Manuel Akanji (r.) traf in der CL auf Zlatan Ibrahimovic.

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Borussia Dortmund verpflichtet einen neuen Abwehrspieler. Manuel Akanji kommt für satte 21,5 Millionen vom FC Basel zum BVB. Am Innenverteidiger waren namenhafte Top-Klubs aus ganz Europa interessiert gewesen. Hilft der der Schwarz-Gelben Defensive?

Position: Akanji ist ein Innenverteidiger, könnte aber aufgrund seiner technischen Beschlagenheit und seiner Schnelligkeit als Rechtsverteidiger eingesetzt werden.

Bisherige Karriere: Im Sommer 2015 wechselte Akanji vom Winterthur für schlappe 700.000 Euro zum Schweizer Rekordmeister, wo er sich nach kurzer Eingewöhnungszeit einen Stammplatz erkämpfen konnte. Im März 2016 zog er sich einen Kreuzbandriss zu und verpasste so eine mögliche Nominierung für die EM in Frankreich. Bislang absolvierte der 22-Jährige vier Länderspiele für die Eidgenossen. Seit Februar vergangenen Jahres ist Akanji nun aber wieder fit und überzeugte beim FC Basel derart, dass sogar Manchester United am Schweizer dran gewesen sein soll. Der Rechtsfuß hat bislang sechs Spiele in der Champions League bestritten und lief 95 Mal in der Schweizer Super League auf.

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Einstiegsmarktwert: Mit 7,0 Millionen liegt er im BVB-Vergleich im Mittelfeld. Für einen Abwehrspieler ist er ganz schön teuer, nicht einmal um eine Million billiger als Abwehrchef Sokratis.

Situation: Überraschenderweise stand Marc Bartra beim Rückrundenauftakt gar nicht im BVB-Kader. Die Innenverteidigung bildeten Sokratis und Ömer Toprak, die gegen meist harmlose Wolfsburger aber keinen Gegentreffer zuließen. Mit Dan-Axel Zagadou haben die Dortmunder allerdings einen weiteren sehr talentierten Innenverteidiger in der Hinterhand. Womit der BVB nun fünf ordentliche Innenverteidiger in seinen Reihen hat – also eigentlich fast schon einer zu viel. Geht da noch jemand?  

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Marktwertpotenzial: Mit Bartra scheint man beim BVB nicht wirklich zufrieden zu sein, auch Toprak ist nicht frei von jeder Kritik. Insofern könnte sich Akanji durchaus Chancen auf einen Stammplatz ausrechnen, womit sich natürlich auch sein Marktwert deutlich erhöhen würde. Anderseits könnte ihm zunächst auch die Reservistenrolle drohen, da Peter Stöger seinen eingespielten Abwehrspielern das Vertrauen schenkt.

Eine Alternative könnte Akanji auf rechts sein, falls Lukasz Piszczek mal eine Pause benötigt. Allerdings hat der BVB hierfür eigentlich Jeremy Toljan im Sommer geholt und Akanji hat die Position noch nicht wirklich häufig begleitet.

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Autor: Florian Schimak

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