Diese beiden werden am Wochenende eher nicht zusammen jubeln

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Beim BVB stehen rund 300 Punkte auf der Kippe für´s Wochenende. Guter Tipp: Lieber einen Backup für Reus, Sancho und Co. im Kader haben, Wir haben ein Update zu den Angeschlagenen der Liga.

Hoffen und Bangen beim BVB

Vor dem (letztlich in die Hose gegangenen) Pokal-Duell am Dienstag gegen Werder Bremen ging beim Tabellelführer die Seuche um: Roman Bürki und Marvin Hitz, Jadon Sancho, Marcel Schmelzer und auch noch Lukasz Piszczek waren krankheitsbedingt ausgefallen. Heute standen zumindest Schmelzer und Sancho wieder mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz. Dort suchte man Marco Reus vergeblich, der Kapitän sollte heute nach seiner Muskelblessur aus dem Werder-Spiel untersucht werden.

Die beiden Torhüter absolvierten derweil eine leichte Einheit, hielten sich aber noch von der Mannschaft fern. Tendenz: Mindestens einer der beiden dürfte im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim einsatzbereit sein.

Auf eine Diagnose in Sachen Reus-Verletzung warteten alle aber bis zum späten Nachmittag aber noch vergeblich. Hier heißt es, morgen den Spieltagscountdown dringend im Auge zu behalten – und dann die richtigen Schlüsse für die eigene Aufstellung zu ziehen.

Woran haverts bei Haperts? Nein, andersrum!

Ob Kai Havertz, der sich beim 3:1 der Leverkusener gegen Bayern München eine Hüftverletzung zugezogen hatte und zur Halbzeit raus musste, nach dem Pokalspiel in Heidenheim auch die Bundesligapartie in Mainz morgen verpassen wird, entscheidet sich heute Nachmittag. Der Offensivakteuer hat bisher noch nicht wieder mit der Mannschaft trainieren können, Bayer-Coach Peter Bosz wolle aber noch ein Gespräch mit dem Spieler und seiner medizinischen Abteilung abwarten, bevor er endgültig eine Entscheidung fällt. Es steht aber fest: Ein angeschlagener Havertz wird nicht den kurzen Weg nach Mainz mit antreten, alle Spieler, die im Kader stünden, „müssen bei 100 Prozent sein“, stellte der Trainer in der Pressekonferenz klar.

Yo-linton und Zakari-ja!

Denis Zakaria musste gestern das Training abbrechen, Manager mit dem Schweizer im Kader können aber aufatmen: „Dem geht’s gut. Es war ein Schlag auf die Kniescheibe. Das tut natürlich weh im ersten Moment, der Stollenabdruck war auch zu sehen. Aber es spricht nichts dagegen, dass er Samstag wieder auflaufen könnte“, gab Fohlen-Coach Dieter Hecking Entwarnung.

Bei Joelinton sieht es ähnlich aus. Der Brasilianer in Diensten der TSG Hoffenheim hatte seit Anfang der Woche mit schmerzenden Zehen ausgesetzt, dürfte am Wochenende in Dortmund wieder dabei sein. „Da gehe ich davon aus, dass es wieder funktioniert. Da wurde der Zehennagel ein bisschen angebohrt und die Flüssigkeit oder das Blut rausgenommen. Jetzt ist der Druck auch weg, heute war er auch schon wieder im Fußballschuh“, liefert TSG-Coach Julian Nagelsmann mehr Details, als man vielleicht gerne hören wollte… Joelintons Mannschaftskollege Kevin Vogt fällt dagegen mit einer Oberschenkelzerrung jedoch sicher aus für das Duell beim Tabellenführer.

Zwangspause in Stuttgart?

Der kicker brachte gestern in seiner Onlineausgabe den Gedanken auf, ob Santiago Ascacibar nicht eine Pause gut tun würde. Bei dem Sechser, so schreibt es das Sportmagazin, werde „man den Eindruck nicht los, als sei Ascacibar seit Wochen ein Schatten seiner selbst“. Zudem haben die Kollegen „ungewohnt viele Fouls, leichte Ballverluste, Fehlpässe“ gesehen. „Aktionen, die fast immer auch zu gefährlichen Situationen für die Stuttgarter Abwehr führen.“ Ob Markus Weinzierl, der Trainer des Argentiniers der Empfehlung folgt, seinem Abräumer eine Pause zu gönnen? Zumindest sieht der Coach auch Defizite in Ascacibars derzeitigen Darbietungen. „Er ist sehr bemüht, sehr laufstark“, sagt er, „aber er spielt manchmal unsauber und ist nicht mit dem nötigen Selbstvertrauen ausgestattet.“ Als Vertretung für Ascacibar könnte Benjamin Pavard auf die Sechs rücken und der wieder genesene Timo Baumgartl den Platz des Franzosen in der Viererkette übernehmen.

Sechs Lehren aus dem Pokal-Spieltag!
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Das Achtelfinale des DFB-Pokals brachte nicht nur diverse Überraschungen mit sich, sondern lieferte auch Lehren, die dir für's Wochenende helfen könnten. Wir haben uns die Spiele angeschaut und fassen zusammen.

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Kurz- und langfristig: Ausfälle in der unteren Hälfte

Mainz 05 muss morgen gegen Bayer Leverkusen wie erwartet auf Danny Latza verzichten. Der Mittelfeldspieler war am Sonntag gegen den FC Augsburg mit Mitspieler Moussa Niakhaté zusammen geprallt und musste noch vor der Pause mit einer Gehirnerschütterung ausgewechselt werden. Ob latzas Mannschaftskollege Jean-Philippe Gbamin morgen mitmischen kann, ist derzeit noch fraglich. Der Nationalspieler der Elfenbeinküste plagt sich mit einem Magen-Darm-Virus herum und absolvierte heute nur ein Lauftraining.

In Hannover sehnen sie den März herbei, denn dann soll Ihlas Bebou wieder ins Geschehen eingreifen können, wie 96-Manager Horst Heldt hofft. Der Togolese fällt seit November aus – und ist mit drei Treffern und drei Assists immer noch der gefährlichste Angreifer der Niedersachsen.

Manuel Gulde, der sich beim 2:2 beim VfB Stuttgart eine schwere Muskelverletzung zugezogen hat, wird dem SC Freiburg mehrere Wochen fehlen, wie der Verein jetzt nach den Untersuchungen bestätigte. Mittelfeldspieler Yoric Ravet, der auch verletzungsbedingt nie den Sprung zum Stammspieler beim Sportclub geschafft hat, schließt sich kurzfristig seinem Ex-Verein Grashoppers Zürich an, zunächst auf Leihbasis bis Saisonende.

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