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Der HSV holt Sebastiaan Bornauw zurück in die Bundesliga, Borussia Mönchengladbach Ko Itakura. Werden die beiden erfahrenen Innenverteidiger auf Anhieb Stammspieler? Wir beleuchten die Bundesliga-Transfers.
Bundesliga-Transfers: Bornauw beim HSV gesetzt?
Position und bisherige Karriere: Sebastiaan Bornauw ist ein Innenverteidiger, der bei Standards auch mal torgefährlich werden kann. Beim Hamburger SV ist er der Nachfolger von Luka Vuskovic als zentraler Part der Dreierkette. Zunächst wird der 1,91-Meter-Mann für ein Jahr von Leeds United ausgeliehen, zudem hat der HSV eine Kaufoption in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro.
Der Belgier spielte in seiner Jugend für Anderlecht und wechselte 2019 zum 1. FC Köln, für den er in zwei Jahren 150 Comunio-Punkte sammelte. Ab 2021 spielte er vier Jahre lang für den VfL Wolfsburg und trug weitere 200 Comunio-Punkte zusammen. Insgesamt kommt Bornauw auf 140 Spiele in der Bundesliga, in denen er elf Tore erzielte.
In der vergangenen Saison hatte der 27-Jährige bei Leeds United einen schweren Stand. So durfte er in der Premier-League nur fünfmal von Beginn an ran, siebenmal wurde er eingewechselt. Das soll beim HSV ganz anders aussehen.
Situation: Bornauw wird beim Hamburger SV direkt gefragt sein. Warmed Omari wird das Pokalspiel und den 1. Spieltag verpassen, dadurch wird der Neuzugang wohl ohne Anlaufzeit fest in der Dreierkette verankert sein. Bornauw kommt als Führungsspieler für die Defensive, nicht nur als Stammplatzkandidat. Bringt er sein Niveau auf den Rasen, ist er auf Dauer gesetzt.
Marktwert und Entwicklung: Von drei Millionen stieg Bornauws Marktwert bereits auf knapp vier Millionen. Das ist eine Region, die für den Saisonstart, aber auch langfristig realistisch ist. Bornauw hat beim HSV das Potenzial zum Punktehamster, solange er fit bleibt.
Ko Itakura ist zurück bei Borussia Mönchengladbach
Position und bisherige Karriere: Theoretisch kann Ko Itakura in der Defensive auf jeder Position spielen, bei Borussia Mönchengladbach wird er wohl klar als rechter Innenverteidiger neben Kevin Diks gefragt sein. Mit der Verpflichtung des Japaners reagiert Gladbach auf den Abgang von Nico Elvedi. Übrigens: Elvedi zieht es zu Leeds United, wodurch der Bornauw-Transfer von Leeds zum HSV möglich wurde.
Der Japaner wagte im Januar 2019 den Schritt nach Europa zu Manchester City, war zunächst an den FC Groningen ausgeliehen und in der Saison 2021/22 an den FC Schalke 04. Mit den Knappen wurde Itakura Zweitliga-Meister. Anschließend spielte er bereits drei Jahre lang für Borussia Mönchengladbach, erzielte in 75 Spielen sechs Tore und trug 255 Comunio-Punkte zusammen.
In der vergangenen Saison spielte Itakura für PSV Eindhobven sechsmal in der Champions League, kam aber in der Eredivisie auch verletzungsbedingt nur auf 18 Einsätze. Bei der WM 2026 stand er in zwei Spielen für Japan auf dem Feld, insgesamt hat er 42 Länderspiele zu verzeichnen. Nun wechselt der 29-Jährige für 3,5 Millionen Euro plus Boni zurück nach Gladbach.
Situation: Ähnlich schnell wie Bornauw beim HSV soll auch Itakura bei Borussia Mönchengladbach einen Stammplatz innehaben. Allerdings macht Neuzugang Jan Leszczynski einen guten Eindruck, sodass Trainer Eugen Polanski nichts übereilen muss. Itakura solle „so schnell wie möglich Spielminuten“ bekommen. Wie schnell es die Startelf wird, entscheiden auch die Leistungen von Leszczynski.
Marktwert und Entwicklung: Itakura ist bei Comunio ein bekannter Punktehamster, von rund zeieinhalb Millionen dürfte es somit auf rund vier Millionen gehen. Sollte er zum Saisonstart noch auf der Bank sitzen, würde das seinen Preis nicht gleich wieder einbrechen lassen. Nur bei zwei oder mehr Spielen ohne Startelf-Einsatz wäre Vorsicht gefragt.































