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Eintracht Frankfurt bangte in der Länderspielpause um einen Offensivspieler. Dieser baute dann wie vier weitere Nationalspieler von Bayern, Leverkusen und Dortmund deutlich ab. Mindestens zwei Loser lohnen sich nun.
Verletzte und gesperrte Spieler wurden außen vor gelassen.
5. Can Uzun (Eintracht Frankfurt, 9.090.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 2.250.000)
Nachdem Can Uzun der Türkei am 3. und 4. Spieltag der Nations League nicht zur Verfügung stand, war bereits über eine Verletzung spekuliert worden. Schlussendlich handelte es sich wohl um reine Belastungssteuerung. Vor dem 5. Spieltag der Bundesliga nahm der 20-Jährige mittlerweile wieder normal am Training von Eintracht Frankfurt teil.
Möglich, dass die Unsicherheit um Uzuns Einsatzfähigkeit dessen Marktwert reduziert hat. Gleichzeitig befand sich der hochveranlagte aber zu selten konstant auftretende Eintracht-Youngster aber auch in relativ hohen Marktwert-Gefilden. So oder so gibt es den Offensivspieler nun wieder für annehmbare 9,09 Millionen.
4. Serge Gnabry (Bayern München, 5.970.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 2.700.000)
Nach seinem Comeback am 4. Spieltag reiste Serge Gnabry direkt zur Nationalmannschaft. Beim Neustart unter Jürgen Klopp konnte der 31-Jährige allerdings nicht überzeugen. In Augsburg muss nun trotz Musiala-Verletzung von einem Bankplatz ausgegangen werden.
Nicht besonders überraschend deshalb, dass die Investitionen in Gnabry bei Comunio angesichts des zwischenzeitlich hohen Mindestpreises von über 9 Millionen ausblieben. 5,97 Millionen regen da schon eher zum Kauf an. Gelingt Gnabry gar ein Tor, winken schnell wieder hohe Gewinne.
3. Michael Olise (Bayern München, 21.110.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 3.190.000)
Über jeden Zweifel erhaben ist und bleibt Michael Olise. Vor allem der Dreierpack beim 7:0 gegen Union Berlin vor der Länderspielpause pushte den Franzosen auf einen Marktwert-Höchststand von 24,3 Millionen.
Der Anstieg bis zum 2. Oktober dürfte aber auch mit Köufen von Managern zu tun gehabt haben, die schlicht ein wenig Rendite einfahren wollten. In der vergangenen Woche wurde dann weniger auf Olise geboten, was den Marktwert des besten Comunio-Akteurs um 3,19 Millionen absinken ließ.
2. Joey Veerman (Borussia Dortmund, 9.230.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 3.240.000)
Ebenfalls kurzfristig nach oben ging es für Joey Veerman nach dessen 7 Punkten in Stuttgart. Unter dem Strich fällt die Ausbeute des Dortmunders Sechsers aber mit 3,75 Zählern pro Partie deutlich zu gering aus.
Aus diesem Grund empfahlen wir vor einer Woche den Verkauf des 27 Jahre alten niederländischen Nationalspielers. Bestätigt wurden wir nun durch das satte Minus von 3,24 Millionen. Auch 9,23 Millionen erscheinen woanders immer noch besser investiert.
1. Patrik Schick (Bayer Leverkusen, 12.660.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 3.330.000)
Etwas unerwartet findet sich Patrik Schick an der Spitze des Loser-Rankings wieder. Und das, obwohl der Mittelstürmer von Bayer Leverkusen in jedem Spiel traf und, bei Tschechien zurückgetreten, sich in der Länderspielpause ausruhen konnte.
Die Torgarantie und 38 Punkte gibt es nun für nur noch 12,66 Millionen. Da darf durchaus wieder über den 30-Jährigen nachgedacht. Zumal Rotations-Konkurrent Christian Kofane (Muskelverletzung) vorerst nicht zur Verfügung steht. Victor Boniface dürfte weiterhin eher als Joker in Betracht kommen.































