Chelseas Jonathan Panzo - bald in der Bundesliga?

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Wohin führt der Weg von Chelseas Supertalent Jonathan Panzo? Gleich zwei Bundesligisten sollen um den Innenverteidiger buhlen. Wer wohl das Rennen macht erfährst du in den Gerüchten des Tages.

Jonathan Panzo (FC Chelsea, Abwehr)

Der monegassische Radiosender RCM vermeldet, dass mit Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach zwei Bundesligisten um die Dienste von Innenverteidiger Jonathan Panzo aus der Jugend des FC Chelsea werben. Der 17-Jährige U18-Weltmeister von 2017 wird bei den Londonern wohl nicht den Sprung in die erste Mannschaft schaffen und wird die Blues daher verlassen. Berechtigte Frage: Warum vermeldet eine monegassische Quelle das Interesse zweier deutscher Vereine an einem englischen Nachwuchsmann? Die Antwort ist einfach: Weil AS Monaco ebenfalls um Panzo mitbietet – und wohl auch die Nase vorne hat. Drei Millionen Euro würden bei einem Transfer wohl fällig werden. Gut möglich, dass am Ende sowohl Frankfurter als auch Gladbacher in die Röhre gucken werden.

Giacomo Bonaventura (AC Mailand, Mittelfeld)

La Nazione will wissen, dass sich Borussia Dortmund für Milans Mittelfeldspieler Giacomo Bonaventura interessiert. Der Regisseur steht beim Sechsten der Serie A der abgelaufenen Saison noch bis 2020 unter Vertrag. Der Traditionsverein steht allerdings unter großem Druck: Durch das Financial Fairplay müssen die Rossonieri in diesem Sommer einen sportlichen Transferüberschuss erzielen, um die UEFA zufrieden zu stellen und Vertrauen hinsichtlich der Begleichung von im kommenden Oktober zu schaffen. Da käme eine hübsche Summe aus dem Ruhrgebiet natürlich gut an.

Andererseits scheint es in diesem Sommer ein beliebtes Spiel zu geben: „Wir kombinieren Spielernamen aus ganz Europa mit „Borussia Dortmund“ und stricken daraus ein Transfergerücht.“ Dünnen die Schwarz-Gelben ihr Mittelfeld nicht aus, müssen alle Transfergerüchte mit äußerster Zurückhaltung betrachtet werden.

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Abdou Diallo (1.FSV Mainz 05, Abwehr)

Wohl zum vorerst letzten Mal gibt es an dieser Stelle von Mainz-Verteidiger Abdou Diallo zu lesen. Der Transfer des Franzosen zu Borussia Dortmund steht unmittelbar vor dem Abschluss. Beim Trainingsauftakt der Rheinhessen war Diallo schon nicht mehr dabei und Sportvorstand Rouven Schröder verkündete am Wochenende bereits, dass nur noch Details zu klären seien. Die knapp 30 Millionen Euro, die am Ende des Deals auf dem Konto der Mainzer landen werden, sind für beide Vereine Ablöserekord.

Nach Informationen des französischen Fernsehsenders TF1 wird der 22-Jährige einen Fünfjahresvertrag unterschreiben.

[UPDATE: Der Transfer wurde im Laufe des Nachmittags vollzogen.]

Wenig Bewegung scheint jedoch in den Personalien Pablo De Blasis und Giulio Donati drin zu sein. Beide können (Donati) oder wollen (De Blasis) wechseln, bis auf lose Anfragen hat sich aber noch nicht viel getan.

Mannschaftskollege Jean-Philippe Gbamin wird dagegen auf jeden Fall die kommende Saison für Mainz 05 auflaufen. „Wir sind ebenfalls ein Bundesligist, haben unseren Stolz und wollen auch eine gute Mannschaft zusammenstellen. Das heißt, dass gewisse Namen, die kolportiert werden, doch nicht gehen werden, weil auch wir den Anspruch haben, erfolgreich Fußball zu spielen. Wenn ein Spieler gehen darf, dann hat es die Konsequenz, dass ein anderer Spieler, der vielleicht schon weg war, doch bleibt“, erklärte Schröder und betont, dass man sich mit dem Spieler gemeinsam entschieden habe, diesen Weg zu gehen.

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Autor: Till Erdenberger

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