Foto: © imago images / Sven Simon
Angesichts der derzeitigen Nachrichtenlage ist es nicht wirklich überraschend, aber vermutlich wird es für mindestens einen weiteren Monat keinen Bundesliga-Fußball mehr geben. Das war aber nicht die einzige Neuigkeiten des Tages. Comunio aktuell fasst die Nachrichtenlage für euch zusammen.
DFL empfiehlt Bundesliga-Pause bis Ende April
Das Präsidium der DFL hat heute eine mehrstündige Videokonferenz abgehalten und sich darauf verständigt, der Mitgliederversammlung, die am 31. März abgehalten wird, eine weitere Aussetzung des Spielbetriebs bis zum 30. April zu empfehlen. Man kann also davon ausgehen, dass die Clubs dieser Maßnahme zustimmen werden und der Ball auch frühestens Ende April wieder rollt.
Laut eigener Angaben arbeitet die DFL derzeit “unter Hochdruck an Konzepten, Spiele zu gegebenem Zeitpunkt – der Situation geschuldet – auch ohne Stadion-Zuschauer und mit einem Minimal-Einsatz von Arbeitskräften in den Bereichen Sport, allgemeine Organisation und Medien durchzuführen.“ Das Ziel ist nach wie vor, die Saison zu Ende zu spielen.
Bundesliga-Saison 2019/20 über den 30. Juni hinaus?
Bislang galt der 30.6.2020 als spätmöglichster Zeitpunkt, um die aktuelle Saison zu beenden, da dies der Stichtag in den Spielerverträgen ist. Im Kicker hat sich nun aber Prof. Dr. Philipp Fischinger, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Sportrecht an der Uni Mannheim, anders geäußert und hält eine Ausdehnung über den 30.6. juristisch für möglich.
„Nach meiner Einschätzung enden die Arbeitsverträge aber unabhängig von ihnen [Sondervereinbarungen mit Spielern] nicht mit dem 30. Juni, wenn die Saison bis circa Ende Juli oder Mitte August fortgesetzt wird und die „Transferfenster“ so verschoben werden, dass vor der nächsten Saison Wechsel möglich sind. Stattdessen laufen sie bis zum tatsächlichen Saisonende. Das lässt sich bei Spielern, bei denen der Mustervertrag des DFB angewandt wird, schon mit dem Vertrag selbst begründen. Dort heißt es: ‚Der Vertrag gilt […] bis zum 30.6.2020 (Ende des Spieljahres 2019/2020)‘. Dieser Zusatz zeigt, dass der Wille der Vertragspartner darauf zielt, den Spieler für das gesamte Spieljahr einzustellen. Auch die Interessenlage beider Parteien spricht für diese Vertragsauslegung. Gerade für Vereine wie Fortuna Düsseldorf, wo zig Spielerverträge betroffen sind, ist es essentiell, dass nicht vor Saisonende große Teile des Kaders wegbrechen. Und die Spieler erhalten ja ihr Gehalt über den 30. Juni hinaus“, so Fischinger. Dies würde der DFL natürlich deutlich mehr Spielraum für die Fortsetzung der Saison geben.
Bleibt Götze in der Bundesliga?
Beim BVB spielt Mario Götze in dieser Saison praktisch keine Rolle mehr und eine Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrages erscheint derzeit ausgeschlossen. Dennoch könnte der 28-Jährige der Bundesliga und damit auch seinen Comunio-Managern erhalten bleiben. Im Winter galt bereits Hertha BSC als möglicher Kandidat und laut den „Ruhr Nachrichten“ ist der Hauptstadtklub weiterhin am Weltmeister von 2014 interessiert. Außerdem soll sich ein nichtgenannter Westklub mit der Verpflichtung von Götze beschäftigen.
































