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Mit einem desaströsen 1:8 verabschiedete sich der FC Augsburg in die Sommerpause. Auch wenn der Klassenerhalt letztlich ohne Zittern eingefahren wurde, wird die Saison nicht sonderlich positiv in Erinnerung bleiben. Im Sommer steht ein größerer Umbruch an und der könnte dem Verein einige Probleme bereiten.
Spieler der Saison: Philipp Max. Die Saison war zwar nicht ganz so spektakulär wie die Spielzeit davor, als er 13 Tore vorbereitete und von vielen Seiten in den WM-Kader geschrieben wurde. Dennoch ließ Max eine stabile Saison folgen. Der linke Flügelspieler gehörte zu den Leistungsträgern trotz einer schwierigen Augsburger Spielzeit. 114 Punkte standen am Ende für ihn.
Enttäuschung der Saison: Daniel Baier. Lange Jahre war er der Fels in der Brandung, der das Augsburger Spiel dirigierte, doch in der abgelaufenen Saison war er längst nicht mehr so dominant wie in den Vorjahren. Das lässt sich auch an seinem Wert für Comunio (Nur 60 Punkte) ablesen. Die Zeiten, in denen er zu den besten Punktehamstern gehörte, sind wohl vorbei.
Größte Baustelle: Die Innenverteidigung. Das Tischtuch zwischen Martin Hinteregger und dem Verein dürfte wohl zerschnitten sein, auch wenn mit Martin Schmidt inzwischen ein anderer Trainer am Ruder ist. Hinteregger dürfte nicht zurückkehren und so verbleiben der verletzungsanfällige Jeffrey Gouweleeuw, der positionsfremde Rani Khedira und der formschwankende Youngster Kevin Danso übrig.
Die Routiniers Jan-Ingwer Callsen-Bracker und Christoph Janker erhielten keine neuen Verträge, spielten auf dem Platz aber ohnehin keine Rolle mehr. An einer Verpflichtung von Leihgabe Reece Oxford sollen die Augsburger interessiert sein, wobei auch der 20 Jahre alte Engländer sehr schwankend in seinen Leistungen agierte. Hier gibt es in jedem Fall Handlungsbedarf.






























