Ist Jean-Philippe Mateta auf dem Sprung?

Foto: © imago images / Pacific Press Agency
Der Can-Deal klemmt noch und Paco ist auch noch da. Das sind die ganz großen Namen in der Gerüchteküche. Dahinter bahnt sich aber ein anderer großer Transfer an – glaubt man französischen Medien. Involviert: Ein Torjäger und ein Ex-Nationalspieler.

Jean-Philippe Mateta (1. FSV Mainz 05, Sturm):

Das wäre für den abstiegsbedrohten 1. FSV Mainz 05 ein herber Schlag: Wie die französische Sportzeitung L´Équipe berichtet, soll der gerade erst von einer langfristigen Verletzung genesene Jean-Philippe Mateta vor einem Wechsel zum SSC Neapel stehen. Wie die Zeitung schreibt, stünden die Vereine noch in Verhandlungen, der Stürmer selbst dränge aber auf einen Wechsel. 

Schmackhaft hätten die Italiener dem französischen U21-Nationalspieler den Sprung in die Serie A besonders mit der Aussicht auf Champions-League-Einsätze gemacht, im Achtelfinale geht es immerhin gegen den FC Barcelona. Dort wäre Mateta durch die Mainzer Europa-Abwesenheit natürlich spielberechtigt. L´Équipe will wissen, dass der Stürmer sogar die Chance wittert, sich in Neapel mit Blick auf die Europameisterschaft 2020  noch in den Fokus von Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps spielen zu können. Entsprechend soll Mateta seinen Verein schon gedrängt haben, den Wechsel noch im Winter zu realisieren. Als Ablöse sollen die Italiener 20 Millionen Euro geboten haben, dazu wolle man den Rheinhessen auch noch …

Amin Younes (SSC Neapel, Mittelfeld):

… die Dienste des ehemaligen Nationalspielers Amin Younes überlassen. Das wäre ein spannendes Paket, Younes könnte das schwächelnde Außenbahnspieler der Rheinhessen beleben. Das Problem: An der ganzen Geschichte soll nichts dran sein – sagt 05-Sportvorstand Rouven Schröder: „Um noch einmal die Causa Neapel – Mateta – Younes zu beleuchten! Da gibt es nichts, keine Angebotsabgabe, keinen Spielertausch, keinen Transfer!“ Aus Mainzer Sicht wäre ein Transfer – 20 Millionen hin, Younes her – auch arg gewagt: Der wuchtige Mateta ist die Mainzer Lebensversicherung im Abstiegskampf.

Die Top-Elf des 18. Spieltags

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Tor: Alexander Schwolow (SC Freiburg) - 9 Punkte | Bildquelle: imago images / Jan Huebner

Alexandru Maxim (1. FSV Mainz 05, Mittelfeld):

Alexandru Maxim wechselte einst mit großen beidseitigen Ambitionen vom VfB Stuttgart nach Mainz, schaffte es dort aber in den vergangenen drei Jahren nie, einen Fuß dauerhaft in die Stammformation zu bekommen. Entsprechend stehen die Zeichen mal wieder auf Trennung. In der laufenden Saison kam der Rumäne nur fünfmal zum Einsatz, immer von der Bank. Da der 29-Jährige gerne im Sommer zur EM fahren möchte, braucht er dringend mehr Gelegenheiten, um sich bei seinem Nationaltrainer im Gedächtnis zu halten. Und die soll er in der Türkei bei Gaziantep FK bekommen.

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Paco Alcacer (Borussia Dortmund, Sturm):

Wie der Kicker unter Verweis auf Spaniens größten Radiosender Cadena Ser vermeldet, soll Paco Alcacer  kurz vor einem Wechsel zu seinem Ex-Klub FC Valencia stehen. Der Torjäger stand zwischen 2010 und 2016 in Valencia unter Vertrag, beide Parteien sollen sich schon wieder aufeinander freuen. Das Problem: Um den Paco-Transfer stemmen zu können, muss man erst Rodrigo verkaufen – der Angreifer soll beim FC Barcelona den verletzten Luis Suarez ersetzen. Geht der Wechsel über die Bühne, steht einem Abschied des Spaniers vom BVB wohl nichts mehr im Wege. Denn …

Emre Can (Juventus Turin, Mittelfeld):

… die Dortmunder sind sehr daran interessiert, kurzfristig einen schönen Transfererlös zu erzielen. Der ist nötig, um den Wechsel von Emre Can aus Turin ins Ruhrgebiet endlich unter Dach und Fach zu bekommen. Von überall her ist zu hören, dass der Deal im Grunde steht, man habe sich auch schon auf eine Ablöse (23 Millionen Euro) für den deutschen Nationalspieler geeinigt. Das Problem: Nach den 20 Millionen für Erling Haaland braucht der BVB erstmal wieder schnell frisches Geld, um es dann nach Italien weiter reichen zu können. Fällt erst der erste Dominostein Rodrigo in Valencia, wird wohl alles seinen geregelten Gang gehen.

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Autor: ComunioMagazin

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