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Der FC Bayern hat seinen Königstransfer unter Dach und Fach gebracht und Philippe Coutinho vom FC Barcelona ausgeliehen. Der Brasilianer gibt dem Rekordmeister mehr Möglichkeiten in der Offensive. Doch wo könnte er spielen und ist er ein sicherer Stammspieler? ComunioMagazin stellt den Superstar vor.
Position: Philippe Coutinho ist ein gelernter Linksaußen, der in seiner Karriere aber schon so ziemlich jede Position im Offensivbereich bekleidet hat. In Barcelona spielte Coutinho häufig linker Außenstürmer im 4-3-3, obwohl ursprünglich als offensiver Achter geholt wurde. Doch seine defensiven Schwächen waren in der Rolle im Barca-System zu offensichtlich. In Liverpool dagegen brillierte er links außen oder halblinks im Mittelfeld.
Bisherige Karriere: Inter Mailand sicherte 2008 die Rechte am damals 16-Jährigen, lieh ihn aber direkt wieder an seinen Stammverein Vasco da Gama aus. Dort feierte er mit 17 Jahren sein Debüt in der brasilianischen ersten Liga.
Im Sommer 2010 folgte dann der Schritt nach Europa. Doch bei Inter gelang ihm nicht so wirklich der Durchbruch. Auch aufgrund einer halbjährigen Leihe zu Espanol Barcelona kam Coutinho nur auf 47 Spiele für Mailand, in denen ihm fünf Tore und vier Vorlagen gelangen.
2013 holte ihn der FC Liverpool auf die Insel und der steile Aufstieg zum Superstar begann. Unter Jürgen Klopp blühte Coutinho auf. 201 Spiele bestritt er für die Reds und erzielte dabei 54 Tore und 45 Assists. Zusammen mit Mo Salah, Sadio Mane und Roberto Firmino bildete er eine der besten Angriffsreihen in Europa.
Im Januar 2018 wechselte er dann nach langem Hin und Her als verspäteter Neymar-Ersatz zum FC Barcelona. Doch Coutinho konnte die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen, auch wenn seine Quote (76 Spiele, 21 Tore, 11 Assists) durchaus akzeptabel ist.
In der Selecao ist er dagegen eine feste Größe. Der 27-Jährige kommt bislang auf 55 Länderspiele und gewann im Sommer mit Brasilien die Copa America.
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SC Freiburg: Luca Waldschmidt - Der U21-Star hat derart großes Potenzial, dass er durchaus noch ein Kandidat für die EM im nächsten Jahr ist. Schon in der letzten Saison lieferte er sensationelle 121 Comunio-Punkte bei nur 16 Startelf-Einsätzen und einen Punkteschnitt von über 4. Dass da aber noch viel mehr geht, hat er zu Beginn dieses Sommers bewiesen, als er sich mit sieben Treffern zum Torschützenkönig bei der U21 EM in die Notizbücher sämtlicher großer Klubs schoss. Bildquelle: imago images / Jan Huebner






























