Leon Bailey gegen die Glasgow Rangers: Schon ein Abschiedsspiel?

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Das Hin und Her zwischen England und Deutschland geht weiter: Diverse Toptalente von der Insel sind im Anflug, ein Bundesligastar soll dagegen den umgekehrten Weg nehmen. Zumindest arbeiten alle dran.

Leon Bailey (Bayer Leverkusen, Angriff, 6.320.000) → Premier League

Aufgemerkt, das kann teuer werden: Manager, die darauf setzen, dass Leon Bailey nah einer lahmen 64-Zähler-Saison wieder an dreistellige Punkte-Großtaten anknüpfen wird, könnten Geld verlieren. „Der Klub hat seinem Stiefvater gesagt, dass er für einen bestimmten Betrag gehen kann“, verrät Baileys neuer berater Sport1. Der Jamaikaner will weg, am liebsten auf die Insel. Das wissen sie auch in Leverkusen. „Im Grunde war und ist es immer schon mein Traum, irgendwann mal in England zu spielen. Wenn ich weiterhin hart arbeite, kann ich das schaffen“, hatte er schon 2019 verlauten lassen.

„Wenn der Klub verkaufen will, dann ist das kein Problem. Dann sprechen wir miteinander und einigen uns“, sagte Berater Aidy Ward. Mit dem FC Everton und Tottenham Hotspur sollen zwei Klubs aus dem Premier-League-Establishment an den Diensten des schnellen, in der letzten Saison aber leidlich erfolgreichen Außenstürmers interessiert sein. Bringt einer der Klubs den Betrag, den sie bei Bayer im Kopf haben, könnte der Deal über die Bühne gehen. Wenn nicht? „Wenn er nicht verkaufen will, ist das auch kein Problem. Wir lassen die Situation ruhen und machen weiter. Ganz einfach.“ Hier ist Bewegung drin – oder doch nur heiße Luft? Hinschauen lohnt sich allemal.

Jadon Sancho (Borussia Dortmund, Angriff, 16.220.000) → Manchester United

Gute Nachrichten gibt es für Sancho-Manager – so oder so: Die BVB-Verantwortlichen haben dem Hauptinteressenten Manchester United (und allen anderen solventen Klubs) eine klare Deadline gesetzt: Wenn bis zur montäglichen Abreise ins Trainingslager niemand die geforderten 120 Millionen Euro beibringt, spielt der teure Engländer die Saison in Schwarz-Gelb. Planungssicherheit ist ein hohes Gut, wenn es um viele Millionen oder viele Punkte geht.


Mohamed Sankoh (Stoke City, Abwehr) → VfB Stuttgart

Auch der VfB Stuttgart hat jetzt sein Top-Talent von der Insel: Mohamed Sankoh heißt der junge Mann, ist Verteidiger und wechsetlt vom englischen Zweitligisten Stoke City zum Bundesliga-Aufsteiger. Der 16-Jährige unterschrieb bei den Schwaben einen Vertrag bis 2025 – und soll erstmal in der U19 Fuß fassen, bevor es dann weiter zu den Profis geht.

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Am Ende herrscht Erleichterung in Mainz.

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Kai Havertz (Bayer Leverkusen, Angriff, 11.850.000) → FC Chelsea?

„Es wird nicht einfach, aber für so einen Künstler gibt es keinen Covid-Rabatt.“ Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler gibt sich gegenüber der italienischen „Gazzetta dello Sport“ hart in Fragen nach seinem Spieler Kai Havertz – und bestätigt offiziell konkrete Avancen: „Wir wissen vom Interesse einiger Teams, vor allem von Chelsea. Aber für uns ist die Sache einigermaßen einfach. Er hat noch zwei Jahre Vertrag. Wenn jemand unsere Konditionen akzeptiert, ist das okay, sonst bleibt er noch ein Jahr und wir sind glücklich.“

Der erst 21 Jahre alte Havertz sei „eine Mischung aus Ballack und Özil, hat aber von den beiden nur die besten Eigenschaften in sich“, meinte Völler. „Er ist der beste, den ich hier in Leverkusen gesehen habe, und ich bin hier schon seit ewig.“

Everton (Gremio Porto Alegre, Angriff) geht nicht zum FC Bayern

Der Torschützenkönig des Copa America geht nicht zu Borussia Dortmund und auch nicht zum FC Bayern – sondern zu Benfica Lissabon. Der Brasilianer Everton, der in Dortmund mal als potenzieller Sancho-Ersatz gehandelt wurde und beim FC Bayern hätte spannend werden sollen, wenn der Sané-Deal geplatzt wäre, soll den Portugiesen 20 Millionen Euro wert sein, berichten brasilianische und portugiesische Medien.Zwischenzeitlich war der 24-Jährige sogar mal mit satten 40 Millionen Euro ausgepreist worden.

Wollen Weston McKennie und Amine Harit Schalke verlassen?

„Auf eine weitere turbulente Saison mit Abstiegskampf keine besondere Lust“ haben soll laut der „WAZ“ Schalkes Kreativspieler Amine Harit. Der Marokanner soll sich nach Informationen der Zeitung genauso wie sein Teamkollege Weston McKennie mit ernsten Abwanderungsgedanken tragen. US-Nationalspieler McKennie verstehe sich nur noch als „Schalker auf Abruf“, wie die „WAZ“ schreibt. Der 21-Jährige habe seinen Wechselwunsch schon im Kollegenkreis verkündet. Schalke könnte Transfererlöse gut gebrauchen: Der Klub ist klamm, Harit und McKennie würden jeweils wohl über 20 Millionen Euro in die Kassen spülen. Wenn alles nach den Vorstellungen des Klubs läuft.

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Autor: ComunioMagazin

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