Foto: © imago images / Thomas Bielefeld
Zwei BVB-Spieler könnten wechseln, die Bayern planen weiter am Hochkaräter-Team, ein Gladbacher könnte derweil nach Düsseldorf wechseln. Die Transfergerüchte des Tages.

Mario Götze (Borussia Dortmund, Mittelfeld)

Das einstige Dortmunder Sorgenkind hat sich im Laufe der Saison eindrucksvoll aus der Krise gespielt und längst ist auch klar, dass der BVB seinen bis 2020 laufenden Kontrakt verlängern möchte, wenngleich nicht zu dem majestätischen Gehalt von zehn Millionen Euro pro Jahr. Nun gibt es laut „Bild“ einen weiteren prominenten Interessenten, der durchaus in der Lage wäre, diese Bezüge zu stemmen: Der FC Arsenal, die Aaron Ramsey ersetzen müssen. Die Londoner waren in den letzten Jahren ohnehin ein Auffangbecken für viele Dortmunder. Ob sich Götze noch einmal einen Luftwechsel antut, wo er doch gerade wieder in der Spur ist, scheint jedoch zu bezweifeln. 

Maximilian Philipp (Borussia Dortmund, Sturm)

Nach einer guten Debüt-Saison lief es bei Maximilian Philiipp im zweiten BVB-Jahr äußerst bescheiden. Erst konnte er in der Rolle des Stoßstürmers nicht überzeugen, dann bremsten ihn Verletzungen aus. Zuletzt deutete einiges auf eine Leihe nach Stuttgart hin, doch der VfB ist nach dem Abstieg aus dem Rennen. Allerdings gibt es innerhlab der Liga genügend Abnehmer, die laut „Sport Bild“, offenbar bereit sind, die fälligen 20 Millionen zu zahlen, die der BVB fordert, wenn man kein Minusgeschäft machen will. Als Kandidaten werden RB Leipzig, Borussia Mönchengladbach und der VfL Wolfsburg genannt.

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Rodrigo (Atletico Madrid, Mittelfeld)

Das Interesse der Bayern an Atleticos Mittelfeldmann Rodrigo ist bekannt, auch die Ausstiegsklausel über 70 Millionen Euro. Laut „Sport Bild“ sollen die Bayern jetzt sogar ein Angebot abgegeben haben. Offenbar ohne die Kenntnis von Uli Hoeneß. Der behauptet nämlich: „Ich kenne den Spieler gar nicht.“ Der Ablösepoker um Leroy Sane gestaltet sich derweil zäh: „Das ganze Paket ist schwierig“, so Hoeneß in der „Sport Bild“. Neben der satten Ablöse käme Bayern nicht umhin, den Außenstürmer zum Spitzenverdiener zu machen. 

Marko Grujic (Hertha BSC, Mittelfeld)

Dem Portal „Mein Werder“ zu Folge befindet sich Werder Bremen seit Wochen in Verhandlungen mit dem FC Liverpool über eine Leihe von Marko Grujic, der derzeit noch bei Hertha BSC geparkt ist. Bei Liverpool hat der Serbe wohl kurzfristig noch keine Perspektive. Allerdings sollen sich die Verhandlungen schwierig gestalten, da auch viele andere Klubs auf den vielseitigen Mittelfeldspieler aufmerksam geworden sind.

Ellyes Skhiri (HSC Montpellier, Mittelfeld)

Der tunesische Nationalspieler hat in der französischen Ligue 1 mit seinen Leistungen Begehrlichkeiten geweckt. Nach Informationen der „L‘ Equipe“ sollen sowohl Borussia Mönchengladbach als auch der VfL Wolfsburg an dem Sechser interessiert sein. Die Franzosen sollen durchaus gewillt sein, denn Spieler, der nur noch ein Jahr Vertrag hat, gehen zu lassen. Allerdings gibt es mit dem AC Florenz auch noch weitere Konkurrenz. Die Italiener sollen bereits ein Angebot über sechs Millionen Euro abgegeben haben. 

Eli Dasa (Maccabi Tel Aviv, Abwehr)

Wie Werder-Sportchef Frank Baumann, der „Bild“ bestätigte, beschäftigt sich Bremen mit dem israelischen Rechtsverteidiger Eli Dasa. Baumann soll sich bereits mit Nationaltrainer Andi Herzog ausgetauscht haben, der große Stücke auf Dasa hält. Um mehr als eine Backup-Option für Platzhalter Theodor Gebre Selassie wird es sich dabei aber wohl kaum halten.

Die zehn besten Düsseldorfer der Saison 2018/19:

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Platz 10: Jean Zimmer (Abwehr) und Michael Rensing (Tor), beide 40 Punkte, Bildquelle: imago images / Horstmüller

Mickael Cuisance (Borussia Mönchengladbach, Mittelfeld)

Die große Konkurrenzsituation macht dem talentierten Mickael Cuisance bei Gladbach zu schaffen. Der „Kicker“ bringt nun eine Win-Win-Win-Situation ins Spiel: Bei einer Leihe zu Fortuna Düsseldorf könnte der junge Franzose am Standort Gladbach wohnen bleiben, Düsseldorf hätte direkt qualitativ hochwertigen Ersatz für den verletzten Kevin Stöger und Gladbach würde schließlich nach einem Jahr einen Spieler mit reichlich Spielpraxis zurückbekommen. Das funktionierte zuletzt bekanntlich auch schon mit Florian Neuhaus hervorragend. 

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Autor: Karol Herrmann

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