Max Rosenfelder hofft auf ein baldiges Comeback beim SC Freiburg.

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An dieser Stelle präsentieren wir jede Woche einen Spieler, der unter dem Radar läuft, ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat und seinen Marktwert schnell steigern könnte. Diesmal mit Max Rosenfelder vom SC Freiburg.

Marktwert: 180.000 (Stand 28. April)
Punkte: 16
Punkte pro Spiel: 1,6

Verletzungen werfen Rosenfelder aus der Bahn

Es ist nicht die Saison des Max Rosenfelder. Während der SC Freiburg in der Bundesliga um die europäischen Plätze mitspielt und das Halbfinale in Europa League und DFB-Pokal erreichte, hatte der 23-Jährige immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Sein letzter Bundesliga-Einsatz datiert vom 14. Februar. Damals wurde er bei der 0:3-Niederlage in Hoffenheim zur Pause ein- und nach 57 Minuten verletzt wieder ausgewechselt.

Bereits zuvor hatten ihn diverse Blessuren immer wieder aus der Bahn geworfen. Daher steht er in dieser Saison nur bei fünf Startelf-Einsätzen für den Sport-Club. Das ist enttäuschend für den Abwehrspieler, der sowohl innen als auch auf der rechten Seite verteidigen kann. Denn vor nicht allzu langer Zeit stand er noch im Blickfeld von Bundestrainer Julian Nagelsmann.

Freiburg-Verteidiger überzeugte sogar Nagelsmann

Im vergangenen September hätte Rosenfelder sein Debüt in der A-Nationalmannschaft geben können. Nagelsmann verriet, dass der Freiburger zu einer Gruppe von Spieler gehörte, die er „gerne nominiert“ hätte, wenn sie nicht verletzt gewesen wären. Zuvor hatte Rosenfelder nicht nur in Freiburg überzeugt, sondern auch in der U21-Nationalelf, mit der er Vize-Europameister geworden war.

Rosenfelder überzeugte mit Zweikampfstärke, Ballsicherheit und einem hohen Tempo. Doch im Halbfinale der U21-EM zog er sich eine Muskelverletzung zu, die ihn die Vorbereitung auf die neue Saison kostete. Im Nachhinein war diese folgenschwer, denn sie warf ihn auch in der Rangfolge der Innenverteidiger beim Sport-Club zurück.

 

Rosenfelder trainiert in Freiburg wieder mit dem Team

In der vergangenen Woche erreichte Rosenfelder einen wichtigen Meilenstein und nahm wieder das Mannschaftstraining auf. In den Spieltagskader schaffte er es allerdings am vergangenen Wochenende noch nicht. Doch das könnte sich schon bald ändern. Bereits am letzten Spieltag rotierte Julian Schuster im großen Stil, damit sein Team ausgeruht ins Europa-League-Halbfinale gehen konnte.

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Diese Rotation dürfte auch am kommenden Sonntag gegen Wolfsburg weitergehen – und falls Freiburg ins Finale einzieht, werden sich sicherlich auch darüber hinaus noch weitere große Einsatzchancen für die Spieler ergeben, die aktuell nicht zur besten Elf gehören. Eine gute Situation für Rosenfelder, um sich endlich wieder als echte Alternative aufzudrängen.