In etwas mehr als einer Woche geht die Champions League ins Achtelfinale – mit vier deutschen Teams! Den Anfang machen Bayer Leverkusen gegen Paris Saint-Germain und der FC Bayern München gegen den FC Arsenal. 

Bayer Leverkusen – Paris Saint-Germain: 18. Februar, 20.45 Uhr

Der Start in die Rückrunde verlief für Bayer Leverkusen eher holprig. Beim SC Freiburg musste die Werkself eine 1:2-Niederlage einstecken. Eine Woche später machte es die Mannschaft von Sami Hyypiä besser und besiegte vor heimischem Publikum den VfB Stuttgart mit 2:1. Wieder eine Woche später rumpelte Bayer sich gegen Borussia Mönchengladbach zu einem unschmeichelhaften 1:0-Erfolg.

Vor heimischem Publikum startet Leverkusen am 18. Februar dann in das Achtelfinale der Champions League. Zu Gast ist dann der amtierende französische Meister Paris Saint-Germain – ein schwieriges Los für Leverkusen. Sportchef Rudi Völler zeigte sich unmittelbar nach der Auslosung dann auch entsprechend demütig: „Paris hat viele Weltklassespieler. Deshalb sind wir der Außenseiter.“

Edinson Cavani fällt wegen einer Verletzung aus

Denn in Paris tummeln sich neben Megastar Zlatan Ibrahimovic auch noch etliche andere Spieler von Weltformat: Thiago Silva, Yohan Cabaye, Blaise Matuidi, Marco Verratti, Javier Pastore, Lucas und Ezequiel Lavezzi sind Namen, die einen schon nervös machen können.

Auf einen Weltstar wird Lurent Blanc gegen Leverkusen allerdings verzichten müssen: Stürmer Edinson Cavani fällt wegen einer Verletzung am Oberschenkel vorasussichtlich bis Ende Februar aus. Ein schwerwiegender Verlust, Cavani hat in fünf Champions-League-Spielen bisher vier Tore geschossen.

Nervöses Zucken wird Blanc deswegen aber nicht haben – immerhin ist ja Zlatan Ibrahimovic fit. Seine Quote: Fünf Cl-Matches, acht Tore. Die Bayer-Defensive – und jede andere der Welt auch – braucht schon einen ausgesprochenen Sahnetag, um den Schweden am Toreschießen zu hindern.

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FC Arsenal – Bayern München: 19. Februar, 20.45 Uhr

Die Bayern machen im Moment, was sie wollen. Sie tasten ihren Gegner auf Schwachstellen ab, legen sich ihn zurecht – und dann knocken sie ihn aus. Das haben seit Beginn der Bundesliga-Rückrunde schon Borussia Mönchengladbach (2:0) und Eintracht Frankfurt (5:0) zu spüren bekommen.

Der Kader verfügt über riesige Qualität, auch in der Breite. Etwaige Ausfälle kann Trainer Pep Guardiola meist ohne größeren Qualitätsverlust kompensieren. Vor der Saison hatte er angekündigt, mehr rotieren zu wollen. Welche Elf er gegen den FC Arsenal aufstellt, wird bis zum Anpfiff sein Geheimnis bleiben.

In das Spiel gegen den Spitzenreiter der Premier League gehen die Bayern dementsprechend als klarer Favorit. Ein Selbstläufer wird das Spiel allerdings vermutlich nicht.

Die neue Qualität des FC Arsenal 

Denn das Arsenal der Saison 2013/2014 ist ein anderes als das aus der vorherigen Saison. Die Gunners spielen eine starke Serie und liegen in der Tabelle auf Platz zwei hinter dem FC Chelsea. Bis zum 1:5-Debakel gegen den FC Liverpool am 25. Spieltag führte Arsenal die Tabelle sogar an.

Coach Arsene Wenger ist es gelungen, aus seinem Ensemble wieder ein Team zu formen, das funktioniert. Dreh- und Angelpunkt des Arsenal-Spiels ist Mesut Özil, aber auch Per Mertesacker, Alex Oxlade-Chamberlain, Olivier Giroud, Santi Cazorla, Jack Wilshere und der prominente Rest des Teams haben zueinander gefunden.

Zudem könnte der wieder genesene Lukas Podolski gegen die Bayern über Links für Gefahr sorgen, beim 2:0-Sieg der Gunners gegen Crystal Palace am 24. Spieltag stand Podolski wieder auf dem Feld.

Ob es gegen die Bayern reichen wird, darf dennoch bezweifelt werden. Denn erstens ist der Kader des FC Arsenal in der Breite nicht stark genug und zweitens gingen die Gunners gegen starke Konkurrenz meist leer aus – so zum Beispiel beim 0:2 gegen Chelsea und dem 0:1 gegen Manchester United.

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Autor: Marcus Erberich

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