Foto: © imago / Sven Simon
Es war die letzte Saison von Pep Guardiola beim FC Bayern, die einmal mehr unbeirrt ihren Weg in Richtung Meisterschaft bestreiten. Einzig der BVB kann mit dem Rekordmeister einigermaßen Schritt halten – liegt aber dennoch acht Punkte zurück. Bis allerdings der FSV Mainz 05 am 24. Spieltag in der Allianz Arena zu Gast ist.
Am 2. März 2016 stand eine Englische Woche an und der FSV Mainz 05 war beim FC Bayern München am 24. Spieltag zu Gast. Es drohte abermals wieder eine langweilige Bundesligasaison zu werden, hatte der Rekordmeister vor dem Spiel acht Zähler Vorsprung auf den BVB. Das Topspiel sollte dann am Wochenende stattfinden.
Daher schonte Pep Guardiola auf seiner Abschiedstournee einige seiner Spieler. So standen Philipp Lahm und Xabi Alonso nicht im Kader, Thomas Müller saß auf der Bank. Dafür durften Rafinha, Kingsley Coman und Arturo Vidal ran.
Trotz der Rotation hatten die Bayern natürlich mehr vom Spiel, sie bestimmten das Tempo und schnürten die Mainzer von Beginn an in deren Hälfte ein. Die Truppe von Martin Schmidt konnte sich kaum befreien. In der 26. Minute aber pennten die Bayern, Guilio Donati brach auf rechts durch und bediente Jairo im Zentrum, der zur völlig überraschenden Führung für die 05er traf.
Daraufhin rannten die Bayern natürlich an, fanden aber in der dichtgestaffelten Mainzer Defensive kein Durchkommen und so ging es mit dem 0:1-Rückstand in die Pause. Auch im zweiten Abschnitt bot sich ein ähnliches Bild: Die Bayern hatten wesentlich mehr Ballbesitz, die Mainzer kamen kaum aus der eigenen Hälfte und deren Konterversuche erstickten die Bayern durch aggressives und frühes Gegenpressing sofort. Kamen die Bayern mal durch, war Loris Karius zur Stelle.
Gut eine Stunde war gespielt, ehe endlich der verdiente Ausgleich fiel. Arjen Robben machte das, was er ab besten kann und zog aus der Distanz ab, dieses Mal hatte Karius gegen den Flachschuss keine Chance – 1:1.



































