Renato Sanches: Bald an der Seite von Neymar?

Foto: © imago / Philippe Ruiz
Greift PSG endlich bei den Bayern zu? Die Franzosen baggern ja schon länger in München, jetzt muss es schnell gehen. Überhaupt: Langsam müssen sich die Ereignisse mal überschlagen. Wir sagen, was los ist.

Renato Sanches (FC Bayern München, Mittelfeld)

Mit Renato Sanches soll der nächste Bayern-Spieler auf der Einkaufsliste von PSG gelandet sein. Das berichtete unter anderem bereits der kicker, nun liefert L´Équipe weitere Details. Demnach sollen die Franzosen bereits 2016 am Portugiesen interessiert gewesen sein, den es seinerzeit dann bekanntlich doch zum deutschen Rekordmeister gezogen hat. Man habe den Europameister von 2016 jedoch weiter unter Beobachtung gehalten und sich nun an den 21-Jährigen erinnert, da man die Ansprüche an einen möglichen neuen Mittelfeldspieler neu formuliert habe: Statt eines defensiven Mittelfeldspielers habe man an der Seine jetzt wohl eher einen flexibleren Mann im Auge. Vielleicht tatsächlich Sanches? Durch den Transfer von Goncalo Guedes nach Valencia gebe es jetzt auch wieder einen größeren finanziellen Spielraum. PSG-Sportdirektor Antero Henrique soll großer Fürsprecher seines Landsmannes sein, die wenig erfolgreiche jüngere Vergangenheit auf der Bayern-Tribüne und in Swansea soll jedoch intern für Skepsis sorgen.

Bild verkündet, dass Sanches bei einem entsprechenden Angebot sofort gehen dürfe, an einen Durchbruch des Nationalspielers glaubt man nach einer eigentlich gelungenen Vorbereitung an der Säbener Straße nun wohl doch nicht mehr.

Juan Bernat (FC Bayern München, Abwehr)

In Paris würde Sanches wohl auf einen alten Bekannten treffen, denn der Transfer von Rechtsverteidiger Juan Bernat zu Thomas Tuchel scheint festzustehen. Laut Bild muss der Spanier nur noch morgen den Medizincheck bestehen, dann geht der Transfer über die Bühne. Die Ablösesumme für den 25-Jährigen, für den auch schon Atlético Madrid angeklopft hatte, soll bei 15 Millionen Euro liegen.

Kevin Trapp (Paris Saint-Germain, Torwart)

Das issen Ding: Nach Meldungen mehrerer Medien weilt PSG-Keeper Kevin Trapp derzeit in Frankfurt, um die Rückkehr zu seinem Ex-Verein Eintracht Frankfurt einzutüten. Trapp, der 2015 aus Frankfurt nach Frankreich gewechselt war, ist in Paris nur noch Torwart Nummer drei ohne Aussicht auf Einsatzzeiten. Sport1 berichtet von „weit fortgeschrittenen Verhandlungen“, die Tendenz geht wohl in Richtung einer Leihe. Der 28-jährige Trapp hat sich in seiner ersten Zeit in Frankfurt in den Kreis der Nationalmannschaft gespielt, zur Weltmeisterschaft in Frankreich fuhr der Saarländer noch als dritter Torwart, in Paris hat Trapp spätestens seit der Verpflichtung von Gianluigi Buffon im Sommer keine (nähere) Zukunft mehr.

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Nelson Reiss (FC Arsenal, Sturm)

Sichert sich die TSG Hoffenheim die Dienste eines „neuen Serge Gnabry“? „Wir haben Interesse an Reiss Nelson, das kann ich offen sagen, aber die Verpflichtung ist noch nicht fix, es gibt noch Dinge zu klären. Wenn es klappt, bekommen wir einen Spieler mit viel Tempo, der sehr viel am Ball kann“, berichtete Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann und beschreibt damit ziemlich exakt das, was der TSG seit dem Gnabry-Abgang zum FC Bayern abhanden gekommen ist. Reiss möchte die Gunners verlassen und in einer europäischen Topliga Spielpraxis sammeln. In London ist der Flügelstürmer unter dem neuen Arsenal-Trainer Unay EMery noch ohne Saisoneinsatz.

Lindon Selahi (Standard Lüttich, Mittelfeld)

Frisches Blut für Fortuna Düsseldorfs Mittelfeld: Nach Angaben von Sudpresse aus Belgien wird sich Lindon Selahi, 19-jähriger Mittelfeldspieler von Standard Lüttich, den Rheinländern an. In Lüttich spielt der U21-Nationalspieler derzeit keine Rolle, die Verantwortlichen glaubten allerdings offensichtlich an das Potenzial von Selahi. „Der Klub wollte meinen Vertrag verlängern und mich dann verleihen, doch ich habe abgelehnt“, berichtet der Nachwuchsmann mit Blick auf seinen noch bis 2019 gültigen Kontrakt. Mit Standard Lüttich haben sie in Düsseldorf ja bereits gute Erfahrungen gemacht: Im letzten Jahr verpflichtete man noch Benito Raman von den Belgiern – und der Stürmer erzielte ja bekanntlich das erste Tor der Fortuna nach dem Wiederaufstieg.

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Autor: Till Erdenberger

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