Nicht mehr lange, dann schließt das Transferfenster. Am 31. August um 18 Uhr heißt es in Deutschland: Rien ne va plus – Nichts geht mehr. Dann schließt nämlich der Transfermarkt, aber bis dahin haben noch einige Bundesligisten offene Baustellen und suchen teils händeringend nach Verstärkungen. Comunio macht den Check und erörtert die möglichen Konsequenzen im Kader.
Mit der Ankunft von Michael Reschke erhofften sich die VfB-Fans umgehend mega-lässige Transfers. Und beinahe hätte das auch geklappt, wenn der Deal mit Weltmeister Erik Durm geklappt hätte. Doch der Rechtsverteidiger bleibt nun wohl doch beim BVB und die Schwaben suchen weiter.
Christian Träsch vom VfL Wolfsburg und Ex-Braunschweiger Omar Elabdellaoui waren zuletzt im Gespräch, wirklich ernst wurden diese Personalien allerdings nicht. So hat der VfB aktuell keinen gelernten Rechtsverteidiger im Kader, Matthias Zimmermann und Benjamin Pavard sind keine Ideallösungen. Für den Franzosen könnte die Verpflichtung von einem Rechtsverteidiger bedeuten, dass es scher werden dürfte, einen Platz in der VfB-Startelf zu ergattern. Badstuber dürfte über kurz oder lang den Platz neben Youngster Baumgartl ergattern.
Die Lücke im defensiven Mittelfeld haben die Schwaben mit der Rekordverpflichtung von Santiago Ascacibar geschlossen, bleibt also nur noch die Baustelle hinten rechts. Womit wir wieder bei Reschke wären, denn wenn einer einen lässigen Transfer aus dem Hut zaubert, dann ist es der ehemalige technische Direktor des FC Bayern.
Neun Millionen Euro haben sich die Niedersachsen den Transfer von Jonathas kosten lassen. Der Brasilianer kam aus Kazan zu 96 und soll das Problem im Angriff lösen. Neben Füllkrug und Harnik fühlte man sich auf dieser Position zu schwach aufgestellt.
Jetzt drückt der Schuh allerdings noch auf den offensiven Außenbahnen, obwohl man auf dem Papier dort gut bestückt scheint, sucht Hannover nach der abermaligen Verletzung von Youngster Sanrenren Bazee und dem Kreuzbandriss von Kapitän Edgar Prib noch jemanden für den Flügel.
Cenk Sahin vom FC St. Pauli, Phillip Ochs von der TSG Hoffenheim oder Ryan Kent vom FC Liverpool wurden zuletzt gehandelt. Vor allem der Youngster aus dem Kraichgau scheint eine sinnvolle Variante zu sein, da die TSG dem Juniorennationalspieler gerne mehr Einsatzzeit ermöglichen würde.
Gleiches gilt auch für Kent, doch zwischen den Reds und Horst Heldt scheinen die Verhandlungen zuletzt etwas ins Stocken geraten zu sein. Das beide kommen, schloss 96-Boss Martin Kind aber aus. „Wir werden nur noch eine Entscheidung treffen, dafür haben wir uns beim Jonathas-Transfer zu weit aus dem Fenster gelehnt“, sagte der 73-Jährige gegenüber „Sportbuzzer“.































