Mick Schmetgens bei seinem Bundesliga-Debüt für Werder Bremen.

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An dieser Stelle präsentieren wir jede Woche einen Spieler, der unter dem Radar läuft, ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat und seinen Marktwert schnell steigern könnte. Diesmal mit Mick Schmetgens vom SV Werder Bremen.

Marktwert: 520.000 (Stand 18. März)
Punkte: 6
Punkte pro Spiel: 6,00

Schmetgens feiert Werder-Debüt

Das Gefühl, im Profikader des SV Werder Bremen zu stehen, kennt Mick Schmetgens bereits zur Genüge. In zehn Bundesliga-Partien dieser Saison wärmte er sich mit den Profis auf, saß mit ihnen auf der Bank und verfolgte das Spiel vom Seitenrand aus. Bei der elften Kader-Nominierung war es endlich so weit und er durfte sein Bundesliga-Debüt feiern.

Bei der 0:2-Heimniederlage von Werder gegen Mainz 05 am 26. Spieltag kam Schmetgens in der 55. Spielminute für den verletzten Julian Malatini aufs Feld. Der 18-Jährige machte in der letzten halben Stunde ein solides Spiel, verhinderte weitere Gegentore und sammelte starke sechs Comunio-Punkte.

Konkurrent von Schmetgens verletzt sich

Da Malatini sich einen Syndesmoseriss zuzog und bis zum Ende der Saison ausfallen wird, steigen nun auch die Einsatzchancen für Schmetgens in der Endphase der Saison. Die Konkurrenz ist natürlich immer noch groß. Wenn Niklas Stark und Marco Friedl fit sind, bilden sie das Innenverteidiger-Duo. Stark fiel allerdings zuletzt zum wiederholten Male in dieser Saison aus.

Die weiteren Konkurrenten Karim Coulibaly und Amos Pieper waren ebenfalls in den vergangenen Wochen verletzt. Wenn sie fit sind, stehen sie im Normalfall vor Schmetgens. Doch die Bremer Verantwortlichen sind vom Talent des jungen Schmetgens überzeugt. Erst im Dezember statteten sie ihn mit einem Profivertrag aus.

 

Werder-Talent erfüllt sich einen Traum

Damals sagte der Innenverteidiger: „Der erste Profivertrag ist für jeden Fußballer sicherlich etwas Besonderes und ein wichtiger Schritt. Aber ich bin mir auch bewusst, dass noch ein sehr langer Weg vor mir liegt. Natürlich ist es ein Traum, irgendwann im Weserstadion auflaufen zu dürfen. Dafür werde ich jeden Tag hart arbeiten.“ Diesen Traum hat er sich jetzt schneller als erwartet erfüllt.

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Der nächste Traum wäre konsequenterweise, sich noch mehr Spielzeit zu erkämpfen. Mit seinem ersten knapp halbstündigen Einsatz hat Schmetgens Eigenwerbung bei Werder-Trainer Daniel Thioune betrieben. Es bleibt abzuwarten, ob er sich in den kommenden Wochen gegen die Konkurrenz behaupten kann.