich Ismael Saibari beim Auftakt gegen den VfB Stuttgart direkt gut ein. Nach Einwechslung sammelte der Marokkaner 9 Punkte, was seinen Marktwert zwischenzeitlich auf fast 19 Millionen ansteigen ließ.

Mittlerweile kommt der 25 Jahre alte WM-Star durchschnittlich auf 4,67 Zähler – eine gute, aber eben nicht sehr gute Zwischenbilanz. Die Folge: Die für den Marktwert ausschlaggebenden Gebote auf Saibari waren deutlich geringer blieben gleich ganz aus. Resultat: Ein wöchentlicher Verlust von 3,1 Millionen. Ein Mannschaftskollege legte derweil übrigens deutlich zu

1. Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt, 7.410.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 3.110.000)

Als einer der Topstarter der Bundesliga, meldete sich Younes Ebnoutalib bei Eintracht Frankfurt am 1. Spieltag mit drei Toren aus der Sommerpause zurück. Die herausragenden 19 Comunio-Punkte ließen seine Marktwertkurve anschließend naturgemäß steil nach oben zeigen.

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Mit dem 3:1 in Mainz wendete Eintracht Frankfurt mit neuer Formation den Fehlstart ab. Zwei Spieler konnten sich dabei in den Vordergrund spielen. Ein weiterer könnte folgen.

Im zweiten Spiel kamen zwar nur deutlich weniger spektakuläre 3 Punkte zustande, der Marktwert des schnellen 23-Jährigen konnte sich aber trotzdem halten. Ungünstig für den Außenstürmer dann, dass Trainer Adi Hütter einen Systemwechsel vollzog. Als Leidtragender landete Ebnoutalib auf der Ersatzbank und holte als Joker nur einen Punkt, was ihn auf 7,41 Millionen abfallen ließ. Daran konnte auch die Nominierung für deutsche Nationalmannschaft durch Jürgen Klopp nichts ändern.