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Der Abstiegskampf in der Bundesliga spitzt sich am letzten Spieltag der Saison zu: Der Hamburger SV, der VfL Wolfsburg und der FC Augsburg wollen sich gegenseitig auf den Relegationsplatz stoßen. Im Fall eines Abstiegs würde es bei allen Klubs personelle Umwälzungen geben.

FC Augsburg

Dem FC Augsburg reicht am Samstag ein Unentschieden bei der TSG 1899 Hoffenheim, um den Klassenerhalt zu sichern. Doch im Fall einer Niederlage bei einem gleichzeitigen Sieg des Hamburger SV gegen den VfL Wolfsburg droht dem Klub der Sturz auf den Relegationsplatz – abhängig von den jeweiligen Tordifferenzen.

Im Extremfall könnte dann sogar der Direktvergleich entscheiden, ob Augsburg oder Wolfsburg in die Extrarunde müssen. Wenn nämlich Wolfsburg mit 2:3 und Augsburg mit 0:2 verlören, hätten beide Teams sowohl die gleiche Anzahl von Punkten als auch ein identisches Torverhältnis. Beim direkten Vergleich hätten die Wölfe schließlich die Nase vorn.

Der Kader der Augsburger strotzt nicht gerade vor Comunio-Assen, aber eine Handvoll Spieler wären durchaus ein Verlust, sollten sie im Abstiegsfall mit in die 2. Bundesliga gehen. Allen voran Innenverteidiger Martin Hinteregger. Der 24-Jährige ist mit 107 Punkten der beste Spieler im Kader. Sein Vertrag in Augsburg läuft noch bis Sommer 2018, bei einem Transfer in diesem Sommer könnte der Verein also noch eine Ablösesumme erzielen. Charakterlich wäre es dem Österreicher aber wohl auch zuzutrauen, dass er im Fall der Fälle mit dem FCA in die zweite Liga gehen würde.

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Auch Linksverteidiger Konstantinos Stafylidis gehört mit 102 Comunio-Punkten zu den besten Spielern der Augsburger. Der Grieche hat seinen Vertrag erst im Februar bis 2019 verlängert. Doch die „Bild“ berichtete zuletzt, dass der FC Schalke 04 an ihm interessiert sei – als Ersatz für Sead Kolasinac, der sich angeblich mit dem FC Arsenal einig sein soll. Ein möglicher Abstieg würde Stafylidis die Entscheidung womöglich erleichtern.

Und schließlich ist da Marwin Hitz, der Torwart des FC Augsburg. Aktuell steht er bei 92 Comunio-Punkten, in der Vorsaison sammelte er stolze 122 Punkte. Sein Vertrag in Augsburg läuft noch bis 2018, allerdings berichtete der „Kicker“ Anfang Mai, dass Hannover 96 im Aufstiegsfall auf der Torwart-Position nachbessern wolle. Die Wunschkandidaten seien demnach Hitz und HSV-Keeper Rene Adler, der schon in diesem Sommer ablösefrei zu haben wäre.

VfL Wolfsburg

Im direkten Duell mit dem Hamburger SV genügt dem VfL Wolfsburg ein Unentschieden, um die Klasse zu halten. Die Wölfe haben es also selbst in der Hand, die Relegation zu vermeiden. Zuletzt gelangen der Mannschaft immerhin ein Sieg gegen Eintracht Frankfurt und ein Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach; der Hamburger SV hingegen hat seit dem 28. Spieltag nicht mehr gewonnen – drei Niederlagen und zwei Remis stehen seither zu Buche.

Im Kader der Wölfe fallen aus Comunio-Sicht vor allem zwei Spieler auf: Mario Gomez und Yunus Malli. Gomez hat in seiner ersten Saison für Wolfsburg auf Anhieb 16 Tore geschossen, bei Comunio steht er bei 110 Punkten. Sein Vertrag bei den Niedersachsen läuft bis Sommer 2019.

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Bei seinem Wechsel nach Wolfsburg hatte der Stürmer das internationale Geschäft als Ziel ausgegeben, daraus ist nichts geworden. Trotzdem gibt sich der VfL optimistisch, dass Gomez auch im nächsten Jahr in Wolfsburg spielen wird – vorausgesetzt, der Klub hält die Klasse. VfL-Sportchef Olaf Rebbe sagte der „Bild“-Zeitung: „Wir sind mit Mario und seinem Berater so verabredet, dass wir uns nach der Saison zusammensetzen. Die Signale von Mario sind positiv. Er hat öffentlich oft genug betont, dass er sich beim VfL wohlfühlt.“ Man darf gespannt sein.

Yunus Malli hat bei seinem Wechsel im Winter einen Vertrag bis 2021 unterschrieben – jetzt steckt er mit seinem neuen Klub mitten im Abstiegskampf. Das hat er sich sicherlich anders vorgestellt. Bei Comunio steht der Mittelfeldspieler bei 103 Punkten; allerdings war seine erste Saison-Hälfte, als er noch Mainzer war, erheblich erfolgreicher als die zweite.

Hamburger SV

Die Hamburger sind zum Siegen verdammt: Nur drei Punkte gegen den VfL Wolfsburg retten den HSV vor der Relegation. Immerhin findet das Spiel am Samstag in Hamburg statt: Vor heimischem Publikum war die Mannschaft des HSV in dieser Saison etwas erfolgreicher als in der Ferne. Das Hinspiel hatte der VfL Wolfsburg mit 1:0 gewonnen.

Wenn es nach Comunio-Punkten geht, dann ist der Hamburger SV von allen Bundesligisten die schlechteste Mannschaft: Insgesamt holten die Spieler der Hamburger in dieser Saison bislang 457 Punkte. Zum Vergleich: Die Spieler von Meister Bayern München haben insgesamt 1981 Punkte gesammelt. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich im HSV-Kader keine waschechten Kauftipps befinden.

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Die beiden besten Spieler sind Mergim Mavraj und Nicolai Müller – mit jeweils 76 Comunio-Punkten. Es folgt Kyriakos Papadopoulos mit 66 Punkten, der Rest der Mannschaft ist allenfalls Durchschnitt. Heiße Gerüchte kursieren bei keinem der genannten Spieler. Mavrajs Vertrag an der Elbe ist noch bis 2019 gültig, Müllers bis 2018.

Papadopoulos ist aktuell von Bayer 04 Leverkusen ausgeliehen, hat aber noch im April ausdrücklich bekräftigt, auch über das Ende seiner Leihe hinaus in Hamburg bleiben zu wollen. Die „Hamburger Morgenpost“ zitierte den Griechen: „Wenn ich alleine bin, denke ich manchmal: Jetzt den Klassenerhalt schaffen und dann in der nächsten Saison mit Hamburg etwas richtig Gutes erreichen. So stelle ich mir das vor.“

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Autor: Marcus Erberich

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