Es ist wieder Zeit für Legenden! Nachdem Comunioblog schon einen Blick auf die Torhüter und Verteidiger geworfen hat, sind nun die Künstler der Zunft an der Reihe! 

Platz neun – Simon Rolfes – 765 Punkte

Was? Es gibt keinen Platz zehn? Korrekt! Simon Rolfes teilt sich den Beginn des Rankings mit dem Brasilianer Diego – aber zu ihm kommen wir später. Rolfes ist als verlässlicher Kicker bekannt: Der Leverkusener vereint Kampf, Übersicht und Führungsqualitäten in einer Person. Zurzeit befindet sich der Bayer-Kapitän in der Form seines Lebens. Zu seinen bereits genannten Vorzügen gesellt sich in der laufenden Spielzeit noch die Torgefahr – fünf Tore in 13 Pflichtspielen sind für einen defensiven Mittelfeldspieler eine starke Ausbeute. Auch bei Comunio steht der 31-Jährige in dieser Saison gut da. 40 Zähler bei einem Marktwert von knapp sieben Millionen Euro.

Platz neun – Diego – 765 Punkte

Diego – vor allem seine Zeit in Bremen bleibt den meisten Bundesliga-Fans in Erinnerung. Tore aus der eigenen Hälfte, eine Ballbehandlung zum Zunge schnalzen, der Sieg im DFB-Pokal 2009. Mittlerweile spielt der Brasilianer bekanntlich für den VfL Wolfsburg und hängt seiner Topform ein Stück weit hinterher. Coach Dieter Hecking fordert viel von Diego, von seinen Auftritten hängt wohl auch eine mögliche Vertragsverlängerung ab. Übrigens: Sein Comunio-High von 195 Punkten hat er, natürlich, an der Weser erspielt.

Platz acht – Sergej Barbarez – 794 Punkte

In Gelsenkirchen hätten sie ihm wohl ein Denkmal errichtet. Beim Saisonfinale 2001 erzielte Barbarez den späten Führungstreffer für den Hamburger SV – der FC Bayern schien ausgeknockt. Doch die Münchner schlugen in letzter Sekunde zurück, Schalke wachte nach vier Minuten Meisterschaft in der Fußball-Hölle auf. Insgesamt absolvierte Barbarez 330 Bundesliga-Partien und knipste dabei  95-Mal. Eine echte Legende des deutschen Oberhauses.

Platz sieben – Fabian Ernst – 805 Punkte

2013 war das letzte Jahr, in dem Fabian Ernst auf professioneller Bühne Fußball spielte. Im Juni beendete der 34-Jährige seine Karriere. Seine erfolgreichste Periode in Deutschland hatte Ernst in Bremen. Dort war maßgeblich am Double der Saison 2003/04 beteiligt. Auch beim FC Schalke 04 gehörte der Mittelfeldspieler zu den Leistungsträgern. Nach seinen Stationen in Deutschland zog es Ernst in die Türkei, dort gewann er mit Besiktas 2009 nochmals eine nationale Meisterschaft. Comunio-Highscore? 172 Punkte!

Platz sechs –Marcelinho – 821 Punkte

In seinen Hochzeiten bei Hertha BSC einer der schillerndsten und besten Fußballer der Bundesliga. Für 7,5 Millionen Euro schnappte sich die Alte Dame den begnadeten Techniker – mit Marcelinho waren die Berliner immer ein Kandidat für den europäischen Wettbewerb. In Erinnerung bleiben neben seinen Fähigkeiten auf dem Platz aber auch seine verrückten Frisuren. Legendär seine belgische Farbkombination auf dem Kopf, obwohl er dem Coiffeur aufgetragen hatte, doch bitte die deutsche Flagge auf seinen Haaren zu verewigen.

Comunio: Die besten Verteidiger aller Zeiten

Zeit für Legenden! Nach dem ersten Teil der Serie folgen nun die besten Verteidiger der Comunio-Geschichte. Wer ist dabei? Längst vergessene Brecher und natürlich HW4. Hier gibt es die komplette Liste!

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Platz fünf – Michael Ballack – 854 Punkte

Der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft ist einer der besten Fußballer, die das Land je gesehen hat. Und doch haftet an Ballack immer der Makel, keinen Titel auf internationaler Bühne gewonnen zu haben. Ballack ist reflektiert genug, er weiß, dass seine Karriere oft nicht differenziert betrachtet wird. 2008 trifft Ballack im Elfmeterschießen des Champions-League-Endspiels seinen Versuch souverän – John Terry verschießt, Ballack gleitet der Pokal durch die Hände. Eines ist sicher: In einer Zeit, in der Fußball Deutschland nach Identifikationsfiguren gerade zu gelechzt hat, füllte Ballack die Rolle mit Bravour aus. Er war das Gesicht des DFB-Teams, das gesamte Land projizierte die Hoffnungen auf den Sachsen. Vielleicht zu viel.

Platz vier – Ze Roberto – 875 Punkte

Der Dauerbrenner der Bundesliga. Egal bei welchem Verein oder in welchem Alter: Ze Roberto ist einer der besten Ausländer, die das deutsche Oberhaus je gesehen hat. Eleganz, Technik, auch für Drecksarbeit war sich der Brasilianer nicht zu schade. Ze Roberto kickte in Deutschland für Bayer 04 Leverkusen, Bayern und den HSV. Der mittlerweile 39-Jährige ist noch immer aktiv – bei Porto Alegre.

Platz drei – Bastian Schweinsteiger – 1031 Punkte

Schweinsteiger hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Metamorphose durchlaufen. Vom Außenspieler, dessen Leistungen häufig schwankten, hinzu einem der besten Strategen der Welt. Beim FC Bayern genießt der 29-Jährige Legendenstatus, sinnbildlich steht er für das Drama dahoam und die famose Rückkehr durch das Triple der letzten Saison.  Ein Titel mit der Nationalmannschaft ist sein nächster großer Traum.

Platz zwei – Torsten Frings – 1091 Punkte

Irgendwie ist Frings der tragische Held des Sommermärchens. Ein kleiner Schlag aus der Emotion heraus gegen die wilden Argentinier, eine Strafe, das Aus gegen Italien. Es ist müßig, darüber zu diskutieren, ob mit Frings das WM-Halbfinale erfolgreich gestaltet worden wäre. Doch eines ist sicher: Nie war der defensive Mittelfeldspieler in einer besseren Form. Neben Michael Ballack strahlte er Präsenz und Aggressivität aus. Ein Faktor, der die berauschenden Wochen im Sommer 2006 erst ermöglicht hat.

Platz eins – Franck Ribery – 1129 Punkte

Es ist einfach ein Genuss, dem Franzosen beim Kicken zuzuschauen. Als würde ein verspielter Hund von der Leine gelassen werden. Ribery hat in den letzten Jahren unheimlich an Profil gewonnen – dass er dem FC Bayern die Treue hielt, um sich seinen Traum vom Gewinn der Königsklasse zu erfüllen, ist ihm bei den Angeboten aus Europa hoch anzurechen. Ribery hat mit dem FC Bayern alles erreicht, sogar die Sehnsucht nach einer personalisierten Auszeichnung hat er durch die Wahl zu Europas Fußballer des Jahres gestillt. Und nun der nächste Sieg – Comunio-Legende!

Autor: Sebastian Schramm

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