Ist für Renato Sanches bald Schluss mit lustig bei den Bayern?

Foto: © imago / Thomas Frey
Die Transferphase geht in die Crunchtime, die großen Deals lassen aber noch auf sich warten. Beim FC Bayern soll aber was in der Pipeline sein, auch beim VfB will man weiter am Kader schrauben. Wir sortieren mal.

Renato Sanches (FC Bayern München, Mittelfeld)

„Also, es ist schon so, dass PSG sehr interessiert war und auch ist“,verriet Bayern-Cheftrainer Niko Kovac im Pressegespräch vor dem Spiel des Rekordmeisters gegen den VfB Stuttgart, „aber ich habe klipp und klar gesagt, dass Renato nicht geht.“ Dieses klare Bekenntnis zu seinem Mittelfeldspieler kommt durchaus überraschend, da der Portugiese nach einer starken Saisonvorbereitung eine wieder enttäuschende Hinrunde hinter sich hat. Ob sich am Dauerreservistenstatus für den 20-Jährigen noch einmal etwas ändert? Sein Trainer sieht jedenfalls „eine richtig gute Entwicklung“, nach einer erneut positiven Vorbereitung auf die Rückrunde „macht er es im Moment gut und ich möchte ihn nicht abgeben“.

Wie Paris United berichtet, habe die Pariser Seite sogar den bei PSG in Ungnade gefallenen und aussortierten Adrien Rabiot zum Teil eines Sanches-Deals machen wollen. Doch auch diese Option konnte die Verantwortlichen an der Säbener Straße nicht überzeugen.

Pablo Maffeo (VfB Stuttgart, Abwehr)

Die Zet von Pablo Maffeo beim VfB Stuttgart geht schon nach einem halben Jahr zuende. Erst vor der Saison kam der Spanier für neun Millionen Euro von Manchester City zu den Schwaben, nach einer in jeder Hinsicht unbefriedigenden Hinrunde wurde der Verteidiger zuletzt mit deutlichen Worten in den Senkel gestellt: „Da bin ich ehrlich, dass er mir zu wenig macht“, verriet VfB-Trainer Markus Weinzierl über seinen teuren Schützling. Nach dem enttäuschenden 2:3 gegen den 1.FSV Mainz 05 zum Rückrundenauftakt durfte Maffeo nicht einmal mit den Reservisten mittrainieren dürfen. „Den haben wir einfach laufen lassen, dass er an seinen Grundlagen arbeitet.“ 

Jetzt will man das teure Missverständnis möglichst schnell und möglichst wirtschaftlich zu einem Ende bringen. Wie Bild berichtet, sollen mit Espanyol Barcelona und Betis Sevilla zwei Interessenten aus der Heimat des 21-Jährigen bereit stehen. Das Problem: Noch stört die potenziellen Abnehmer eine von den Schwaben wohl zu hoch angesetzte Kaufoption, die nach einer Leihe fällig werden könnte.

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Beim VfB Stuttgart lief in der abgelaufenen Vorrunde nicht viel zusammen, auch der Trainerwechsel verpuffte spektakulär. Was macht also Hoffnung auf eine bessere Rückserie? Nicht viel. Außer der Neue und der ganz Alte.

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Steven Bergwijn (PSV Eindhoven, Sturm)

Der eine soll bleiben, ein anderer soll kommen – wenn auch wohl eher erst im Sommer. Das niederländische Fußballmagazin Voetbal International berichtet von einem Bayern-Interesse an Steven Bergwijn von der PSV Eindhoven. Der holländische Nationalspieler ist auf dem rechten Flügel zuhause – und dürfte richtig teuer werden. Der 21-Jährige hat beim Tabellenführer der Eredivisie noch einen Vertrag bis 2022, angeblich sollen neben dem deutschen Rekordmeister noch Manchester United und Inter Mailand in der Schlange stehen. Wie Voetbal International vermutet, will man in Eindhoven einem Bergwijn-Wechsel einen neuen Transferrekord erreichen. Das würde bedeuten: Mindestens 34 Millionen Euro muss ein möglicher Abnehmer hinlegen, um den bisherigen Höchstwert zu schlagen. 2015 wechselte Memphis Depay für eben diesen Betrag zu Manchester United.

Nikola Kalinic (Atlético Madrid, Sturm)

Beim FC Schalke 04 dürfte man gestern Abend mit gemischten Gefühlen aus Berlin abgereist sein: Punkt geholt, mit Mark Uth traf ein in der Hinrunde erst glück- und erfolglose, dann lange verletzter Angreifer und die Mini-Serie ausgebaut: Ungeschlagen in der Rückrunde! Den Punkt hat man jedoch mit drei Verletzten bezahlt! Auf gute Nachrichten von der Transferfront scheint man erstmal nicht hoffen zu dürfen, denn wie Bild meldet, scheint sich der angedachte Transfer von Stürmer Nikola Kalinic überaus kompliziert. Weniger die wirtschaftliche Seite – wie das Blatt berichtet, will Schalke-Manager Christian Heidel eine Leihe mit Kaufoption für 15 Millionen Euro vereinbaren – ist das Problem, als vielmehr die Voraussetzungen, die Atlético Madrid vor einem Kalinic-Transfer noch schaffen möchte. So wollen die Rojiblanco wohl erst Alvaro Morata vom FC Chelsea verpflichten, da mit Diego Costa ein weiterer Atlético-Stürmer gerade verletzt ausfällt. Alles nicht so einfach…

Rabbi Matondo (Manchester City, Sturm)

Schneller könnte es da schon bei Rabbi Matondo gehen. Bei dem Stürmer von Manchester City sollen sich die Verhandlungen schon auf der Zielgeraden befinden, weiß Bild. Mit dem Außenstürmer der U23 der Blues sollen sich die Königsblauen Verantwortlichen weitestgehend einig sein, mit einer ersten Offerte an den Arbeitgeber des 18-Jährigen sei man aber noch abgeblitzt.

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Autor: Till Erdenberger

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