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Bisher noch ungeschlagen steht der 1. FC Köln auf Platz vier in der Tabelle – unter anderem vor dem rheinischen Rivalen Bayer 04 Leverkusen. Auch bei Comunio schlagen manche FC-Spieler voll ein. Wir nehmen den Kader unter die Lupe.

Zwei Siege, ein Unentschieden, keine Niederlage: Der 1. FC Köln steht nach drei Spielen in der Bundesliga auf Platz vier – und kommt seinem eigenen Selbstverständnis damit in der zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg schon ziemlich nahe.

Dass die Kölner so weit oben stehen – punktgleich mit dem VfL Wolfsburg und zwei Ränge vor dem großen Rivalen Bayer 04 Leverkusen -, ist derweil kein Zufall. Ein Blick auf den Kader offenbart: Da steckt eine Menge Qualität in der Mannschaft von Trainer Peter Stöger. Und eine Entwicklung, die gerade erst begonnen hat.

Köln lässt kaum gegnerische Punkte zu

Beweise für die neue Stärke der Kölner liefern auch die Comunio-Statistiken der FC-Kicker.

Im Mannschaftsvergleich aller Bundesligisten steht der Klub mit insgesamt genau 100 Comunio-Punkten auf Platz fünf. Zur Einordnung: Klassenbester ist derzeit Borussia Dortmund mit 231 Punkten, Schlusslicht ist Borussia Mönchengladbach mit traurigen sieben Zählern.

Die bisherigen Gegner der Kölner – das waren der VfB Stuttgart, der VfL Wolfsburg und der Hamburger SV – haben gegen den FC insgesamt gerade mal 32 Punkte erwirtschaftet. Das ist bemerkenswert wenig, wenn man sich anschaut, dass beispielsweise Mainz 05, das in der Bundesliga-Tabelle nur einen Platz hinter den Kölnern steht, schon 79 Gegnerpunkte zugelassen hat.

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Keiner hält besser als Timo Horn

Brechen wir den Kader des 1. FC Köln in seine Einzelteile auf und beginnen bei Torwart Timo Horn. Drei Gegentore hat er bisher kassiert, keines davon konnte er verhindern, eines war ein verwandelter Elfmeter.

Insgesamt 16 Comunio-Punkte hat er bereits auf seinem Konto – kein anderer Bundesliga-Schlussmann hat mehr. Auf den Plätzen zwei und drei stehen Bremens Wiedwald mit 14 und Frankfurts Hradecky mit zwölf Punkten.

Schon in der letzten Saison holte Horn insgesamt 128 Punkte – mit ihm hat der FC einen echten Spitzentorwart in den eigenen Reihen.

Das Mittelfeld ist noch zu schwach

In der Verteidigung sind vor allem Jonas Hector und Neuzugang Frederik Sörensen zu nennen, beide haben bisher zwölf Punkte gesammelt. Sie befinden sich damit bei Comunio in der Liste der 25 besten Abwehrspieler, punktgleich mit Spielern wie Bayerns David Alaba und Wolfsburgs Vieirinha.

Wollte man eine Schwachstelle im Kader der Kölner ausmachen, es wäre das Mittelfeld. Hier ist Kevin Vogt mit zehn Punkten stärkste Kraft – ein grundsolider Wert, aber eben kein besonders starker. Mit Yannick Gerhardt (-4), Marcel Risse und Matthias Lehmann (jeweils -6) haben drei FC-Mittelfeldspieler bisher negative Punktwerte erspielt.

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Der Sturm ist die neue Galionsfigur des FC

Im Sturm wiederum ist der 1. FC Köln auffallend stark besetzt – drei Angreifer befinden sich unter den besten 25 der Liga. Allen voran Neuzugang Anthony Modeste macht bisher gehörig auf sich aufmerksam.

Zwei Tore und zwei Vorlagen in drei Spielen machen ihn zu einem der Besten der Liga; 26 Comunio-Punkte befördern ihn auf Platz drei in der Liste der erfolgreichsten Stürmer – hinter Thomas Müller (41) und Pierre-Emerick Aubameyang (27). Seine Kollegen im Angriff, Simon Zoller und Philipp Hosiner, sind mit 14 bzw. elf Punkten ebenfalls stark in die Saison gestartet.

Es sind Werte, die belegen, dass es sich bei Kölns Höhenflug vermutlich nicht um eine Eintagsfliege handelt. Stünde der Verein am Ende der Saison immer noch so weit oben, wäre das schon so eine Art Sensation. Vierter in der 1. Bundesliga, das gab’s in Köln zuletzt in der Saison 1991/92.

Du spielst noch nicht Comunio? Dann fang noch heute damit an!

Autor: Marcus Erberich

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