Deniz Undav und Co.

Foto: © IMAGO / Sportfoto Rudel
Einmal mehr schauen wir uns den gesamten Kader eines Teams an und ordnen jeden Akteur in eine Comunio-Kategorie ein – von unbedingt kaufen bis unbedingt verkaufen! Dieses Mal: den VfB Stuttgart.

Unbedingt kaufen

–

Die Mischung aus Formschwäche und im Vergleich dazu weiter hohen Preisen führt dazu, dass kein Spieler als unbedingt kaufenswert daherkommt.

Aktuell gute Anlagen beim VfB

Ermedin Demirovic (8.670.000), Dennis Seimen (1.790.000), Lorenz Assignon (970.000)

Im Sturm weist Ermedin Demirovic seinen Konkurrenten Dzenan Pejcinovic derzeit in die Schranken, seine starke Punkteausbeute inklusive Tor am letzten Spieltag sorgt momentan für eine Marktwertsteigerung. Trotz schwacher Leistungen zeigt der Preistrend auch bei Lorenz Assignon weiter in die richtige Richtung; gut möglich aber, dass der Rechtsverteidiger selbst in Abwesenheit des verletzten Josha Vagnoman bald wieder auf der Ersatzbank Platz nehmen muss.

Weniger markwertabhängig ist die Kaufempfehlung für Dennis Seimen, der mit vier Zählern je Spiel zu den besseren Comunio-Torwarten gehört und dabei ebenfalls ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist.

Preis-Punktepotenzial in Ordnung

Deniz Undav (12.210.000), Maximilian Mittelstädt (10.790.000), Chris Führich (9.060.000), Angelo Stiller (6.670.000), Jamie Leweling (6.470.000), Jeff Chabot (6.080.000), Finn Jeltsch (4.300.000), Ramon Hendriks (4.080.000), Grischa Prömel (4.060.000), Atakan Karazor (3.740.000), Nikolas Nartey (1.970.000), Leo Sauer (1.370.000), Luca Jaquez (560.000)

Maximilian Mittelstädt, Chris Führich und Jeff Chabot sind auch in der neuen Saison Comunio-Stars, kosten jedoch auch entsprechend. Hohe Marktwerte weisen ebenso die noch nicht wirklich in der Spielzeit angekommenen Deniz Undav, Angelo Stiller und Jamie Leweling auf, für ihre Verhältnisse aber geringe; die allerdings auch noch mehr fallen könnten.

Bei Finn Jeltsch, Ramon Hendriks, Grischa Prömel und Atakan Karazor müsst ihr das große Rotationsrisiko beachten. Nikolas Nartey bringt – sollte er fit werden – Startelfpotenzial mit, Leo Sauer und Luca Jaquez ebenfalls Talent, aber schwierigere Perspektiven.

Bei Stuttgart eher nicht kaufen

Bilal El Khannouss (8.100.000), Dzenan Pejcinovic (4.240.000), Tiago Tomás (2.550.000), Fabian Bredlow (730.000), Dan-Axel Zagadou (500.000), Leonidas Stergiou (300.000), Ameen Al-Dakhil (290.000), Justin Diehl (160.000), Jazinho Malanga (160.000)

Bilal El Khannouss leidet sehr unter Rotation und ist dafür einfach zu teuer. Pejcinovics Preis fällt und fällt, eventuell lässt sich bei ihm irgendwann – noch nicht – ein Schnäppchen machen.

Vom verletzungsgeplagten Tiago Tómas würde ich auch mittelfristig die Finger lassen, Gleiches gilt aus bekannten Gründen für Dan-Axel Zagadou. Leonidas Stergiou, Ameen Al-Dakhil, Justin Diehl und Jarzinho Malanga spielen im Aufgebot keine nennhafte Rolle, Fabian Bredlow hat für einen Ersatztorwart einen zu hohen Marktwert.

Unbedingt verkaufen

Josha Vagnoman (4.460.000), Yanik Spalt (960.000), Ertugrul Yigit (220.000), Stefan Drljaca (160.000), Marius Funk (160.000)

Vagnoman dürfte noch einigen Preisfall hinnehmen, in etwa zwei Wochen könnte sich dieser Trend wenden. Yanik Spalt konnte nach seinen überraschenden Einsätzen zu Saisonbeginn keine Spielminuten mehr sammeln, ihn habt ihr hoffentlich bereits teurer abgegeben.

Kauftipps 2-4 Mio.: Verteidiger von Bremen und Gladbach glänzen
Amos Pieper überzeugt in der Abwehr von Werder Bremen.

Im Bereich zwei bis vier Millionen finden wir vor allem drei Verteidiger von Werder Bremen, SV Elversberg und Borussia Mönchengladbach interessant. Unsere Kaufempfehlungen!

Ertugrul Yigit müsste derweil ein 160.000er sein. Dritte und vierte Keeper hingegen haben als 160.000er nur den Zweck, euch über das höchstmögliche Computergebot bis zu 8000 Profit zu machen.