Foto: © imago / Jan Huebner
In „Comunio aktuell“ liefern wir wieder die wichtigsten News von den Trainingsplätzen der Liga. Und heute gibt es eine Menge zu sortieren. Vor allem in Dortmund, aber auch beim Rekordmeister. Viel Aua…

Ob die Bayern nun Freiwild für die Liga sind oder Bayer Leverkusens „etwas“ überengagierter Karim Bellarabi „geisteskrank“ ist, wird sich wohl je nach Vereinsbrille unterschiedlich darstellen. Fakt ist jedoch: Personell sind die Bayern derzeit gerupft und das wird sie gerade jetzt in den anstehenden englischen Wochen ordentlich nerven. Coman fällt schon seit dem ersten Spieltag verletzt längerfristig aus, Rafinha und Tolisso hat es am Wochenende erwischt und heute hat sich der gerade genesene Leon Goretzka nach einem Zweikampf mit bandagiertem Knöchel wieder in den Krankenstand verabschiedet. Diagnose steht noch aus. Franck Ribéry setzte mit Magenverstimmung aus, Arjen Robben trainierte individuell. Verteidiger Mats Hummels dagegen scheint seine Achillesehnenprobleme überwunden zu haben und trainierte bereits am Samstag schon wieder mit den Reservisten. Immerhin.

Apropos Karim Bellarabi: Der Leverkusener wurde vom DFB für vier Spiele (!) gesperrt – aber nicht wie von Uli Hoeneß gefordert „für Dummheit“ sondern „nur“ wegen rohen Spiels. Zusätzlich bekam der Angreifer noch eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro aufgebrummt. Puh.

Bei Borussia Dortmund beginnt die Europareise in Richtung Champions League ohne Paco Alcacer. Der Neuzugang von Barca, bei seinem ersten Bundesligaeinsatz schon mit einem Treffer und einer auch insgesamt starken Vorstellung als Joker, wird aufgrund seiner Oberschenkelprobleme vorsichtshalber in Brügge geschont. Ebenfalls nicht dabei in Belgien ist Mannschaftskollege Thomas Delaney, der Däne pausiert wegen muskulärer Probleme. Zum nächsten Bundesligaspiel (am Samstag bei der TSG Hoffenheim) wird zumindest der Spanier wieder zur Verfügung stehen. Die zuletzt ebenfalls angeschlagenen Jacob Bruun Larsen – gegen Eintracht Frankfurt in der Startelf – und Christian Pulisic sind wieder im Mannschaftstraining.

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Personelle Entspannung auch beim kommenden Gegner des BVB: Bei der TSG Hoffenheim darf sich Trainer Julian Nagelsmann über die Rückkehr seiner Verteidiger Kevin Akpoguma und Ermin Bicakcic freuen. Beide sind schon für das anstehende erste Champions League-Spiel der Vereinsgeschichte in Donezk wohl einsatzbereit.

Weniger gute Nachrichten gab es heute für Hertha BSC und Jordan Torunarigha. Der Verteidiger lieferte am Samstag bis zu seinem verletzungsbedingten Auswechslung gegen den VfL Wolfsburg eine starke Partie ab und wird den Herthanern deshalb wohl umso schmerzlicher fehlen. Die heutige MRT-Untersuchung förderte eine Achillesehnenverletzung zutage, die den U21-Nationalspieler bis auf Weiteres außer Gefecht setzen wird. Hier steht eine längere Pause an. Ein bitterer Start in die Woche.

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Glimpflicher sind sie dagegen in Mainz rund um ihren 2:1-Last Minute-Heimsieg gegen den FC Augsburg davon gekommen: Stefan Bell hatte sich schon am Freitag eine Gehirnerschütterung zugezogen, wird diese Woche aber genauso wieder ins Training einsteigen wie Karim Onisiwo. Der hatte sich dann im Spiel ebenfalls einen Brummschädel zugezogen. Glück im Unglück hatte Bell-Vertreter Niko Bungert: Der Kapitän zog sich im Spiel eine Wadenprellung zu, als Augsburgs Martin Hinteregger bei einem Schussversuch voll durchzog und nur das Bein des Verteidigers erwischte. Bungert wird einige Tage pausieren und wohl spätestens in der englischen Woche wieder zur Verfügung stehen, dann wohl wieder als Backup für den wieder genesenen Stefan Bell.

Und sonst? Düsseldorfs Kaan Ayhan pausierte wegen einer Prellung des Beckenkamms, die Länge der Verletzungspause ist nicht bekannt. Der Innenverteidiger hatte sich ebenso beim 2:1-Heimsieg der Fortuna über die TSG Hoffenheim verletzt wie die beiden TSG-Kollegen Florian Grillitsch (Schulterprellung) und Kevin Vogt (Oberschenkelprellung), die aber beide durchspielen konnten. Ob beide trotzdem für das Champions League-Spiel in Donezk zur Verfügung stehen, ist derzeit noch nicht bekannt.

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Autor: Till Erdenberger

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