Anthony Modeste und Sebastian Rudy: Bald wieder im Zweikampf vereint?

Foto: © imago / Uwe Kraft
Das Anthony-Modeste-Lied könnte bald um einige Strophen länger werden, denn der Stürmer hat frisch in China gekündigt und hofft auf eine Rückkehr nach Deutschland. Neues gibt es unterdessen auch aus München.

Anthony Modeste (vereinslos, Sturm)

Wenn es nach einem Jahr beim neuen Verein um Außenstände von angeblich 30 Millionen Euro(!) geht, kann man als Fan schon mal die Fassung und als angeblich geschädigter Arbeitnehmer die Geduld verlieren. So stellt sich die Situation wohl aktuell um den Ex-Kölner Anthony Modeste dar, der am Wochenende seinen Vertrag bei seinem chinesischen Arbeitgeber Tianjin Quanjian wegen eben jener offenen Forderung gekündigt hat. Bild am Sonntag meldet nun, dass der 30-Jährige bereits mit zwei Klubs aus Deutschland in Kontakt steht (man spricht sogar schon von Verhandlungen), dazu gebe es Interessenten aus der türkischen Süper Lig. Vereinsnamen kommentierte der aktuell verhinderte Torjäger nicht, sagte nur „Dortmund ist ein toller Verein. Aber meine große Liebe gehört Köln …“ Nun denn… Modeste ist als vertragsloser Spieler ablösefrei und könnte auch nach Schließung des Transferfensters noch wechseln.

Sebastian Rudy (FC Bayern München, Mittelfeld)

Klarheit herrscht dagegen wohl in der Personalie Sebastian Rudy: Laut Bild wird der Nationalspieler bereits morgen auf Schalke vorgestellt werden, die Ablöse für den 28-Jährigen beträgt nach Angaben des Blattes die bereits gehandelten 16 Millionen Euro. Lange hatte vieles auf einen Wechsel Rudys zu RB Leipzig ausgesehen, am Ende macht aber doch Königsblau das Rennen. Bei den Bayern hatte Niko Kovac seinem Mittelfeldspieler einen Wechsel nahegelegt, zuletzt stand der Neu-Schalker weder im Pokal noch am ersten Spieltag in der Liga im Kader.

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Renato Sanches (FC Bayern München, Mittelfeld)

Kurz sah es in der Sommerpause so aus, als würde Renato Sanches bei den Bayern doch noch die Kurve kriegen: Niko Kovac lobte seinen Schützling, der 20-Jährige zeigte gerade in den hochkarätigeren Testspielen ansprechende Leistungen, doch es reicht wohl doch nicht für den wertvollsten Nachwuchsspieler der Europameisterschaft 2016. „Er wird diese Saison mit Sicherheit viele gute Spiele für den FC Bayern machen“, hatte Kovac noch vor der Saison orakelt, gegen die TSG Hoffenheim stand der junge Portugiese dann nicht einmal im Kader. Jetzt will Fenerbahce Istanbul wohl viele gute Spiele des Mittelfeldspielers sehen – und zwar in den eigenen Farben. Laut Fanatik wollen die Türken den Nationalspieler für ein Jahr ausleihen und dafür 2,5 Millionen Euro nach München überweisen.

Paco Alcacer (FC Barcelona, Sturm)

Und dann verdichten sich schon seit gestern die Anzeichen, dass sich die Bundesligafamilie tatsächlich über prominenten Zuwachs aus Spanien freuen darf. Verschiedene Medien (u.a. Bild und kicker) meldeten, dass der Transfer von Barcas Paco Alcacer zum BVB kurz vor der Vollendung stehe, es seien nur noch Details zu klären. Demnach kommt der Stürmer zunächst für ein Jahr auf Leihbasis (für zwei Millionen Euro) nach Dortmund, dazu habe sich die Borussia eine Kaufoption für den 24-Jährigen gesichert, der in Barcelona nicht an Luis Suarez vorbei kommt. Im Falle einer Verpflichtung des Nationalspielers, der erst 2017 für 30 Millionen Euro aus Valencia zu Messi und Co. stieß, würden im Falle einer Verpflichtung noch einmal rund 25 Millionen Euro fällig werden.

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Autor: Till Erdenberger

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