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Aufsteiger Arminia Bielefeld rüstet sich für die Bundesliga. Unter Anderem soll der Österreicher Christian Gebauer das Angriffsspiel beflügeln. Hat der Mann auch Comunio-Potenzial?
Position: Der Rechtsfuß ist ein klassischer Rechtsaußen, der aber auch auf der linken Angriffsseite spielen kann, um dann nach innen zu ziehen. In der vergangenen Saison war er für den Österreichischen Bundesligisten SC Altach aber auch immer wieder als alleiniger Stoßstürmer aufgestellt.
Bisherige Karriere: Es ist eine dieser wenigen Geschichten, die im modernen Fußball eigentlich kaum noch denkbar sind. Als junger Spieler dümpelte er zunächst in den Niederungen der Österreichs herum, irgendwo vergleichbar mit der hiesigen Kreisliga B. Erst langsam arbeitete sich Gebauer über den SV Matrei, SVG Reichenau (4. Liga) und WSG Wattens (3. Liga) nach oben. Nach einem Aufstieg und guten Leistungen in der 2. Liga Österreichs wurde er im Alter von 23 Jahren vom Bundesligisten SC Altach verpflichtet.
Dort wurde er auf Anhieb Stammspieler und war in den letzten drei Jahren in 98 Erstliga-Spielen an 28 Toren beteiligt (13 Treffer, 15 Vorlagen). 2017/18 absolvierte Gebauer außerdem acht Spiele in der Europa League.
Einstiegsmarktwert: Mit zwei Millionen liegt Gebauer für einen Stürmer auf einem moderaten Niveau. Ähnliche Beträge muss man derzeit für Freiburgs Kwon oder Augsburgs Richter hinlegen. Bei Bielefeld liegt er damit hinter der Achser um Ortega/Pieper/Hartel/Voglsammer/Klos aber immerhin schon auf Platz sechs.
Situation: Die Lage ist relativ eindeutig: Der Abgang von Bielefelds zuletzt überragendem Rechtsaußen Jonathan Clauss wiegt schwer. Gebauer soll genau in diese Fußstapfen treten und hat dabei beste Chancen auf einen Stammplatz. Sein wichtiges Kapital ist nämlich seine enorme Schnelligkeit – um es etwas zu präzisieren: sein Antritt.

































