Welche Änderungen nimmt Bosz (M.) in seinem Schicksalssspiel vor?

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Der Stachel sitzt vermutlich noch immer tief. Dieses 4:4 gegen den FC Schalke 04 wird auch in naher Zukunft noch arg schmerzen. Nun hat Peter Bosz noch einmal in einer Woche ohne Pflichtspiele Zeit, am BVB Feinjustierungen vorzunehmen. Es könnten seine letzten sein.  

Die Frage nach dem Wieso, dem Weshalb und dem Warum dürfte sich jeder BVB-Fan in den vergangenen Tagen gestellt haben. Doch nicht nur die Anhänger, auch die Verantwortlichen werden es immer noch nicht begreifen können, wie man die 4:0-Führung am Samstag gegen den FC Schalke zur Pause noch aus der Hand geben konnte.

Antworten werden wohl keine Beteiligten bekommen. Allerdings bietet sich am kommenden Wochenende gegen Bayer Leverkusen die Möglichkeit, zumindest in Ansätzen Wiedergutmachung zu betreiben. Auch wenn selbst ein Kantersieg die Wunden aus der „verlorenen“ Revierderby nicht heilen dürfte.

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Möglicherweise aber ist es Peter Bosz‘ letzte Möglichkeit, das Ruder noch einmal rumzureißen. Alles andere als ein überzeugender Auftritt in der BayArena dürfte wohl das Aus für den niederländischen Coach beim BVB bedeuten. Welche Hebel könnte er als ansetzen?

Bleibt Weidenfeller im Tor?

Wahrscheinlich nicht. Zum einen überzeugte der Oldie nicht wirklich und sah beim 1:4-Anschlusstreffer von Guido Burgstaller nicht wirklich gut aus und zum anderen sollte Roman Bürki, der die klare Nummer eins ist, bis Samstag wieder fit sein.

Hält Bosz an der Dreierkette fest?

Angeblich soll die Mannschaft vor dem Revierderby die taktische Umstellung gefordert haben, wie der kicker berichtete. Bereits in der vergangenen Saison fühlte sich das Team mit zwei Sechsern, zwei offensiven Außenverteidigern und einer Dreierkette dahinter wesentlich wohler.

Wenn man die erste Halbzeit anschaut, würde man das auch so auf jeden Fall unterschreiben. Denn auch als Bartra kam und Bosz auf Viererkette umstellte, gab das dem Team nicht die nötige Stabilität, um den Zwei-Tore-Vorsprung über die Zeit zu retten. Vermutlich wird gegen die Werkself also auch wieder mit Dreierkette gespielt.

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Sollte Bosz am 3-4-3 festhalten, sind Shinji Kagawa oder Andre Schürrle die möglichen Optionen, wobei der Japaner von seiner Physiognomie am ehesten dem ballsicheren Götze ähnelt.

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Wer stürmt an Stelle von Aubameyang?

Dass das Verhältnis zwischen dem Gabuner und dem BVB belastet ist, das sah man auch wieder am Samstag. Zwar brachte Aubameyang Schwarz-Gelb in Führung, seine Körpersprache aber zeigte, dass er aktuell nicht besonders glücklich ist. Dass er dann auch noch mit Gelb-Rot vom Platz musste, passte letztlich ins Bild. In Leverkusen wird der Torschützenkönig der vergangenen Saison also fehlen.

Voraussichtlich wird Bosz Schürrle das Vertrauen schenken, denn es ist nicht davon auszugehen, dass der Coach so unerfahrene Akteure wie Alexander Isak (der aktuell zudem noch angeschlagen ist) oder Jadon Sancho in diesem für ihn so wichtigen Spiel von Beginn an aufstellt. Eine weitere Option ist, dass Maxi Philipp auf die Neun rückt.

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Autor: Florian Schimak

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