Mikey Moore vom 1. FC Köln

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Ein Offensivspieler des 1. FC Köln ist Leidtragender der Systemumstellung, zwei Innenverteidiger haben ihre Stammplätze verloren. Das sind die Verlierer des 6. Spieltags – und Verkaufsempfehlungen bei Comunio!

Mikey Moore (1. FC Köln, 6.330.000, Mittelfeld):

Mit einer guten Leistung beim Derbysieg über Borussia Mönchengladbach hatte Mikey Moore eigentlich gerade erst Pluspunkte gesammelt. Zuvor war der Neuzugang des 1. FC Köln in seinen ersten beiden Startelf-Einsätzen noch blass geblieben. Nach dem 5. Spieltag steigerte er seinen Comunio-Marktwert auf über sechs Millionen.

Dieser Trend dürfte sich nun umkehren. Beim 0:1 in Frankfurt saß Moore überraschend auf der Bank – und blieb nach seiner Einwechslung ohne Punkt. „Wir wollten die Fünferkette bei uns ins Portfolio nehmen“, erklärte Köln-Trainer Rene Wagner nach dem Spiel die Systemumstellung, die auf Kosten des offensiven Mittelfeldspielers ging.

„Es ist für uns etwas Gutes und wir können dadurch taktisch flexibler sein“, so Wagner weiter. Er sieht die Umstellung als „Schritt in unserer Entwicklung“. Das klingt so, als würde der 1. FC Köln weiterhin auf eine Fünferkette setzen – was Moore bei Comunio zur Risiko-Anlage macht.

Fabio Gruber (1. FSV Mainz 05, 2.210.000, Abwehr):

Dieser Wechsel hatte sich ein bisschen angebahnt: Am 6. Spieltag saß Fabio Gruber beim 1. FSV Mainz 05 zum ersten Mal auf der Bank. Vorangegangen waren durchwachsene Leistungen des Innenverteidigers. Zwar war Gruber stark in die Saison gekommen, aus den letzten drei Partien nahm er jedoch drei Minuspunkte mit.

Mainz 05 hatte gegen Frankfurt, Gladbach und Leverkusen insgesamt zehn Gegentore kassiert. So überraschte es nicht, dass Trainer Urs Fischer am 6. Spieltag mit Danny da Costa mehr Erfahrung in der Dreierkette installierte. Dafür rückte Stefan Posch ins Zentrum – und Fabio Gruber auf die Bank. Der Stammplatz des Neuzugangs ist damit fürs Erste futsch.

 

Leopold Querfeld (1. FC Union Berlin, 2.100.000, Abwehr):

Auch in der Abwehr des 1. FC Union Berlin gibt es einen Spieler, der seinen Stammplatz verloren hat. Leopold Querfeld saß am 6. Spieltag bereits zum dritten Mal auf der Bank. Von der „Pause“ am 2. Spieltag hatte er sich zwar mit zwei Startelf-Einsätzen erholt, diese gegen Schalke und den FC Bayern jedoch nicht genutzt. Beim 1:0-Sieg über Elversberg musste er bereits über 90 Minuten zusehen.

Im Spiel gegen Borussia Dortmund erhielten erneut Zeno van den Bosch und Felix Uduokhai den Vorzug im Abwehrzentrum. Dieses Duo scheint vorerst die erste Wahl für Union-Trainer Mauro Lustrinelli zu sein. Querfeld, einst eine Top-Anlage bei Comunio, wird somit zum Risikospieler.