Foto: © imago / Jan Huebner
Kein Mannschaftsteil ist beim FC Bayern derart umkämpft wie das Mittelfeld. Niko Kovac muss sich aus bis zu acht Spielern meist für drei Akteure entscheiden. Keine einfache Aufgabe für den neuen Coach, doch genau daran wird er sich messen lassen müssen. Comunioblog schätzt die Einsatzchancen der Mittelfeld-Protagonisten beim FC Bayern ein.
Der FC Bayern München befindet sich aktuell in der Rolle des Jägers. Eine Position, die der Rekordmeister schon Jahre nicht mehr einnahm. Allerdings scheint ihm genau diese aktuell durchaus zu liegen, lieferte man gegen die TSG Hoffenheim vor allem in der ersten Hälfte eine beeindruckende Leistung ab.
Leon Goretzka (7,95 Mio., 66 Punkte)
Vor allem Leon Goretzka überzeugte am Freitag mit zwei Treffern gegen die Nagelsmann-Elf. Dabei agierte der Nationalspieler in neuer Rolle auf der Zehn. Gut möglich, dass sich der 23-Jährige dort erstmal festgespielt hat. Warum sollte Kovac daran auch etwas ändern?
Goretzka strahlt aufgrund seiner Dynamik und seiner Läufe in die Tiefe stets Torgefahr aus, was dem Spiel des Rekordmeisters gut tut.
Thomas Müller (8,52 Mio., 88 Punkte)
Eigentlich schien Stürmer Müller ja auf der Zehn gesetzt, Kovac aber entschied anders und schob den Nationalspieler gegen Hoffenheim auf rechts, auch wenn er einen fitten Gnabry zur Verfügung hatte.
Auch eine Möglichkeit für die Zukunft? Müller fühlt sich im Zentrum wohler, zudem dürfte in wenigen Wochen Arjen Robben mit aller Macht ins Team zurückdrängen. Es wird spannend werden, wie Kovac das Ganze moderiert. Wird bei Comunio glücklicherweise ja eh als Stürmer geführt.
Thiago Alcantara (9,78 Mio., 80 Punkte)
Der Liebling von Kovac – ist er fit, spielt er immer. Thiago ist das Bindeglied zwischen Offensive und Defensive, fungiert als erster Anspieler beim Spielaufbau und kreiert durch seine technische Stärke auch in der Offensive gefährliche Situationen.
Wirkte gegen Hoffenheim teilweise zu fahrig und hatte einige eklatante Ballverluste. Besitzt bei Kovac aber einen nicht enden wollenden Kredit.
Javi Martinez (3,44 Mio., 24 Punkte)
Stand etwas überraschend in der Anfangsformation gegen Hoffenheim. In der Vorbereitung war man von einem Duell zwischen Goretzka und Martinez um einen Platz auf der Sechs ausgegangen. Am Ende spielten beide.
Der Spanier machte seine Sache gewohnt ordentlich, bringt vor allem durch seine körperliche Rubistheit Stabilität in der Defensive und ist bei Standards auch immer gefährlich. Seine Aktien sind in der letzten Woche wieder deutlich gestiegen.
































