daniel didavi punktelieferant stuttgart

Foto: GES/Werner Eifried
Ihre Teams schwimmen gegen den Sog im Abstiegskampf, sie selbst leisten ihren Beitrag dazu mit Spitzenleistungen: Auch bei Teams im Tabellenkeller spielen echte Comunio-Schätze. Wir stellen je einen Punktelieferanten der drei schlechtesten Bundesliga-Mannschaften vor.

Daniel Didavi
VfB Stuttgart
67 Comunio-Punkte

Der VfB Stuttgart steckt im dritten Jahr in Folge mittendrin im Abstiegskampf. Aktuell belegen die Schwaben den Relegationsplatz, der Vorsprung auf den Vorletzten Hoffenheim beträgt gerade mal zwei Punkte.

Die Ursache für das schlechte Abschneiden des VfB ist leicht auszumachen: Die Abwehr ist mit 27 Gegentoren aus zwölf Spielen die schlechteste aller Bundesligisten – nur Tabellenschlusslicht Augsburg hat mit 25 Gegentoren ähnlich viele kassiert.

Da ist es schon etwas verblüffend, dass die Stuttgarter im Comunio-Punkteranking gar nicht so schlecht abschneiden: Mit 284 Punkten liegen sie dort auf Platz 13, vor Hamburg, Bremen, Augsburg, Hoffenheim und Hannover.

Das liegt maßgeblich an einem einzigen Spieler: Daniel Didavi. Der offensive Mittelfeldspieler hat allein 67 Comunio-Punkte auf dem Konto, etwa ein Viertel der Stuttgarter Gesamtausbeute. Er gehört damit zu den zehn besten Mittelfeldspielern der Liga. Der 25-Jährige hat bisher vier Tore geschossen und vier vorbereitet – er war damit an knapp der Hälfte aller Stuttgarter Tore direkt beteiligt.

Dass so ein Spieler das Interesse der Konkurrenz weckt, liegt auf der Hand. Angeblich soll Bayer 04 Leverkusen sehr an Didavi interessiert sein – und der soll für einen Transfer durchaus offen sein. Blöd für Stuttgart: Didavis Vertrag läuft im Sommer aus, er könnte also ablösefrei wechseln.

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Oliver Baumann
1899 Hoffenheim
42 Comunio-Punkte

Eine alte Comunio-Weisheit sagt: Ein Torwart, der viele Bälle auf die Hütte kriegt, der macht auch viele Punkte. Ein Beleg dafür ist, dass sich unter den aktuell besten Comunio-Keepern auffallend viele von Teams aus dem grauen Tabellenmittelfeld befinden, während Bayerns Manuel Neuer mit 30 Punkten nur Mittelmaß ist.

Diese alte Weisheit lässt sich auch auf Hoffenheims Schlussmann Oliver Baumann anwenden. Wobei es schon bezeichnend für die aktuelle Lage der TSG ist, dass Baumann mit 42 Zählern der Spieler mit den meisten Comunio-Punkten im Kader ist, dicht gefolgt von Stürmer Kevin Volland.

Mit 19 Gegentoren hat Hoffenheim bisher die wenigsten aller akuten Abstiegskandidaten kassiert – auf lange Sicht könnte das für das Team zum entscheidenden Vorteil im Abstiegskampf werden. Vor allem am zwölften Bundesliga-Spieltag gegen Eintracht Frankfurt zeigte Baumann eine starke Partie und erhielt auf einen Schlag acht Punkte.

Mit aktuell 1,3 Millionen Euro ist Baumann zudem vergleichsweise günstig zu haben. Wer noch einen Torwart sucht, der sollte es mit ihm versuchen – auf die Hütte kriegen wird er aller Voraussicht nach noch mehr als genug.

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Paul Verhaegh
FC Augsburg
43 Comunio-Punkte

Beim Tabellenletzten FC Augsburg suchen Comunio-Manager vergeblich nach den ganz großen Punktelieferanten. Die Augsburger stecken in einer tiefen Krise, mit gerade mal sechs Punkten haben sie schon jetzt fünf Punkte Rückstand aufs rettende Ufer.

Ein Routinier aber könnte sich trotzdem lohnen: Paul Verhaegh, 32 Jahre alt, ist mit 43 Comunio-Punkten aktuell der beste im Kader des FCA – damit schafft er es sogar in die Liste der zehn besten Verteidiger der Bundesliga. Zum Vergleich: Bester Abwehrspieler der Liga ist derzeit Schalkes Joel Matip mit 66 Punkten.

Verhaeghs Ausbeute ist dabei nicht unbedingt nur auf seine Arbeit in der Defensive zurückzuführen. Ja, der Niederländer ist auch der beste Torjäger seiner Mannschaft. Und das hat er auf eine ganz spezielle Art geschafft: In elf Ligaspielen hat Verhaegh schon fünf Elfmeter verwandelt – jedes seiner Tore in der laufenden Saison erzielte er vom Punkt.

Man sieht: Der Mann hat Nerven aus Beton. Eine Eigenschaft, von der die Augsburger im Abstiegskampf noch häufiger profitieren werden.

Du spielst noch nicht Comunio? Dann fang heute damit an!

Autor: Marcus Erberich

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