Malik Tillman von Bayer Leverkusen

Foto: © imago images / Laci Perenyi
Ein einst teurer Neuzugang von Bayer Leverkusen ist nur noch dritte Wahl, auch bei Mainz 05 und dem HSV gibt es verlorene Stammplätze. Das sind die Verlierer des 5. Spieltags – und Verkaufsempfehlungen bei Comunio!

Malik Tillman (Bayer 04 Leverkusen, 3.870.000, Mittelfeld):

Im Sommer äußerte Malik Tillman seine Unzufriedenheit über seine erste Saison bei Bayer 04 Leverkusen. Sogar Transfergerüchte kamen auf, doch der US-Amerikaner blieb bei der Werkself. Nun sieht es so aus, als würde die zweite Saison nicht besser werden als die erste – im Gegenteil.

Tillman stand in den ersten beiden Spielen noch von Beginn an auf dem Feld, ohne zu glänzen. Infolge der Diaby-Verpflichtung rückte schließlich Ibrahim Maza auf die Zehn – und Tillman auf die Bank. Gegen den FC Augsburg wurde er spät eingewechselt, gegen Leipzig blieb er komplett draußen.

Da Maza am Ende der Länderspielpause nicht ganz fit war, konnte sich Tillman Chancen auf einen Einsatz gegen Mainz 05 ausrechnen. Doch Maza startete – und bei seiner Auswechslung kam Martin Terrier aufs Feld. Tillman wurde erst in der Schlussphase eingewechselt. In dieser Rolle lohnt sich der einst als Wirtz-Ersatz verpflichtete Spielmacher nicht bei Comunio.

Jae-Sung Lee (1. FSV Mainz 05, 3.200.000, Mittelfeld):

Nach einem ordentlichen Saisonstart ist der Stammplatz von Jae-Sung Lee keinesfalls mehr sicher. Der Südkoreaner blieb zuletzt gegen Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach blass und wurde in beiden Spielen früh ausgewechselt. Zudem erzielte Eric Martel als Joker gegen Gladbach seinen ersten Treffer für Mainz 05.

Martel, der zum Saisonstart noch verletzt war, erhielt schließlich gegen Leverkusen den Vorzug. Lee wurde erst für die letzten 20 Minuten eingewechselt. Darüber hinaus nähert sich Paul Nebel seinem Comeback. Wenn alle fit sind, wird es für Lee vor allem in seiner aktuellen Form richtig eng.

 

Jordan Torunarigha (HSV, 1.560.000, Abwehr):

Am 4. Spieltag gehörte Jordan Torunarigha noch zu den Gewinnern des HSV: 90 Minuten auf dem Platz, erster Saisonsieg, vier Comunio-Punkte. Doch anstatt darauf aufzubauen, saß der Innenverteidiger am 5. Spieltag über 90 Minuten auf dem Bank.

HSV-Trainer Merlin Polzin gab drei anderen Abwehrspielern den Vorzug. Nicolas Capaldo, Sebastiaan Bornauw und Warmed Omari bildeten in Hoffenheim die Dreierkette. „Es kommt wie immer auf gezeigte Trainingsleistungen an, auf unseren Spielplan und darauf, was in den letzten Wochen war“, hatte Polzin vor dem Spiel gesagt. Nun ist die Entscheidung gegen Torunarigha gefallen.