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Sie sind bei Comunio teuer, haben bei ihren Klubs aber keinen Stammplatz! Lohnen sich ein Neuzugang des FC Bayern und ein Standard-Experte des SC Freiburg trotzdem im Managerspiel?

Ismael Saibari (FC Bayern München, 16.420.000, Mittelfeld)

Er war im Sommer nicht die erste Wahl des FC Bayern und dennoch eine sehr gute: Ismael Saibari. Der Marokkaner wechselte als 1B-Lösung (Anthony Gordon entschied sich für Barcelona) für eine kolportierte Summe von 55 Millionen Euro von der PSV Eindhoven zum deutschen Rekordmeister. Das Ziel: WM-Shootingstar Saibari sollte den Konkurrenzkampf erhöhen. Soweit, so gut. Saibari bringt seine Leistung. 

Der Nationalspieler stand in allen sieben Pflichtspielen im Kader. Zwei von viermal schaffte er es in der Bundesliga in die Startelf, zudem einmal im DFB-Pokal. Durchgespielt hat der offensive Mittelfeldspieler jedoch bisher nicht. Beim jüngsten 7:0 gegen Union absolvierte er lediglich 27 Minuten.

Ein Tor und drei Assists sowie 26 Comunio-Punkte sind ohne Frage eine gute Ausbeute. Angesichts des nun immer besser in Form kommenden Jamal Musiala, des fitter werdenden Serge Gnabry und weiterer Konkurrenten wie Lennart Karl sind rund 16 Millionen für Saibari derzeit zu teuer.

Vincenzo Grifo (SC Freiburg, 5.210.000, Mittelfeld)

Vincenzo Grifo war in den vergangenen Saisons einer der Punktesammler des SC Freiburg. In 2025/26 holte er 149 Zähler, davor 201. Besonders wertvoll machen den Deutsch-Italiener seine Standards. Sieben Tore und fünf Assists steuerte er in der letzten Spielzeit zum Erreichen der Conference League bei.

Doch bereits im vergangenen Jahr musste er sich immer öfter mit Derry Scherhant als Linksaußen abwechseln. Der von Jürgen Klopp in den DFB-Kader berufene Scherhant spielte an den ersten vier Spieltagen stets von Anfang an und befindet sich in Top-Form. Beim 2:2 in Frankfurt erzielte Scherhant das zwischenzeitliche 1:1.

Grifo hingegen wurde bisher dreimal in der Bundesliga eingewechselt, am ersten Spieltag kam er gar nicht zum Einsatz. Comunio-Manager sollten also genauestens abwägen, inwieweit sie die knapp fünf Millionen für Grifo aktuell investieren wollen.

 

Christian Kofane (Bayer 04 Leverkusen, 6.590.000, Sturm)

Er scharrt mit den Hufen, endlich die Mittelstürmer-Position bei der Werkself zu übernehmen: Christian Kofane. Der 20-Jährige spielt seit 2025 für Bayer 04, ist aber nach wie vor zweiter Stürmer hinter Routinier Patrik Schick. Der Tscheche hat in dieser Saison in allen vier Bundesliga-Spielen getroffen. Lediglich beim 2:2 in Augsburg durfte Kofane für Schick von Beginn an ran. Zuletzt erhielt Kofane beim 2:0 gegen Leipzig nur 13 Minuten Einsatzzeit, während Schick netzte.

Zuletzt berichteten der kicker und die Bild, dass der junge Stürmer dennoch bei den Leverkusenern vorzeitig bis 2031 verlängern wolle. Offiziell ist die Verlängerung indes noch nicht. Inwieweit dies mit der Konkurrenzsituation im Sturm zusammenhängt, ist unklar. Derzeit ist Kofane jedenfalls mit 6,5 Millionen gemessen an seinen Einsatzminuten und seiner Comunio-Ausbeute von 17 Punkten etwas zu teuer.

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Fabio Silva (Borussia Dortmund, 8.550.000, Sturm)

Nach dem 1:0 beim VfB Stuttgart schien Fabio Silva nicht glücklich, dass er in seinen rund 15 Minuten nach seiner Einwechslung den Sack nicht zumachen konnte und in seinen Aktionen insgesamt eher unglücklich agierte. Wieder mal wurde Silva für Chef-Knipser Serhou Guirassy eingewechselt. Zudem traf beim VfB Mitkonkurrent Maxi Beier.

Auch dank seines Treffers gegen Paderborn kommt Silva immerhin auf 19 Comunio-Punkte. Nur ein Startelf-Einsatz und 109 Einsatzminuten rechtfertigen jedoch nicht den Marktwert von knapp 8,5 Millionen.